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Friedrich Fritel I., genannt Frito, um 1252 und 1258,
Fritel II. (junior) um 1258, 1269 und 1291 und vielleichtnoch 1301,
Fritel III. um 1301 (f), 1324—59,
Frick IV. von 1367—98.
Frick V. von 1397—1410. Letzterer ist nach Dr. SautterVater des 1440 als sein »Sohn« erwähnten »Malers HansHolbein«, des »Großvaters des berühmten Malers Hans Holbein«das hieße des Jüngeren (richtiger nach S. 41 und S. 42 desÄlteren). Dieser Großvater Hans wird auch unter 1416 (S. 39)erwähnt.
1400 verkaufte Holbein mehrere seiner Bauerngüter an das Spitalvon Ravensburg. Da ein solches, nämlich der Bauernhof zuStellenried (Schübelhof), erst 1350 erworben worden war unddabei der Käufer Frick Holbein (IV.) mit dem Lobestitel »derfrumme Mann« gezeichnet ist, so kann man auf den Gedankenkommen, daß von vornherein dieses Gut zu Spitalzweckenerworben war und schließlich 1400 auch möglichst billig zufreiem Eigentume dem Spitale überlassen wurde. Die Namenseiner anderen Güter habe ich nirgends außer den zwei sub1416, S. 39 erwähnten gefunden. Vielleicht lagen sie ringsum die Papiermühle herum, um nicht Unberufene hineinblickenzu lassen. Damit würde recht gut stimmen, daß HolbeinsWohnung am Flattbach doppelt angegeben wird (s. oben sub1390). Mit jenem billigen Verkaufe an das Spital ließ sichdie »frumme« Familie es nicht genügen.
1403 nämlich machte Anna Holbein, die Witwe eines gewissenHans Schmid, eine weitere Stiftung laut Urkunde; gleichzeitigMargarete Holbein, die Frau des Frick Lutprecht, eine andereSpende, und Ursula Holbein, die Frau eines gewissen Bizig-hofer (vgl. oben 1350) zusammen mit ihrem Sohne eine dritteSpende; endlich Hans Holbein und seine Frau Verenna »samtSöhnen« eine vierte Spende.
1404 wurde dann allen Schenkungen die Krone aufgesetzt durchStiftung des noch heute in Ravensburg stehenden sogenanntenSeelhauses durch Friedrich = Frick V. Holbein (gestorben