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Die Einlösungssache wegen Rothe mußt Du zu stände bringen w. Ich thuedie Einlösung nicht als Erbe des Wajor Wilhelm, sondern als <?kL8ionu,i'iu8 desHrn. v. Uuu8sn, und weiß ich nicht, was die Worung'sche Branche dagegen ein-wenden kann :c. Den Gedanken, welchen Du nur im Herbst wegen derTheilung des Forstes und Verpachtung der Jagd überschrieben, solchen überlasseDir auch zur Erfüllung zu bringen und wollte ich bei dieser Gelegenheit gernemeinen Reinhard als Jäger ansehen w. Trägt das Backhaus dann so viel, daßNutzen bei der Einläsung ist? w. :c. Der sel. Bruder ist nur noch einige (00Thlr. schuldig. Diese werde von der Hütte erst einkassiren, hernach kann man wegendessen Tochter einen Schluß nehmen. Die Sache wegen der (000 llchlr. l6»Ät,i8meiner beiden Schwestern, überlasse Dir bei Gelegenheit Deiner Gegenwart inMeinungen in Ordnung rc. zu bringen :c. Wie werde ich aber einmal wieder zumeinen (000 Thlrn., so ich der Frau v. E. und Frl. v. ^.U886in (v. d. Wolf-Diet-rich'schen Br.) gelehnt und wovor die beiden Herrn Hauptleute (Leopold u. Albr.) sichverbürget, wieder kriegen? Hierüber denke nach. Die (000 Wsl-, so ich dem Insut,,in Worringen gelehnet, stehen wohl auch in Gefahr, wann selbige nicht künftigeomp6n8krnäo bei der Einlösung von Hörle angewendet werden können.
Daß Hr. Uurtiui die vokation ausgeschlagen, verbindet mich ihm auss neue.Wann ich nur wüßte, wie ich ihn einmal mit der Zeit gut versorgen könnte undwozu er etwa ineliniret, ich will gerne alles darzu anwenden, dieses versichereihn nur.
Was nun endlich die Schuldforderungs-Angelegenheit an die Graf-schaft Wansfeld sächsischer Hoheit betrifft, so habe ich gar zu wenig Kenntnisdavon, um darüber urtheilen zu können :c., indessen habe doch an den Hrn. Le-gationsrath v. Lorek geschrieben, ihnre im Namen meiner und der ganzen Familievor seine gute Dienste den verbindlichsten Dank abgestattet, ihn zugleich gebeten,mir eine Nachricht von dem gegenwärtigen 8wtu ouusus zukommen zu lassen, michauch geneigtest mit seinem gütigen Rath zu unterstützen, was ferner und nunmehrovon unserer Seite zu beobachten, damit wir endlich einmal zu unserer solange aber vergeblich gesuchten Befriedigung gelangen möchten :c.Wenn es was helfen kann, werde mich auch bei des Herrn Nimbus Gr. Aineksn-8tsin vor die Sache portiren, dessen gute ^88i8tknes ich völlig hoffen darf:c. :c. :c.Dein treuer Vater Gberstem.
I'ilse, 5. Uuji 1775. W. l. S. Ich habe Dein Schreiben vom 2^. Wärzzurecht erhalten :e. In Beantwortung Deines Schreibens weiß ich Dir wegen derVerpachtung von Lei nun gen und in Absicht des Vergleichs mit der Wann-heimer Schwägerin nichts zu sagen, als daß ich Dir beide Sachen gänzlich über-lasse, solche mit Zuziehung des Rath Ruülotk so gut als möglich abzumachen undzur Richtigkeit zu bringen. Die 30(10 Thlr. Koche wir ja hoffentlich auch ab-gemacht werden :e. Die GmtöHmgssoche von Rothe ist dasjenige, was nuram mehrsten anlieget, ich wünsche daher, daß ich dieserhalb balde angenehme Nach-richt erhalte. Ist diese Sache gewonnen, so sehe ich mich in dem ruhigen Besitzvon Leinungen. Es ist freilich eine üble Sache, daß der durch die eigen-sinnigen gMebön des Sachwalters immer leiden muß ze. Der Roch muß indessenein böser Wann sein, daß er unsere Gegcnpart nur aufhetzet :c. Sie machen mirwohl viel Weitläufigkeiten und verursachen mir viel Kosten, allein sie spinnen dochauch keine Seide dabei. Das tinul ist davon, daß wir uns beiderseits in Aostenbringen, dahingegen eine feiedsome Einigkeit ihnen so vortheilhaft, als mir seinwürde. Diese hat die Familie die vielen Jahre her ohngeachtet ihrer schlechtenUmstände noch erhalten; dann noch nie hat die Familie einen Rechtshandelunter sich angefangen. Die jetzige Einrichtung der Hütte, wann niemandGeld hergeben will, um die Schulden zu bezahlen, die einzige, um mit der Zeildas Werk wieder frei zu machen, und wo Schulden sind und bezahlt werden müssen,muß man aus keine Einnahme denken. Ich sollte aber glauben, es müßte in den