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Unterhandlungen und Ausgleichungen doppelt verworren und wirklich intrikat machten,so daß dieser Aufenthalt von Monat August bis zu Michael 1772 nichts weniger alseine Zerstreuung abgab. Da ich indessen seit dem 12. Jahre meines Vaters Familien-(Im'i'WMnlmm führen müssen, so initiirte mich dieses Geschäft, verbunden mit demnothwendigen stmllio unserer Familien- und der Mansfeldischen mit Besondernheitenangefüllten Verfassung, so zu sagen in den Geschäftsgang.
Da der Konsulent meines Vaters, ein gewisser preuß. Kommissionsrath undAmtmann zu Klettenberg in der sogenannten Grafschaft Hohnstein, sich wenig mitder sächsischen Verfassung, noch weniger aber mit denen wirklich epineuson mansfeldi-schen Angelegenheiten und meiner Familien-Verfassung bekannt war, aus diesen: Grundeeine Menge falscher Schritte gethan und nur wenig a eonsiliis sein konnte, da erselten zu einer Reise nach Leinungen sich abmüßigen konnte, mein GesellschafterMartini aber zu praktischen Behandlungen wenig brauchbar war; so mußte ich mirund meiner Zukunft so gut ich konnte helfen.
Der gräfl. Eb erst ein'sche Schwiegersohn und Allodial-Erbe, der kur-mainzische Ober-Forstmeister Baron v. Hausen, den ich in Leinungen antraf, offerirteeine Cessio:: aller seiner Ansprüche an den gräfl. Eberstein'schen Nachlaß an alle13 Herren v. Eberstein gegen ein Aversional-Quantum und Übernahme aller Possessionen,ohne sich auf eine separatio kemli st, llllsieommissi ad alloäio einlassen zu ivolleu.Die Witwe und Geschwister waren mit ihren Forderungen auch abzufinden, und wäredas Projekt, darauf ich bald eingegangeu wäre, zur Realität gekommen, so wären ausdieser Geburt einer neuen Kommune statt 3 verschiedene Haupt-Iitissiorum noth-wendig nun 13 und mehrere Rechtshändel erwachsen. Ich disponirte daher meinenVater zu einer Scparat-Ünterhandlung mit dem Hrn. v. Hausen und der Witweund den beiden Eomtesseu v. Eberstein, um sodanu einen Coup <le maiu zumachen, meinen Vater ?o88ession ergreifen zu lassen und in äupliei gnalitate alsllaevss alloäialis und Fideikommißerbe pro sua rata mit denen übrigen Kreditorensich abzufinden und die rechtlichen Maßnehmungen der andern Herren Vettern ab-zuwarten.
Zu Michaelis 1772 ging ich nach Leipzig und sing meine EolleA'ia an. Damein Vater aber auch in Sachsen eintreffen wollte, wo ich dann wieder nach Lei-nungen gehen mußte, so richtete ich auch darnach meine stullien ein ze., mich aufmein gutes Gedächtnis verließ und solchergestalt mich ordentlich übernahm und desNachts nur 4 Stunden schlief. In: Februar 1773 begleitete ich meinen Vater wiedernach Leinungen auf seiner Durchreise durch Leipzig. Jnmittelst war vou mir allespräparirt worden. Mit dem Hrn. Ober-Forstmeister v. Hausen, dem gräfl. Allodial-Erben, der Gräfin v. Eberstein, denen Eomkesssu v. Eberstein, denen Haupt-Kredi-torcn des Grafen Friedrich v. Eberstein und den mehrsten Mitgliedern der Familie warich vergleichsweise zu stände gekommen. Nun ließ ich ineinen Vater die possessio::von Leinungen ergreifen, und hierüber geriethen wir mit dem Major Karl Heinr.Wilh. v. Eberstcin zu Magdeburg und der Frau Hof-Jägermeisterin LouiseEberhardine v. Eberstein geb. v. Trebra, als Vormünderin ihres Sohnes Ludw.Gottlob v. Eberstein, in nicht mehr als 7 Rechtshändel. Freilich, wie ich zu spät
Eleonore, Ctijabeth leimnekte u. Christiane o. E., Fr. v. E. geb. v. Außem (Joach.Friedrichs Witwe) u. Frln. Henriette u. Juliane v. Außem;
k. killenburxer kr.: Joh. Karl Fr. in Tilsit, dessen Bruder, der kurpsiilz. KammerherrKarl Christian und Schwestern Fr. Ainalia v. Außem, Frln. Charlotte und Christiane v.E. u. Fr. Dorath. A. Kenr. v. Mendt;
ll Lielistäiltsdw kr.: Domprvpst Franz zu Basel u. dessen Schwester Fr. Maria TheresiaW. A. v. Reichcnstein;
v. Illornnxrr kr.: I) Uasonti: Hptm. Friedrich, Major Milhelm u. Baron Gottlob;II) I rminas - Hof-Jcigermcisterin o. E., geb. v. Trebra, Frln. Justine und Friederike o. E.;
K. ürstl. kr.: Die verw. Gräfin v. E. geb. v. Dachröden n. die tlomtessen Crdmuthe,Helene u. Christiane v. E.