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am 27. Juni 1410 laut »Geschichtsfreund der 5 Orte« Band 48S. 89). Deshalb am Seelhause das S. 23 geschilderte Wappen.Aloys Schulte a. a. O. S. 629 erwähnt die Urkunde, wonachdieser Frick seinem guten Freunde »Rudolph Möttelin demAlten und anderen seiner Gesellen all sein Gut in die Gesell-schaft (»Humpiss«) empfahl, es mit ihren anderen Gütern an-zulegen und damit zu werben«. Diese Gesellschaft war eineHandelsgesellschaft, welche sogar zu Barcelona in Spanien1426 in den Zollregistern erscheint und in welcher auch nochandere ihr Kapital angelegt hatten, so daß die Gesellschaftmit 300000 Gulden arbeitete. Alle drei Jahre fand eine Ab-rechnung statt; 1450 ergab solche einen Gewinn von IOOOOOGulden (S. 626, 632, 635 das.), also auf drei Jahre 33’/ g Pro-zent oder jährlich 11 Prozent.
Jene 1403 erwähnten, weniger bekannten Familiengliederfinden sich noch unter folgenden Jahreszahlen erwähnt:
1413 Anna Holbein in einem Lehnbriefe, welcher einen Einfang inOlschwang betrifft.
1413 wiederum Anna Holbein in einem Revers von Hans Fuchsund Konrad Schlegel wegen eines Ackers und des Einfangsob den Papierhäusern. Pergamenturkunde Nr. 364.
1416 verkauft Hans Holbein (IV.), Bürger zu Ravensburg (S. 38),mit Gunst und gutem Willen des Ritters Marquard von Schellen-berg das Gut zu Hennigkofen, »das man Heinzeimannsgutnennt«, und den Wald, den man »das Buch« zu Hennigkofennennt. Ferner die Acker, die dabei gelegen sind und »derHeidinnen Gut als rechteigen um 31 Pfund Pfennig an dasHeilige-Geistspital zu Lindau«. Der Name »das Buch« konntedarauf schließen lassen, daß die Grundstücke in der Nähe desHolbeinschen Wildhammers lagen, weil dieser noch heute von300—400 jährigem Buchenwalde bedeckt ist. Daß gerade anein Lindauer Spital verkauft wird, kann Zufall sein, aberebensogut auch darauf hindeuten, daß die Beziehung zu Lindau,welche wir im Kapitel III, S. 26 und 6 entdeckt hatten, inder Familie noch nicht ganz vergessen war.
1417 erhält ein Holbein von Ravensburg, dessen Vorname leider