fertig sein möchten, bei meiner Dorthinkunft alles gänzlich zu uckjnstivkn, wie dannkeinen Zweifel trage, Dieselben werden auf mein inständiges Ansuchen die Sachewegen derer Lehnstamms-Intorössö in sothane Wege gerichtet haben, daß bei meinerDorthinkunft ich dieselben vorfinden und sehen werde wie selbige von Jahr zu Jahrzu meinem Nutz sicher gestellt sein: inaßen ich ein- vor allemal eine Richtigkeit inmeinen Sachen zu sehn, mir nicht kann verdacht werden. Da ich auch durch meineWerbung gänzlich entblößet, indeme ich schöne Asorutkn hinein geschickt undaber nunmchro, da ich die Werbung aufgehoben, kein Geld von den: Asssimoutzu gewarten habe, allhier auch nichts vorräthig gefunden, auch keine Hoffnunghabe, zu meiner Abreise etwas zu erhalten: So habe hierdurch bitten wollen, mireilends durch die erstehst einhundert Thlr. zu übermachen, damit ich in meinerAbreise nicht verhindert werde, welches mir unsäglichen Tort verursachen würde,daran Ew. Hochgeb. keinen Gefallen tragen, sondern ohne Verzug mich damitsoounckiren werden, als worauf mich gänklich verlasse, in deren Erwartung mitvieler blstimo verharre Ew. Hochgcb. mhzuverchrcnden Hrn. (llwiins ganz er-gebenster Diener ' (l. v. Ldersteiu.
Dillenburg, 4. cknlij 1740.
Autwort: Ich muß wohl bekennen, daß nicht weiß, was dazu sagen oder davonurtheilcn soll, dusz derselbe mich abermal mit solchen Kspi-oollkn beehret, da ich dochihme nicht allein die Rechnung vor vielen Monaten, und zwar durch Bestellung seinereigenen Schwestern geschicket, sondern auch von allen meinen Gedanken zu zweiMalen geschrieben. Ich begreife nicht, warum und woher ihm die Briese nicht solltenzukommen sein. Allenfalls kann er die Verweise, die ich weder verschuldet, noch nuranständig sein, vor seine Schwestern emplozm-en, welche Schuld haben, wenn er sienicht erhalten. Ich sende ihm hierbei 100 Thlr., die er bei die Hrn. Wiesenhüterin Frankfort abholen und ihnen dagegen die unterschriebene Quittung, wie sie hierbeiliegt, dagegen aushändigen lassen kann. Ich bin ze.
Nr. 432.
Hochgeborner Gras, gnädiger Herr Onel«! Wann dieses das Glück und dieEhre haben wird, Ew. Hochgeb. bei allem selbst wählendem Wohlergehen anzu-treffen, wird es mich recht herzlich erfreuen. Ich habe hierdurch mir die Ehregeben wollen, erstl. Ew. Hochgeb. ineine unterthänigste Auswartung zu machen undmich nach Deroselben, wie auch Ihro Gnad. Frau llunto werthcn Wohlsein zu er-kundigen, von Herzen wünschende, daß der große Gott Dieselben beiderseits in demglückseligsten Stande bis ins späteste Alter beharren lassen wolle. Anderntheils aberhabe nicht umhin können, Ew. Hochgeb. gehorsamst zu melden, wie wir nachLelllssisn zu maraliirkn gestern beordert worden, und da ich die Gnade nicht vorunserem lilurell noch haben werde, Denenselben unterthänigst aufwarten zu können,so habe mich hierdurch zu beharrlicher Gnade empfehlen wollen und wünsche, daßder gnädige Hr. Onolo benebst Dero werthen Aumilis sich jederzeit Wohlbefindenund in erwünschter Brosperitüt, bis ich die Gnade einmal wieder haben werde,Ihnen auszuwarten, leben mögen. Schließlich aber ergehet aber ineine unterthänigcBitte an Ew. Hochgeb.: Sie wollen doch die Gnade haben und mir zu meineranjetzo gar zu nöthigen Bedürfnis die s00 Thlr., so der Schwester Aussein gehören,auszahlen lassen; ich will den gnäd. Hrn. Onole jederzeit nicht allein vertreten,sondern setze Ihnen auch von denen bei dem Hrn. Jägermeister stehenden ßOO sl.so viel zu Huntion, als dazu vou Nöthen ist; ich weiß mir sonst nicht zu helfen.Ich habe das Vertraueil, Ew. Hochgeb. werden mir nicht oontruiv sein, und bitteunterthänigst um baldige beliebige Antwort, dann wir werden wohl Nkontaglängstens aufbrechen. Der ich übrigens mich nochmals zu Gnaden empfehle undnach Versicherung meines unterthänigsten Rnspoet an die gnädige Fr. Gräfin er-sterbe Ew. Hochgeb. meines gnäd. Hrn. Onels unterthäniger Anecht
Treuen-Aritüoii, 2 s. Blärz s7I2. (!. v. lkiwi'steiu.