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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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werden müssen, denn die Lrvckiloras dringen stark uff ihre Zahlung, und hat HerrKammerrath Reichmann auch ein Urtheil erhalten, ihm 190 fl. cum Interesse sullP06IM kxvcmliorcks zu zahlen zc. Der ich nebst unterthäniger Empfehlung verbleibeEw. hochgräsl. Uxe. unterthäniger Diener Dietrricll.

Dillenb., 10. Junis 1727.

Nr. 413. Schreiven des Wächter an den Graten v. Eversten!, seinen

Zwist mit dem „Vittervösen Meive", der alten Aran v. Ainring, vetrestend,«I. <l. Eichen, den 16. Juli 1727.

Hochgcborner Graf, gnädiger Graf und Herr!

Euer hachgräfl. Excellenz wallen nicht ungnädig aufnehmen, daß hierdurch meineAnliegenheit bei Deroselben unterthänig vorstelle, welches zu thun >nich nicht würdeunterfangen haben, wo nicht die größte Noth mich darzu triebe, indeme von denen beiEw. hochgräsl. Excellenz letzterm Anwesen des Hofes halben verabredeten 14 Punktenkein einziger, außer das Jnventarium zu stände gekommen ist, auch weder bei Hrn.Xcckario Ilialeriell noch Steubern einiges Erinnern helfen will, mithin mich, wann'slänger also kontinuiren und dasjenige was vermög Accords nur versprochen worden,nicht geliefert wird, genvthiget finde, die Leihe aufzukündigen. So ist auch mit demerzbösen Weib, der alten Frau von Büring, ohnmöglich friedlich zu leben, maßensie einein alles ersinnliche Herzleid und Drangsal zufüget zc., zu geschweigen, daß siebei jetzigem in der Nachbarschaft grassirendem Vieh-Krauch eine Kuh von infizirtcnOrten in meiner Abwesenheit in den Stall gebracht, auch Leute, welche selbsten krankVieh haben, unter das hiesige gehen lassen, wodurch dann gar leicht ein großes Un-glück, so zu der adeligen Pupillen, als meinem höchsten Schaden hätte entstehen können zc.Wie sie dann auch so gar unbesonnen gewesen und aus bloßer Muthmaßung, ob hätteder Schäfer ihr einige Johannistrauben abgepflückt, den Dillenburgischen Vogt ersuchthat, daß er den Büttel auf den Hof schicken und sothanen Schäfer in das Narrenhausholen lassen solle, welches ja zum größten Präjudiz des Hofs Freiheiten gereichen kann,hlulin es ist zu beklagen, daß das gute Fräulein, welches doch in Wahrheit dasbeste Gemüth von der Welt hat, unter der Edukation eines so bösen Weibs verdorbenwird, worüber das Kind selbsten bei mir verschiedentlich gcklaget, daß solchergestaltendas Unglück sie allein betreffe, nicht besser erzogen zu werden. Ew. hochgräsl. Excell.habe demnach hierdurch ganz unterthänig ersuchen wollen, die Gnade für mich zuhaben und die Verfügung dahin zu thun, daß mir dasjenige, was vermög Accordsstipulirt worden, geliefert und abgeredetermaßen verschafft, auch womöglich das böseWeib von dem Hof geschafft werde. Und will ich sodann gerne nicht nur den Accordhalten, sondern auch vor diejenigen Utilitäten, welche der alten Frau zugestanden worden,der Billigkeit nach ein mehrers zahlen. Ich getröste mich hierunter einer gnädigenWillfahrung und verharre mit unterthänigem Respekt Ew. hochgräsl. Excell. unter-thäniger Knecht ' Görg Tlmss.

Aus denen Eichen, 16. Juli 1727.

Nr. 414. Der Notar Dietrich zu Dillenvurg verichtet dem Graten v. Ever-sten! nach Mainz:

a) am 25. Juli 1737: Das Jnventarium von denen Eichen ist von Hrn.Stich in Gegenwart Hrn. Theißcn verfertiget worden, und ist nichts in dem Sterbe-haus allhier, als die Tapeten, die der Herr Kommissarius in seinem Jnventarium hat.Was das Lehen des Webers anlangt, kann ich nicht beisammen bringen, dann derBeamte uns zuwider ist, und muß solches verbleiben, bis zu Jhro Kxcst Herkunft.

Die Anlage wird besagen, was die 2 Euntors von einem verständigen Meistervon Limburg (Johannes Endlich), der bei hiesigem Hof arbeitet, geschätzt worden sind(der kleine 12 oder 13 Thlr., der große und hohe 10 Thlr.), man hat aber nochniemand zu Estimirung deren Tapeten. Wegen des hochsel. Herrn Portrait zu Pferd,