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und zwar laut Blatt 49 c von der Barbara Holbein, geb. Weikmännin,also Philipps III. zwischen 1622 und 1627 angetrauten Ehefrau, be-ziehungsweise nunmehrigen Witwe, als Besitznachfolgerin am Holbein-Schweiglerschen Hause A 488 Philipps II. Sie brauchte es nichtmehr, weil sie sich bald darauf, Anfang 1636, laut Seite 53 ander-weit verheiraten wollte; ob diese Heirat zustande gekommen?Dafür spricht, daß auf das 1622 der »Holbeinin«, also laut Seite 57Philipp II., beziehungsweise seiner Frau, geb. Schweiglerin, gehörigeHaus, welches, wie eben erwähnt, auf Barbara überging und ihrbis 1636 gehörte, das Wachgeld für zwei Jahre von Petrus Schöngezahlt wurde und dabei »seine Hausfrau Holbainin« genanntwird. Letztere konnte keine Tochter der Barbara und Philipps III.sein, denn deren Tochter Euphrosyna war noch Kind. Von einerSchwester Philipps III., Tochter Philipps II., ist sonst nichts bekannt.Und das könnte doch ebensogut der Fall sein, wie wir von einerSchwester Philipps II., Tochter Philipps I., als Frau des S. 59, Z. 9 aerwähnten »Schwagers Baumann«, Kunde haben. Aber schwerstimmt damit die Zeitangabe, daß es Wachgeld pro Anno i62iund i622 gewesen sei. Die Stelle lautet:
»Petrus Schön, Amtsgegenschreiber zu Geißlingen, Bürgerallhier, zahlt p. anno 1621 als das 1. Jahr 6 Pfg. Wachgeld, itemp. ao. 1622 als verfallen von fl. 420 barschaft und 1636 fl. an-liegenden sein und seiner Hausfrauen Holbainin beider Vermögenabgezogen seiner 2 Kinder erster Ehe 800 Gulden ausgemacht6 Gulden 22 Groschen 1 Pfg.«
Dagegen spricht weiter, daß Barbara schon im nächsten Jahre1637 a ^ s verstorben erwähnt wird im Ratsprotokoll vom 10. Sep-tember 1637, pag. i6o ; und zwar nur unter dem Namen BarbaraHolbein. Es heißt dort:
»Barbara Holbainin Seel, freundt vnnd beystandt bericht,soll der Fr. Obristin zu Set. Jacob inn Wien vnnd Cons. über-schickht werden.«
Matthias gefiel es infolge der zur Intervention der Kaiserinführenden unerquicklichen Anfeindungen (s. nachfolgende Ziffer 9)auch nicht mehr in Augsburg und so folgte er seinem als Hof-juwelier mit vielen Arbeiten für Kaiser, König und Erzherzoge be-