Zug. Druck und Verlag von Gebr. Karl und Nicolaus Benziger,Einsiedeln, New-York und Cincinnati 1867«. Darin ist verzeichnet z. B.:S. 237. Rezeta Geisshut in Burglom XXI jar (== 1321): j(tem):geisshut von des meigers hofstat ze burglom.
S. 241. Die Schaf von Bürglen gewert an unserer Frowen Tag zeherbst:
Item Rudolf der Meiger 3 schaf, das git nu veli’ am brust.Item Rudolf Meiger II huob schaff, und VI lemper (Lämmer)von dem Meigerampt.
S. 242. item der Meiger von Bürglon git 1 zigur.
S. 244. Hans (!) mayer von bürglon git jerlich ze sant MartinstagIIII guldin von dem zehenten zu Schächental und vierzigguldin von dem Meyeramt.
S. 248. Gefällrödel der Abtei im Lande Uri von 1370.
Item der Meyer von Burglon git jerlichs ze der Lichtmessvon seinem meyerampte XL guldinund ze Ostern VI Osterlember
und ze sant martis tult einen zigur von ein maulen zechendenOuch git er jerlich ze sant martis tult IIII guldin von demzehenden ze Schechendal.
Wir sehen, daß sich diese Abgaben in dem halben Jahrhundertvon 1321—70 nicht geändert haben. Folglich werden sie so oderähnlich auch dreiviertel Jahrhundert vorher, um 1247 vom Stamm-vater Kuno Holbein zu entrichten gewesen sein.
Die neue Papierfabrikation war damals noch ein Geheimnis.Sogar um 1300 noch betrieben sie die Holbeiner in Ravensburg ganzgeheimnisvoll, nämlich zunächst außerhalb der Stadt im Walde, imsogenannten Wildhammer. Mit solchen geheimen Künsten konnteman damals noch sein Glück machen. Es lag also nahe, daß er dasdurch irgend einen Zufall entdeckte Geheimnis zu verwerten trachtete,mit ihm sich der Handelsstraße anschloß und nach der nächstenGroßhandelsstadt Ravensburg übersiedelte, um dort sein Glück zuversuchen.
Die große Ravensburger Handelsgesellschaft — die erste der-artige Verbindung in hochdeutschen Landen — beherrschte denHandel mit Mittel- und Süditalien. Die spätere Ravensburger Tradition