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den Ausdruck zu gebrauchen: 8. iK. 1'lÄnpkrsur mau inaibrs. Dieser Ausdruckkauu nur van einem Fremden als Konsul anwesenden luclivicluo jener dlution, zuwelcher er gehört, nicht aber von einem Unterthanen, gebraucht werden, welchen: seinLandesherr die Erlaubnis aus Gnaden ertheilet hat, die Kommerzial-Verhältuisse einesfremden Reiches in seinein Lande zu besorgen. Niemand kann zweien Herren dienen,und sobald er gegen den Staat oder Fürsten, dessen bknterthan er ist, einen fremdenSouverain als 80?? mnitre prädiziret, Hort er auf, seinen Landesherrn als solchenzu erkennen. Euer Königlichen Hoheit kann seit geraumer Zeit die Bemerkung nichtentgangen sein, das; Hr. v. Bethmann bei jeder Gelegenheit es versucht, sich an dasEorps ciiplcnnubiguk zu accrochiren, zu welchem er nach seinen Verhältnissen nicht ge-hört, und welches ihn nicht als zu ihm gehörig erkennt. Ein ganz neuer Versuch dieserArt liegt darin, daß Hr. v. Bethmann nicht nur selbst die russische Kokarde tragt(welches ihn: in bürgerlichen Kleidern nicht und nur dann zu gestatten wäre, wenner in der russischen Konsuls - Uniform erscheint), sondern sie jetzt auch — erst seiteinigen Tagen — seinen Leuten tragen läßt. Ich habe sie gestern an seinem Kutscherund Jäger gesehen. Diese Freiheit haben allein fremde Gesandte oder fremdeKonsuls, nicht aber Unterthanen, welche auswärtige Konsulatsgeschäfte inachen. Siedeutet gerade zu auf Exemtion und Immunität, und wenn, was so leicht geschehenkann, ein Bethmannischer Bedienter mit der russischen Kokarde in einem Wirthshauscoder sonsten mißhandelt oder arretirt würde, könnte man nicht änderst, als in sehrunangenehme Kollisionen mit den? russischen Hofe verflochten werden. Den?? soivie dieFlagge das Schiff einer Nation deckt, so decket die Kokarde die Person dessen, der sietrügt. Ich glaube die Aufmerksamkeit Euer Königlichen Hoheit auf dergleichen ausden? Aristokratismus des Geldes herfließende Versuche, sich einen Nepräsentations-Charakter beizulegen und nach und nach gesnndschaftliche Rechte und Immunitätenzu erschleichen, rege machen zu müssen. Driueipiis obsbu! ist ii? solchen Fällen eineKlugshcits - Regel. Ich darf mir Euer Königlichen Hoheit bestimmte Verhaltuugs-befehle, hierüber unterthäuigst erbitten. In der Hauptsache möchte mir unmaßgeblichzu kommittireu sein, dein Hrn. v. Bethmann auf sein Schreiben als russischer Konsulzu antworten, die Wendung aber zu gebrauchen, ,,cp?« 8. u. uvuib vü gu'il ??s8S trcmv« Point äs öliumtrs ckv 8. U. plöinporeur cl« toutS8 ls8 Iiu88i«8 ck'-reerö-üitü uuprÜ8 ck'lüllo, ennLSnti ü rsekvoir 168 eommunicmticum tüitas pur l'cwganackk ülr, in Ec>N8ul pmwrul." Dieses alles de??? einsichtsvollsten Ermessen Euer König-lichen Hoheit unterthänigst unterstellend und Höchstdero gnädigste Entschließung er-wartend, beharre ich in tiefste??? Respekte Euer Königlichen Hoheit uuterthänigsterDiener Elmstein.
Untcrthänigste Bemerkung. Die Kommunikationen der Konsuls gehen (wenn sie nicht zugleichwie Hesternmnn in Neapel Agenten sind) nicht an das Departement der auswärtigen Geschäfte,sondern an das Ministerium deS Kominerzcs, da sie nur auf Handels-Verhältnisse Bezug hahcnkönnen, und alle politische Kommunikationen durch die diplomatischen Agenten laufen,
Nr. 488.
Aschaffenlmry, den ZVten. Herr Staatsrath habe,? un wesentlichen ganzrecht. Auch bin ich fest entschlossen, die vorgeschlagene?? Ivege einzuschlagen. Ichwerde zugleich jene Schonung eintreten lasse??, welche mit den diplomatischenSouveraiuitätsrechten vereinbarlich ist, und welche ich gern in Betreff eines Bcanucsbeobachte, der ei?? rechtschaffener Bürger und Einwohner Frankfurts ist, dort gernalles Gute befördert, eines der stärkste?? dasigen Haudluugshäuser leitet, sich durchanhaltende persönliche Dienstfertigkeit und gute Eigenschaften meinen Dank undFreundschaft erworben hat, und die Ehre genießt, der Generalkonsul eines der erstenund größten Höfe Europas zu fein. Ich bin mit vieler Hochachtung Dero Freund
CÄrluB.
Nr. 489.
„Die sämtlichen vertriebenen Albstädter Unterthanen", welche nächtlicherIDeile durch eil? starkes Aommaudo darmstädtischer Soldaten überfalle??, ausgeplündert
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