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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
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zu dem Schwarzenberg. 2. Manen-Rcg., und zwar mit Vortheil, wodurch der Neidvon einigen Kameraden erregt wurde, die ihn zu Duellen zwangen. Als er in-folge dessen auf Befehl des Kaisers abermals mit Vortheil nach Troppau versetztwurde, erwarteten ihn hier dieselben Widerwärtigkeiten: vier Duelle auf Säbel gingendein letzten Pistolenduelle vorauf, in welchem George 25. Nov. 1820 seinen Tod fand.

Nr. 551. Totenschein.

Ich Endcsgefertigter bezeuge: baß vermag des Regiments Sterb-Protokolls folio SS derZerr Georg Rudolph Freyherr vn» kdersteiii. k. k. Gbcrlicutenaut des löblich golrrvarnen-bei-H- 2ten Uhlmicn Regiments von Dresden aus Sachsen gebürtig, 2K Jahre alt, evangelischerReligion, lcdig, den fünf und zwanzigsten November Eintausend achthundert zwanzig zu Markers-dorf, Glmiitzer Kreises, gestorben und den nenn und zwanzigsten d. INt. darauf auf den ge-wöhnlichen pfarrlichen Gottesacker zur Erde bestattet worden. Die Gewißheit des Todes wardurch ärztliche Beschau bestätiget; welche nachstehende Fertigung und Bcidriickung des gewöhn-lichen gigeis beifüget. 8tg'. Proßnitz, am 2Ztcn März ?822.

(I-. 8.) Joseph Lauba, Regmtskaplan.

Die volle Richtigkeit des gegenwärtigen Totenscheines wird von Amtswegen bestätiget vom FürstSchwarzenberg kais. königl. östcrr. Uten Uhlanen Regiments-Gerichte.

Stabs Station Drognitz in Mähren am 23ten März 1822.

(1,. 8.) Resser, Nittmstr. und Auditor.

Karl Heinrich Angust

A'Mrrr r. Oberstem, k. pr. Oberst u. D.

Karl Heiur. Aug., geb. 27. Febr. 1779 zu Dresden als das 2. Kiud und der2. Sohn des Hofraths Wilhelm Frhrn. v. Eberstein, war von 1789 bis 1795 in demadligen Kadetten-Corps zu Dresden, wurde 30. Juli 1795 Fähnrich im kursächs.Jnf.-Reg. Prinz Maximilian, 14. Januar 1801 Sec.-Lieut., 6. April 1808 Prem.-Lieut., Juni 1813 Capitain, machte die Feldzüge 1806 in Sachsen, 18071809 inPolen, 1809 in Osterreich, 1812 u. 13 in Pommern und Niedersachsen mit, wurde2. April 1813 bei Lüneburg durch einen Schuß in den linken Unterschenkel verwundet,nahm 5. Mai 1815 den Abschied aus sächs. Diensten und trat in preußische, wurde16. Mai 1816 zum Major und Kommandeur des 2. Bataillons Landwehr-Regts.Nr. 31 und 10. Dez. 1836 zum Oberstlieut. befördert. Nachdem er 10. Dez.1837 den Abschied als Oberst genommen, blieb er noch einige Zeit theils in Halle a. S.,seiner bisherigen Garnisonstadt, selbst, theils auf seiner unfern von Giebichenstein schongelegenen Weingutsbesitzung wohnen, zog dann aber 1843 nach Naumburg a. S. insein am Domplatze gelegenes großes Haus, woselbst er 5. Mai 1858 in einem Altervon 79 Jahren starb. In der Schlacht bei Wagram (1809) erwarb sich Karl densächs. St. Heinrichs-Orden. Als Senior der Familie nahm er die gemeinsamen Inter-essen der Dillenburger Branche aufs gewissenhafteste und fleißigste wahr und führte dieallgemeine Leitung der Geschäfte bis zu dem 17. Nov. 1845 erfolgten Verkaufe vonLeinungen und Horla an Emil v. Eller-Eberstein.

Venn. I) 2. Dez. 1803 mit Amalie geb. Gläser (geb. 16. Sept. 1786,'s 12. Mai 1817); II) mit Henriette Christiane geb. v. Seebach a. d. H. Klein-Fahner(geb. 1786, s- 18. April 1359 zu Naumburg a. S.).

Dessen Kinder: n) 1r. Ehe: 1. f Karl Albert Hermann, s. unten.

2. f Antonie Charlotte, geb. 23. Januar 1807, 's 3. Nov. 1859, verm. 31. Januar

1847 mit IVunois Richard Champion Frhrn. r>. Gberstein.

b) 2r Ehe: 3. 's Hermann Anton Karl Freiherr v. Eberstein, geb. 8. Juli 1821zu Halle a. S., besuchte die Klosterschulcn Dondorf und Roßleben, trat 23. Juli(1. Aug. ?) 1838 beim 1. Garde-Gren.-Reg. (Kaiser Alexander) als Avantageurein, avancirte 24. Febr. 1839 zum Fähnrich, 21. Okt. 1839 zun? Sec.-Lieut.,14. Okt. 1851 zun? Prem.-Lieut., 15. Sept. 1853 zum Hauptmann und 3. Okt.1856 zum Komp.-Chef in diese??? Regiments. Er wohnte 1848 dein Feldzuge inSchleswig-Holstein, auch den? Straßenkampse zu Berlin und 1849 dein in Dresden