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bezeichnete zwar als ihre Gründer »die burger genannt die Mötelicund erst 1362 beginnen letztere ihre Stammfolge mit Henricus deRavenstein cogn. Möttelin. S. Geschichtsfreund Bd. 48 (1893 beiBenziger & Co. in Einsiedeln und Waldshut) S. 86 ff. Aber mankann ruhig schon 100 Jahre früher bedeutenden Handel Ravensburgsannehmen. Auch lassen sich die Ravensburger Möteli noch weitereJahre zurück ins Turgau verfolgen, also in den Gau, zu dem Urigehört hatte und in dem auch die Payrer Grundbesitz, z. B. seit1412 Hagenwyl besaßen. Diese Payrer waren mit Holbeins be-freundet, so daß Fr. Fritelo senior für FI. Payrer bürgte am 1. März1258. Bd. V, S. 252 des Würt. Urk. Buches. Ich kehre zu dendrei ersten positiven Gründen zurück:
Das Familenwappen, welches ich oben erwähnte, besteht auseinem schwarzen Stierkopfe mit rotem Nasenringe auf goldenemFelde — dem Wappen von Uri — und einem sechseckigen, aufeiner seiner Spitzen stehenden rotem Sterne zwischen den Hörnern.Dieser Stern ist das Unterscheidungszeichen.
Das Holbeinwappen nah und fernIst Uristier und Weisheitsstern;
Vereinigt nämlich soll das heißen :
»Gezähmte Kraft geziemt dem Weisen«.
Im Bezug auf solche Wappen ist folgendes zu erwähnen:
Erst 1243 hat die Landgemeinde Uri eigenes Siegel eingeführtund zwar eben diesen Stierkopf mit Nasenring. Schwarz und goldsind Uris alte Farben, wie sie bis 1903 an dem ältesten Hause Uris,der sogenannten Treib, unter der Rütliwiese am Vierwaldstätterseesichtbar waren. Dieses Wappenbildes des Ländchens bedienten sichdie vier Meier von Uri ursprünglich wohl alle in ihrem Siegel undzwar zum Unterschiede voneinander mit einem Zusatz wie demSterne oder dem Kreuze zwischen den Hörnern oder auch mit eineretwas abweichenden Farbe, z. B. die Meyer von Erstfelden eines rotenStierkopfs in Silber mit goldenem Nasenringe und goldenem Sterne,die Meyer von Silinen des Stierkopfes ohne Stern, bis sie ihr eigenesWappen führten. Man darf nicht vergessen, daß sich damals, wiedie Familiennamen, so auch die Wappen erst bildeten. Sogar