Balduin Kurl Ernst Wils. Freiherr v. Gller-Gtierstein,
geb. 17. Sept. 1832 (des 1865 ch Emil v. Eller-E. einziger Sohn), Besitzer desFideikommisses Morungen und Rutha, Erbhcrr aus GeHofen, Gross - Leinnngen, Horlaund Agnesdorf, RechtSrittcr des Johanniter-Ordens, Kreisdepntirter und k. pr. Prem.-Lieut. der Reserve a. D.
Venn. I) 25. Sept. 186V auf Agnesdorf mit LIargarcthe Charlotte geb. v. Aropf(geb. 6. Nov. 1841 auf Agnesdorf, f 26. Okt. 1884 auf Morungen); II) 7. Okt.1886 mit Franziska (geb. 14. Nov. 1850), des k. pr. Oberst a. D. Lendler Tochterund des Wasmuth Frhrn. v. Wintzingerode-Knorr auf Breitcnbich zc. Witwe.Dessen Kinder u) Iter Ehe:
1. Marie Luise Mathilde, geb. 15. Nov. 1366 auf Morungen.
2. Bernhard,Emil Hans Ludolf Louis Ferdinand, geb. 1. April 1868 eben-daselbst.
3. Knise Julie Anna Mathilde, geb. 9. Sept. 1869 ebend.
4. Gertvndc Mathilde Clotilde Melanie, geb. 25. März 1874 ebend.
— Ii) 2ter Ehe: 5. Arnrgard, geb. 4. Dez. 1888.
Z'tsiiize.
Seite 153.
Die Großeltern der Anna von Trotha, vcrm. mit dem 1534 ch Philipp von Eber st einzu Gehofcn, waren Andreas von Trotha, verm. mit Barbara von Osterhausen, und Wolf vonBreiten bauch, vcrm. mit Anna von Häselcr (vgl Thilo von Trotha, Vorstudien zur Geschichte desGeschlechts von Trotha S. 143 n König, Adelshistorie 11. '438 u. 1105, wo aber Christine o. O. fürBarbara v. O, Melchior v Brb für Wolf v. Vrb. u Martha v. H. für Anna v. H. gesetzt ist. Überdie Ahnen der Barbara von Osterhausen ist noch nachzusehen König a, a. O. I. 6W u, 697). DieSchwester von Philippus v E Gemahlin: Elisabeth von Trotha war verm. mit Christoph von Hüneckeauf Scopau > König a. a. O II. 1105). Über die Ahnen der Mutter der Feldmarschallin v. E. geb.von Ditfurth findet sich das Nähere bei König a. a. O. I. 2ö3 und Hattstein, Deutscher Rcichsadcl III.Suppl. 121 u. 122.
Seite 723, nach Zeile 21.
Wilhelm Frhr. v. Ebrvstci» schreibt an seinen Unter.
Dresden, XI »r. Gnädigster und zärtlich geliebter Herr Vater! Aus Der-
selben gnädigen Schreiben voin 7. Imz. habe ich mit Bestürzung Dcroselben Krankheit ersehen.Gott wolle dergleichen ferner in Gnaden abwenden und alle folgen davon verhüten, damit keineSchwäche Ihrer Kräfte Dero Gesundheit, welche doch immer bei denen Ltrapimen des Lxeroirensvcrkältnngen ausgesetzt ist, schade. Gott sei gelobet, daß das 4111>eanüischc Pulver wiederum soerwünschte Ivirknng gethan hat. Allein ich Inn gewiß, daß die Vorsicht Ihre Tage noch eineAnzahl Jahre erhalten wird, da die Verheißung des frommen ein gesegnetes Alter ist und vonIhrem Ivohl das Ivohl Ihrer Kinder und verschiedener anderer Menschen abhängt. Gebrauchenmein gnädiger Herr Vater doch zuweilen, wann Sie das .lilüennclischc Pulver nicht genommen,die Hällische IZssentin (Inieis, welche die Kräfte der Verven :e. unendlich stärket. Ich habe beider täglichen Rothwendigkeit, im ColieZIo zu sein, das 41Iüeou(iische Pulver nicht oft brauchenkönnen re. Hn dem neu eintretenden Jahre wolle Gott Ihnen, mein thcnerster Herr Vater, allenSegen im Geistlichen und Leiblichen gnädigst schenken in der Maße, als es Ihnen mein Herz und'kin'dliche Dankbarkeit anwünschet. Ivürdigen Sie mich einiger väterlichen Liebe und Duldung auchin diesem Jahre. Mein Herz hat nichts als Dank, den es Ihnen im reichsten Maße zollt. Gottwolle hier und dort der vcrgeltcr sein, und wird es auch.
Ich schreite zu einigen FamilicnAngclegcnheiten In der ZlnimkcMIschen
8<?lMv8ti-nti,>im-Fo!'drvu»g ist an die Landcs-Rcg. ein Speeink-Heseript ans dem Geh. vonsikioan den Gberansscher zu Eislcbcn, das; er die v. kZbsrstsin, wie sie zuvorderst in der Sache einordentliches vorbringen zu übergeben, hierbei ihre Tsgltimntion guo nü persorms et ennsnm inRichtigkeit zu setzen und ihre Forderung hinlänglich zu (keckuoiren hätten, bescheiden, hierauf zwischendenen snpplieirenäeu v. 1Z. an einem, dann von wegen des Fürsten-Grafen zu Unnskslcl verord-neter Kanzelei-vireetor und Rathen am andern, nicht minder dem Negnestrntions-Rentmeisterdritten Theils einen Termin anberaumen, darin bemcldte Parteien gegen einander verfahren lassen,davon auch denen übrigen bekannten annoch unbefriedigten Zlonstelüschen Gläubigern, insonderheitdenen, so den snpplieirernken v. Ii. vorgehen oder mit ihnen in einer Klasse stehen, vorhcro Räch-