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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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dieses schreibe, soviel mir Gott in meiner Schwachheit zu geben beliebt hat, derwolle alles in Deinen? Herzen lebendig machen und Dich mit Gnade und Aräftendes Geistes wappnen und Dich zu einen? wahren Ainde Gottes machen zu seinerVerherrlichung im Lobe Gottes.

Gedenkest Du auch noch der Worte, welche die sel. chgfr, Drossln kurz vorihre??? Heimgang in die sel. Ewigkeit zu Dir sagte? Alles, was ich oben gesagt,beruhet fast allein hierauf: () seine Imagination aus alle?? finster?? Bilder?? undPhantasien immer herausziehe?? und in llosmn zu halte??; 2) nicht das geringsteBöse darin einzulassen und selbige stets in Gottes Liebe und Licht zu reinigen, auchallein in Gottes Liebe zu setzen, hierzu müssen wir unseren Geist gewöhnen. Diesesist das Bild eines Streiters und Nachfolger llos??, der die ewige und unveränderlicheLiebe ist und bleibet. Er ist weder Schwärmer noch Aopfhänger, imÄußern ist er ein Nkensch wie andere, hütet sich, eine besonders geformteGestalt anzunehmen, ist gegen jedermann freundlich, dann er liebet alleWen scheu und bittet vor sie, daß Gott in jede??? sein heiligwunderbares Lichtdoch offenbare?? und alles retten wolle, was sich nur retten lassen will. Er ist gesittet,ehrbar, ernsthaft und liebreich, verrichtet sei?? Amt unter göttl. Beistand und ehret seine Vor-gesetzten, übrigens ist er aufmerksam auf alle sei?? Thun, Dichte?? und Trachten und liegtgleichsam stets zu Felde und im Streit mit seinen Feinden und böse?? Affekte?? in Fleischund Blut, worin der arge Geist seinen Zutritt hat und immerdar von Gott ab-zuführen suchet. Daher hat er auch Acht auf seinen innern Lehrer und Prediger,dessen Stimme liebet er und folget ihr gerne durch Himmel und Hölle oder Ab-grund, als wofür er nicht erschrecken muß, die Liebe ist sei?? Panier und ist llosusin ihm, daran hält er sich in? Tod und Leben, bis sein Heiland alle seine Feindezu??? Schemel seiner Füße gemacht und das erstgeschaffene Bild in ihme wiedererboren hat :c. ?c. Wirst Du also in diese Praxis erstl. kommen, so werden alleBilder wegfallen und Du wirst balde sehen, daß alles Übrige nur Nienschentand ist,wofür dir ekeln wird, und da???? wirst Du den Aeri? und die edle Perle Nkath. (Ifinde??, worzu Gottes Barmherzigkeit Dir viele Gnade und Segenskräfte des Geistesschenke?? wolle. Übrigens lasse Dich keiner Arbeit, auch ii? Deinen äußeren Ver-richtungen verdrieße??, sondern thue alles mit Fleiß. Gott wird Dir beistehen, wiebisher, und es ist gut, daß Du beschäftiget wirst. Lasse Dir unsere Angelegenheitendabei auch angelegen sei??, soviel es sich thun läßt. Übrigens erlasse Dich derGnadenobhut Gottes und verbleibe unter nochmaliger herzlicher Begrüßung vonuns allen Dein treuer Vater EbrrKtein.

Tilse, d. 7. Dez. (777.

Vervollständigen wir uns das Bild von Karl's Charakter und Persönlichkeitaus seinen Briefen, soivie aus der seine??? Sohne Wilhelm bei dessen Abgange aufdie Universität mit auf den Lebensweg gegebenen Ermahnungen: so muß es dagegenunverantwortlich erscheinen, wenn ii? der sonst verdienstvollen, von den? in de??? TilsiterDragoner-Regimcnte von seinem 14. Jahre an bis zu seine??? Ausscheiden aus demselbengedienten Rittmeister v. Tyßka 1837 herausgegebenen „Geschichte des k. pr. 1. Dragoner-Regiments", welcher obige Darstellung zun? großen Theile gefolgt ist, — eine MytheAufnahme gefunden hat, die höchstens in eine Sammlung von Wachstubengeschichtengehört! Der Rittmeister v. Tyßka— geb. 1792, also 14 Jahre nach Oberst v. Eberstein'sTode, seit Nov. 1896 Fahnenjunker in? Regiments, 1813 Ritter des Eisernen Kreuzes,1814 Pr.-Lieut., 1820 ausgeschieden als Rittmeister — sagt auf S. 177, daß (1765)der Regiments-Kommandeur Major Eberstein „damals für einen der strengste?? Offizierein der Armee galt, und von dessen gewaltiger Härte weiterhin einiges angeführtwerden soll", und führt dann auf S. 179 ff. ein wahres Zerrbild vor. Es heißtdaselbst:

„Am Schlüsse dieses Kapitels, welches den Zeitraum vom siebenjährigen Kriege bis zumbayerische?? Lrbsolgekriege enthält, möge noch einiges über den Major (nachmaligen Vberst) Baron