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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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Welt als eines durch innere Regung belebten Natur-Ganzen drucken und unter deinTitel:Der Pulsschlag des Weltalls: Seine die Einheit der Welt-Regung inden Welt-Erscheinungen und in der Welt-Geschichte offenbarende, autographische Kurven-zeichnung in dem Rahmen der von Alexander v. Humboldt in seinem .Kosmos' ge-zogenen "Koordinaten." Als zugleich praktisch zu verwerthendeS Ergebnis festigt dieseÜberschau über die Welt-Erscheinungen und deren inneren geistigen Gehalt die Uber-zeugung, daß, wie von je vorzugsweise geistige Angelegenheiten die Schicksale derMenschheit bewegt haben, so jene hinfort dieselben immer ausschließlicher bewegenwerden! Zum Schlüsse heißt es:

Maßgebend greift die Naturwissenschaft in das industrielle und das ganze Ver-kehrsleben ein; hat sie nun aber erst einmal in dem Gebiete des geistigen Lebens derMenschheit ihre Herrschaft zur Geltung gebracht, ist die Erkenntnis der Welt-Einheitdas leitende Prinzip geworden: dann ist die Welt uns nichts Fremdes; sie istvielmehr nnseve Welt, der wir nicht (wie die sklavisch sich accomodirende Trägheitund Gedankenfaulheit der bloßen Routine und Dressur) lediglich .Rechnung zu tragen'haben, in die wir vielmehr und das nicht aus individuellem Belieben und zu individuelleinVergnügen, sondern mit dem Einsätze unserer ganzen Persönlichkeit thatkräftig ein-zugreifen und, in harmonischem Vereine mit den uns umfassenden historischen Genossen-schaften und Verbänden, sie zu gestalten die unbedingte Verpflichtung haben gemäß derEinheit der Welt-Regung!"

Im August 1848 hatte, wie schon erwähnt, Moriz auch dem Kongresse zurGründung einer freien deutschen Akademie in Frankfurt a. M. beigewohnt. Hierselbsthatte er Gottfried Kinkel, der damals noch Professor in Bonn war, kennen gelerntund mit demselben nähere Bekanntschaft angeknüpft infolge der Schilderungen zweierSchulfreunde über deren persönliche Beziehungen zu Kinkel, ihrem . Lehrer währendihrer Bonner Studienzeit. Erst im Jahre 1876 fand wieder ein Zusammentreffenmit Kinkel statt bei Gelegenheit des Kongresses für Feuerbestattung in Dresden. Hieranknüpfte sich dann zwei Jahre darauf die ins Werk gesetzte erste Aufführung vonKinkel's TragödieNimrod" in Leipzig, welcher der Dichter selbst anwohnte. Eineweitere Folge hiervon wieder war für Moriz die Erneuerung der schon im Jahre zuvordurch den ihm seit langer Zeit befreundeten Emil PalleSke vermittelten Bekanntschastmit der Freundin seiner Tochter. Dieselbe, Fräulein Elise Keetsrljiner, die ältesteTochter des Landschafts- und Thiermalcrs für zoologische Zwecke Rob. Kretschmer,welcher nebst dem Fürsten v. Hohenlohe-Langenburg und Prinzen v. Leiningen,Gerstäcker und Brehm den Herzog und die Herzogin von Koburg auf der Reise nachOstafrika begleitet hatte, wurde dann zwei Jahre später Manzens Frau. Morizstarb am 12. Febr. 1838 früh 9 Uhr zu Berlin nach langem, in letzter Zeit sehrschmerzhaftem Leiden.

Dessen Sohn: Avnvlf, geb. 23. Mai 1883 zu Berlin.

Louis Ferdinand Freiherr von Oberstem,

Kömgl. preu.sB. JugeittmnUnuptMiMN n. D.»

wurde am 16. Januar 1826 früh 3 Uhr als der älteste Sohn des k. pr. Majors a. D.Gustav Adolph Freiherrn v. Eberstein und der Juliane Bernhardine Henriettegeb. Stief auf dem Schlosse zu Groß-Leinungen geboren. Den ersten Unterrichterhielt er in Gemeinschaft mit seinem Bruder Moriz und zeitweise auch mit derSchwester Charlotte im elterlichen Hause von zwei Kandidaten der Theologie NamensRiesche! und Zinke und durch den tüchtigen OrtSschullehrer Namens Kindervaterbis zum 7. bzw. 6. Jahre, von welcher Zeit an sie volle Schule in der Pfarre beidem Ortsgeistlichen Magister Förster, einem guten und auch unterrichteten Manne,hatten. Letzterer war der Schwiegersohn des damals in Köthen wohnenden und aufder Höhe seines Ruhmes stehenden Urhebers der Homöopathie vr. Hahnemann, der