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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
Seite
585
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falls zukommen, sowohl vor mich mit 5 Thlr, 8 Gr. 3 Pf. an Hrn. Justizrath Hilgard den 2g. Febr.1744, als auch vor die Frau von Aufsein mit 5 Thlr. 8 Gr. 3 Pf. llato bar und richtig bezahltbekommen, solches bekenne hierdurch gnittircnd. Groß-Leinungcn, den 2. Ua.fi 1744.

Johann Karl Frirdrrich von bberstein vor mich und meine Frau Schwester vonNassem kraft deren abhabenden Vollmacht.

Bei seiner Anwesenheit in Groß-Leinungen i. I. 1744 übergab der LieutenantKarl v. Eberstein seinen Schwestern Charlotte und Christina alles dasjenige, wasdiesen noch aus der mütterlichen Erbschaft zukam und was er für sie in Nassau iuEmpfang genommen hatte:

Nr. 437. Extrakt derer Gelder, so ich vor meine beiden Kräukein SchwesternLHartolle »nd Christiane von der Wnringischen Wertassenschast empfangenhabe.

Laut der Theilungsloszettel habe vor jede Schwester sxebmivs des Röschen-thalers bar empfangen 44 Thlr. 12 Gr. 7 Vf.; ferner von dem AltenstädterZehenten, welcher vor 480 fl. verkauft worden nach Abzug des zehnten Pfennigesü 48 fl. und 5 fl. vor den Kaufbrief 427 fl.; diese zu Thalern gemacht, macht 284 Thlr.16 Gr., solche in 4 Theile, bekommt jede zum vierten Theil 71 Thlr. 4 Gr.Die Früchte des Zehenten von- 1743 sind vor 25 fl. verkauft worden, in 4 Theile,bekommt jede zu Thalern 4 Thlr. 4 Gr. Die silbernen Spitzen, so im luven-kurio benannt, haben gewogen 22 Loth, das Loth ä 22 gib., macht 9 Thlr. 20 Gr.,zum 4. Theil 2 Thlr. 11 Gr. Die 5 alten Löffel haben gewogen 14 Loth, dasLoth g 23 gib., macht 8 Thlr. 12 Gr. 4 Pf. (zum 4. Theil) 2 Thlr. 3 Gr.Eine Schuldforderung von Johann Peter Schneider in Altenstädt eineussirt g 19 fl.,bekommt jedes davon zu Thalern zum 4. Theil 3 Thlr. 4 Gr. Noch eine Schuld-forderung von Hans George Hans in Altenstädten g 40 fl. 7 gib., macht 26 Thlr.20 Gr., zum 4. Theil 6 Thlr. 17 Gr. Noch eine Schuldforderung von JacobBrück in Altenstädt g 10 fl., macht 6 Thlr. 16 Gr., zum 4. Theil 1 Thlr. 16 Gr.summa, der liiiinnlime 13» Thlr. 23 Gr.

Dagegen habe der Frau von iLnssam vor Kostgeld der sel. Frau Groß-mutter vor uns 3 Geschwister bezahlen müssen 130 Thlr., welches zum 3. Theilbeträgt 43 Thlr. 8 Gr. Dieses von obiger summa g 135 Thlr. 23 Gr. abgezogenbekommt jede Schwester von mir noch heraus 92 Thlr. 15 Gr. Hierzu kommt nochvor 30 Pfd. Zinn, das Pfd. zu 4 gib., macht 6 Thlr., zu obigen 92 Thlr. 15 Gr.zugerechnet macht Thlr. 98 Gr. 1».

Dieses alles haben wir richtig erhalten Cluirlotte änderst«!»,

Elm,stimm «l'llbersteiu.

Wie wir aus den Briefen der Frau von Aus;ein (die sich übrigens baldAussein", b aldAußen" unterschreibt) ersehen, war sie nicht in der Lage, ihrem BruderKarl die Eichischen Kaufgelder zu zahlen. Da nun Karl, der im Jahre 1740 garkeine Kenntnis von dem wirklichen Werthe des Rittergutes Eichen gehabt, endlichbezahlt sein wollte, so kam es zwischen beiden Geschwistern zu MißHelligkeiten, sodaßsogar Karl damit drohte, den in seiner Minderjährigkeit geschlossenen Kaufkontrakt fürungültig zu erklären und die Eichen selbst zu übernehmen. Um es nicht zu einemProzesse darüber kommen zu lassen, verabredeten sie, sich bei ihren Verwandten aufdem Harze zu treffen und sich dort zu einigen. Nach Beendigung des Neichmann'schcnProzesses konnte Amalie also jetzt endlich ihr Vorhaben, nach Sachsen zu reisen, aus-führen. In Groß-Leinungcn und Harzgerode kam es nun zum Abschlüsse vonfolgenden Vergleichen, nachdem der Frau v. Außem Christfried Adam Höfer in Cura-ioi'km in Aönsrs konstituirt worden war.

Nr. 438.

Demnach Frau iLmalia von Aussein geb. von Eberstein bei hiesigem Aönigl.P>reuß. cknstiö-Amte unterm 7. buius per bkkeras angezeiget, wie sie in ihren Amgelegenheiten eines Curakoris ml omuas iuckis kniete I.eku» benöthiget sei und des