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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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Da am 30. Äept. der Feldmarschall Daun das preußische Lager rekognoszircnund dadurch seine Absicht durchblicken ließ, daß er angreifen wolle, der General v. Finckaber glaubte, denselben nicht abwarten zu dürfen, so ließ er sogleich das Gepäck nachStrehla zurückgehen und folgte in der Nacht vom 1. auf den 2. Okt. nach. DasDrag.-Rg. Plettenberg inachte die Arrieregarde und der Capitain v. Ebersteinmaskirte diesen Marsch, indem er mit einer Schaar von 300 Dragonern und Husarenvon Korbitz ans gegen Deutsche Bohra und Oschatz und dann erst nach Strehlaging. So geschah es, daß die österreichischen Vorposten von dem Aufbruche der Preußennicht das Geringste bemerkten, und, als der Feldmarschall Daun am 2. Okt. frühmorgens zum Angriffe heranrückte, fand er zu seinem Verdrusse, daß sein Gegner sichaus der Schlinge gezogen habe. So wurden die Absichten Daun's und seine iveitgehenden Hoffnungen vereitelt, da am 4. Okt. auch der Prinz Heinrich im Lager beiStrehla sich mit dem General v. Finck vereinigte. Und da Daun auch die Nachrichterhielt, daß die Russen nach Polen zurückgegangen waren, so zog er sich nach einererfolglosen Abschwenkung gegen Torgau am 4. Nov. wieder nach Dresden zurück.Prinz Heinrich setzte sich dann am 5. auch wieder in der Richtung auf Meißen inBewegung; am 8. stieß bei Lommatsch die aus Schlesien ausmarschirte königlicheArmee zu ihm. Es erfolgte nun der Vormarsch über Meißen nach Hirschstein undNauendorf. Nachdem am 13. Nov. der König selbst bei der Armee eingetroffenwar und er die Generale Finck und Wunsch trotz Finck's Gegenvorstellungen mit einemCorps von 18 Bat. und 35 Schwadr. nach Maxen dem Feldmarschall Daun in denRücken geschickt hatte, erkannte er zu spät diesen Fehler, nachdem das Corps, vonÖsterreichern und Reichstruppen umringt, nach tapferstem Widerstande und nach Ver-schießen aller Munition sich hatte kriegsgefangen ergeben müssen. Wohl zog nun derKönig, um den Abgang an Truppen zu ersetzen, ein Corps von 13000 Mann vonder verbündeten Armee an sich und bezog, den Österreichern gegenüber, das Lager beiWilsdruff. Den 17. Nov. kam das Reg. Plettenberg auf Vorposten bis zum 23.,wo es bei starkem Nebel von feindlicher leichter Kavallerie und Kroaten angegriffenwurde und nur durch das energische Eingreifen der neben ihnen in den Defilecn vonOckerwitz stehenden Grenadiere unversehrt blieb.

Als die Kälte immer strenger und der Mangel an Lebensmitteln immer fühl-barer wurde, sahen beide Heere sich genöthigt, in den ersten Tagen des Januar 17L0richtige Winterquartiere zu beziehen: die Preußen in der Gegend von Freib erg.

Nachdem das Tilsiter Dragoner - Reg. von seinen Quartieren in den DörfernRoitsch, Leitewitz und Ober-Wartha aus noch immerfort die Feldwache bei Unsewitzgegeben hatte, brach dasselbe am 24. März nach Pommern gegen die Schweden auf.Nachdem dieselben bis in die Gegend von Prenzlow vorgerückt waren, und nachdemder gegen sie operirende General v. Manteuffel in An kl am von ihnen gefangengenommen worden war, wurde das kleine nun unter den Generalmajor Jung-Stutter-heim gestellte Corps durch das Dragoner-Reg. Plettenberg verstärkt. Dies marschirteüber Torgau, Treuenbrietzen, Potsdam, Prenzlow und Pasewalk und kamam 15. April bei dein an der Peene stehenden Corps an. Anfang August setzten sichdie Schweden in Bewegung und machten Miene, durch das mecklenburgische Gebiethindurch zu gehen und den Preußen in die linke Flanke zu fallen. Das Regimenthatte von da an mit den Schweden häufige und glückliche Scharmützel. Auf dieNachricht von einem seitens der Österreicher beabsichtigten Einfalle in die Mittelmarkbrach, um Berlin zu decken, der General v. Stutterheim am 10. Sept. mit deinganzen Corps nach Zeh den ick auf. Hier im Lager bei Zehdenick stand das Stutter-heim'sche Corps ruhig bis Anfang Oktober, da auch die Schweden in ziemlicher Un-thätigkeit in ihrem Lager bei Prenzlow verharrten. Als der seit dem 1. Ökt. dasStutterheim'sche Corps kommandirende Prinz Eugen von Württemberg bereits in derzweiten Nacht nach seinem Eintreffen bei dem Corps die Nachricht erhalten hatte, derrussische General Graf Tottleben sei im Anmarfche auf Berlin, mußten dieserhalbdie Tilsit er Dragoner aufbrechen und in Eilritt in Berlin einziehen, welches nur