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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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ein solches habe Jhra hachfürstl. Dnrchl. zc. bekannt gemacht; die aber mehr nicht,als den Schatz der 20 Thlr. geben wallen ?c.

Herr Kammerrath Reichmann läßt sich unterthst. empfehlen und könnte längernicht warten, dann er stäche in einem Hüttenbau und die Meß seie auch vor der Thür;dero wegen ich fürchte, daß wann vor der Meß nicht etwa 500 Thlr. angeschafft -Ver-den, Hr. Dr. Schräm, das Gotteshaus zu Attendorn, Hr. Kammcrrath Reichmann,Hr. (Joh. Christian) Stoll (zu Dillenburg) und Jäger (und Förster zu HolzhausenJohannes) Hild fallen in die Eiche-- und lassen wegschätzen, welches alles ich bis Hiehinuffgchalten.

Die Frau von Büring und Hr. Theiß leben gar uneinig, und hat mir ersteregesagt, daß Hrn. Theiß seine Sachen, die er dem Haus Eichen zur Kaution gestellt,schon verschrieben ai- ai-dere gewesen, und dieser hätte 7 Ochsen und auch Schaf nebst5 Wagen Heu verkauft. Ewarte also gndgstn. Befehl, was hier zu thun seie zc. Ichempfehle ---ich unterthst., welches Hr. Rath Jeckel und Hr. Dr. Steuber auch thunund bleibe zc.

lz) an- 5. Aug. 17Ä7: Ich habe Exekution im Grund Bürbach uff die restiren-den Eichischen Zinsen gehabt, um einige Eraäiwras davon zu befriedigen, welcheExekution der Vogt uff orcira meines Herrn und falsches Anbringen des bösen Vögten,der -ms zu verfolgen suchet, wieder kassiret hat, welcher mir dann durch den Exekutanthat sagen lassen, -nein Exequiren hätte keine Kraft, er wollte jetzo -vas von denenEichischen Wiesen -vegschätzen lassen, welches auch gewiß geschehen wird. Derowegenberichte solches in Eil, damit heut oder morgen keine Verantwortung habe. Ii-gleichenhat Hr. Graf von Hachenburg und der Vogt die Hauberge mit Arrest beschlagen,woraus man jetzo 100 Thlr. hätte lösen können. Uff solche Art kommen die Kinder----- alles. Ich thue die Sache von mir, und wann Jhro hochgräfl. Dxe. nicht ehistensselbstei- kommen, ist es verdorben. Der ich bleibe zc.

a) am 3. Sept. 17Ä7: Weilen ich bereits vor 14 Tagen die Roth aus denenEichen durch zwei Briefe unterthänig bekannt gemacht, keine Antwort aber erhalten,

so habe dieses uff Ffurt gesandt und Hrn ersuchet, psr Dxprssssn es uff

Mainz zu übersenden. Ersuche also Ew. hochgräfl. Dxo. untrthst., mit Hüls anHand zu gehen, damit denen armen Kindern nichts weggeschätzet werde, weshalbenmich uff meine beiden Briefe beziehe und verbleibe zc.

Nr. 415. Schreiben der Iran v. Würina an den Grafen von Everstein«I. <k. Eichen, den 14. Sept. 1727, worin sie alles bestreitet, was ihr zur Lastgelegt worden.

Bitte gehorsamst, nicht ungnädig zu werden, daß mich unterstehe, Sie so^ oftmit meinen üblen schreiben zu inkommodiren; es dringt mich aber die große Bothdazu, Sie unterthänig zu bitten, mich doch zu berichten, ob Sie mir so ungnädig,allerhand Drangsale anz-ithun, wie Hr. Dr. Steuber mir de-- Aufsatz übergeben,als Haltens Gw. Gnaden so verordnet zc. Daß ich den vorigen Hofmanu LipsSauer vertrieben habe, sage ich nein, und wird Gott mich vertreten, wann'sUkenschen mit mir so unrecht meinen. Der Herr Dr. Steuber und Herr Dietrichhaben den Hofmanu wohl 3 oder H mal nach Dillenburg gefordert, ^ihm gesagt,Kaution zu stelle-- oder nicht mehr Hofmann zu sein. Das letzte Ukal, als derHofmann zu Dillenburg vorgenommen, war ihn- angesagt, der Airst wäre Gber-vormund, wollte keine Hachenburger Unterthanen leide-- zu--- Hosmann i» den Li che-,ohne Kaution, und war ihm darbei gesagt, er sollte doch nur ein Hahr noch Hof-mann sein und doch 200 Thlr. Kaution stellen. Das hat den Hosmann wcgge-bracht. Und wie sie den Ulann nicht länger behalte-- konnten, weil er so viel Viehverkauft und alles verthan das Seinige, mußte ---an ihn da gehen lassen, ehe derSchade größer :c. Die Dillenburger haben ja 3 mal sein:c. Vieh schätzen lassen :e.Und so soll mir noch gesagt werden, ich sollte den Hofmann vertrieben haben undHeu und Stroh den- Theiß gut thun, was von- Hof geführt worden vorn- Jahr :c.