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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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katholische Pfarrei in dortiger Stadt existirt, und hie und da einige Pfarreien imDepartement Fuld Unterstützung bedürfen.

Der protestantische Kultus, namentlich in dein Departement Hanau und Fuld(denn Frankfurt und die wenigen Pfarreien im Departement Aschaffenburg be-dürfen derselben nicht, als etwa hie und da in außerordentlichen Fällen) wird dasmeiste erfordern, weil die meisten Pfarreien dort schlecht sind. Die Theilung mitHessen bei Hanau, welche in einigen Monaten auch zu stände gebracht sein wird,wird das Bedürfnis näher ausweisen. Im ganzen glaube ich, daß der aus dem >/°telder Accise gebildet werdende Vonck als eine gemeinsame Masse (als ein allgemeinerReligions-Vonck) zu betrachten sein dürfte, aus welcher nach dem Maße des je-weiligen Bedürfnisses jede Konfession für ihren Kultus und ihre Seelsorger zuunterstützen sein wird. Dieses kann in einer Verwaltung und mittels Führung einerRechnung geschehen. Hierüber Vorschläge zu machen, behalte ich mir unterthünigst vorund beharre im tiefstem Respekt Euer Königlichen Hoheit unterthänigster Diener

Gdrrstri».

Werthester Herr B Muster! Im allgemeinen bin ich mit Ihren Ansichten ein-verstanden. Ich ersuche Euer Hochwohlgeboren, den Gegenstand mit Anfang desSeptembers wieder in Vortrag zu bringen, indem man alsdann den Werth desErtrages näher beurtheilen kann. Ich bin mit vieler Hochachtung Dero

Freund Gnrl.

Nr. 508. Gesuch des Kanztisten Ludwig Hwmpf im auswärtigen Amte desGroßtjerzogthums 8. <i. um Ausfertigung einer Anstellungs-Hrdre.

Herrn Staatsminister Frhrn. v. Eberstein zum Gutachten. Aschaffenburg,6. Juli (3. Äml.

Frankfurt, 8. Inlins 1813. Euer Königlichen Hoheit! Das unterthünigsthier rückanliegende Gesuch des Hrn. Rumpf ist eine bloße Gnadensache, die einzigvon Dero h. Gnade abhängt. Ich darf aber aus innerster Überzeugung der Recht-schaffenheit, Eifer und ((»Verdrossenheit des berührten Rumpf denselben zu diesergnädigsten Dekretur unterthünigst empfehlen. Wenn es Eure Königl. Hoheit erlauben,so würde ich das Dekret entwerfen und Höchstdenenselben zur h. Unterschrift vorzulegendie Gnade haben. Die h. Entschließung erwartend, habe ich die Gnade in tiefsteinRespekt zu beharreu Euer Königlichen Hoheit unterthänigster Diener Eberstem.

Aschaffenburg, den fl. Aus dieses günstige Zeugnis bin ich zu dieser Aus-fertigung bereit in der Voraussetzung, daß dem Staate dadurch keine neue Lastzuwachse. Curl.

Nr. 509. An die Kerren Staatsminister Areiherrn von Alvini, Areiljerrn vonOberstem und Grafen von

In Bischöflich-konstanzischen Airchenangelegenheiten und im Drange der gegen-wärtigen Zeitumstände trete ich aus einige Zeit eine Aeise nach Aonstanz an. Indiesen Verhältnissen finde ich Folgendes für rathsam und zweckmäßig- () daßich jedem der drei Herrn Annistcr hiermit die Vollmacht ertheile, in dem be-stimmten Wirkungskreise seines AUnisteriums nach eigener Überzeugung fortzufahren;2) daß alle Samstage nach geendigtem Staatsrathe die Herrn Ucinister zusammen-treten und gemeinsam beschließen, was zum Besten des Großherzogthums in gegen-wärtigem Zusammenhange der Ümstände zu thun sei. Hr. Staatsrath v. Bkulzererhält hiermit den Auftrag, diesen Atinisterialkonferenzen beizuwohnen und derenProtokoll zu redigiren, welches von den drei Herrn Wtinistern unterzeichnet undmir sodann durch Herrn Staatsminister Freiherrn von -VIdini zugeschickt wird.Aschaffenburg, 30. September (3(3. lini'I Großherzog.

Nachdem der ehemalige Großherzog von Frankfurt wieder bloß geistlicher Fürstgeworden und sich in sein Bisthum zurückgezogen hatte, zog sich sein Minister