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Fritelo junior de curtili H. Fritelonis, ubi est cellariumIII solidos et de cellario VI*) Fritelonis cum area III solidoset de agro Brunonis I denarium.«
S. XXVII: »Dominus Her. Wildemann ... de bono F. Frite-lonis, Crotebach, de I bono Apinberc, de duobus bonis Wison,de 3 pratis 3 solidos«.
Einerlei nun, ob man den Namen Fritelo als Beiname der Hol-beiner mit dem Wappenbuche erklärt, oder umgekehrt, auf jedenFall wird er eben unterschiedslos für die Mitglieder der Familiegebraucht und sind deshalb auch die Urkunden mit den NamenFritelo, Fritil, Friedrich oder Frick von Bedeutung. Diese Vornamenwerden an anderer Stelle des Württembergischen WappenbuchesBand I, Seite 341 unter Holbein als häufiger »Vor«name der Familieerwähnt. Deshalb wird ein Siegel mit der Unterschrift:
»F. minister de Ravensburg 1291«
im Wappenbuche a. a. O. als ein Siegel eines Holbein aufgeführt,zumal es dem zuletzt beschriebenen Siegel von 1327**) gleicht. DieAbkürzung F. bedeutet eben wieder einen Fritel (obigen senior oderjunior?) oder einen Holbein. Das Holbeinsche Wappen darüber läßtkeinen Zweifel. Die eben erwähnte Stelle des WappenbuchesSeite 341 lautet:
»Holbein, Ravensburger Patrizier, schon in der ersten Hälftedes 13. Jahrhunderts genannt, häufiger Vorname Friedrich (Fritelo,Frick). Sie bekleideten wiederholt das Stadtammannamt, Burkhartwar 1348—59 Abt von Weißenau; Hans (Anm. d. H.: muß heißenFrick, s. S. 38) stiftete 1404 das Ravensburger Seelhaus, an welchemdas Wappen mit folgenden Farben angebracht wurde: Feld weiß,Stierkopf schwarz mit gelbem Ring. Die Helmzier vermochtenwir nicht aufzufinden.***) Einige Nachrichten über die Familie,
*) Anm. d. H.: Diese Abkürzung kann auch den Vornamen Sextus oder Sixtusbedeuten, wie in Urkunde Nr. 1224 vom Jahre 1252.
**) Und einem neben ihm daselbst abgebildeten von 1349.
***) Anm. d. H.: Um 18S4 ist dieses Wappen am Seelhause neu gemalt worden,an der Ost- und Westseite jedoch leider übertüncht, laut Seite 11 der »Erläuterungenzu den 30 Kunstblättern für den 1000jährigen Festzug 1902« bei H. Vogler sen. inRavensburg. Das frühere »weiße« Feld kann verblichenes Gelb sein.