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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
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kam zu einer Kanonade und während 4 Tagen zu beständigen Scharmützeln- abgleichder Feind seine Angriffe mit stets verdoppelter Heftigkeit wiederholte, so wurden solchedoch jedesmal abgeschlagen und der Platz behauptet. Nachdem am 21. Juni die Russenüber die Persante gegangen waren, wurde die Stellung der Preußen am 30. dahinverändert, daß die Verschanzungen vvr Kolberg besetzt wurden; als Vortruppen kamendie Werner'schen Husaren nach Kowanz und Kosegger, die Dragoner unter Majorv. Eberstein nach Groß-Gestin; sie sollten die Gegend v. Körlin bis Greiffen-berg zwischen der Persante und Rega durch häufige Patrouillen decken. Von? Strandebis Henckenhagen wurde demgemäß fleißig patrouillirt, und bei dieser Gelegenheitkam es mit den Kosacken öfters zun? Handgemenge. Nach den? an? 19. Aug. erfolgtenAnmärsche einer zweiten russischen Kolonne zog sich alles ins verschanzte Lager beiKolberg, wo sich General v. Werner mit den? nunmehr den Oberbefehl übernehmen-den Prinzen v. Württemberg vereinigte und nach Heranrücken von weiteren 27 000Russen unter General Nomanzow das Lager vor der Festung noch mehr verschanzte.Bei den nun täglich vorfallenden Vorpostengefechten hielt das Reg. Plettenbergtäglich 200 Pferde gesattelt. An? 4. Sept. rückten die Russen noch weiter vor undschlösse?? die Preußen von? Strande bis zur Persante völlig ein. Nun verging keinTag ohne Kanonade und kann? einer ohne Scharmützel und Gefechte. Von den viele??weiteren Engagements der Tilsiter Dragoner sei hier nur noch angeführt, daß, währendei>? Theil des Regiments mit noch einigen andern Truppen wegen eingetretenen Futter-mangels für die Pferde das Lager unter persönlicher Führung des an? andern Tageii? Gefangenschaft gerathenci? Generals v. Werner an? 11. Sept. verlassen hatte, derMajor v. Eberstein mit 180 Pferden von seinem Regiment?', 50 Pferden von den?des Prinzen von Württemberg und 150 Pferden von den? Werner'schen zur Stellungder Feldwachen und Patrouillen in? Lager zurückgeblieben war. Er hatte mit seinenReitern fast beständig zu Pferde sein müssen. Eines der hitzigsten Gefechte, den? diesDetachenient beigewohnt hatte, mar der Stur»? auf die Grüne Schanze. De» 19. Sept.morgens hatte?? die Russen diese 600 Schritte vor den? rechte?? Flügel des verschanztenLagers befindliche Schanze erstürmt, waren aber nicht lange ii? ihren? Besitze geblieben,vielmehr noch an? selben Morgen wieder hinausgeworfen worden. Um sie nochmalswieder zu nehmen, liefen sie mehrmals Sturm, wurden aber mit großen? Verlustezurückgeschlagen. In diesen? Gefechte hatte der Major v. Eberstein mit seinen?Detachemcnt der Infanterie die Flanke und de?? Rücken gegen die feindliche Reitereiund die Kosacken gedeckt und sich die Zufriedenheit des Prinzen in hohen?Grade erworben.

Bei den vielen nun folgenden Wechselfällen, Hin- und Herzügen zu den? Zwecke,um Transporte mit Lebensmitteln der fast ausgehungerten Festung zuzuführen, wardas Tilsiter Drag.-Reg. ununterbrochen betheiligt, ebenso auf den? Rückzüge, den derPrinz antreten mußte, um der Besatzung Kolbergs den dürftigen Unterhalt nicht nochmehr zu schmälern. Dieser Rückzug ist einer der merkwürdigsten ii? der Kriegs-geschichte. Die Kälte war während der Zeit so groß, daß z. B. 12. Dez. auf den?Marsche über 100 Soldaten erfröre??. Auf diese??? Rückmärsche wurde au? 15. Dez.der Major v. Pogrell gefangen. Derselbe hatte seit den? 12. Sept. das Kommandoüber das Regiment gehabt, da an diesen? Tage nach der Gefangennahme des Generalsv. Werner der bisherige Regimentskommandeur Oberst v. Massow den Oberbefehl überdas von Werner geführte Detachemcnt übernommen hatte. Von den? 15. Dez. 1761an lag den? nun ältesten Stabsoffiziere des Regiments: den? Major v. Eberstein,die Führung desselben ob. Nominell ist der Major v. Pogrell bis zu seinen? nach derAuswechselung ihm ertheilten Abschiede noch fortgeführt worden.

Auf den? weiteren Rückmärsche nach Stargard, aus dein die Tilsiter Dra-goner und Werner'schen Husaren oft mit de?? den Weg versperrenden Kosaken insHandgeinenge gekommen waren, schien an? 20. Dez. die Sache eine schlimme Wendungnehmen zu wollen, als sie von einer überlegenen Schaar regulärer feindlicher Reitereiangegriffen wurden und die vielen, hier den? Feinde zun? ersten Male in die Augen