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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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daß Ew. hochgräfl. blxestl. jetzt hier zugegen wären, so könnte man von ein undandern Sachen, so denen Briefen nicht zu vertrauen, besser und ausführlicher mündlichreden. Wormit zu beharrl. Gnade mich gehorsamst empfehle und mit Devotion ver-harre Ew. hochgräfl. Lxentl. nnterthäniger Diener I. M. Ktcuber.

Dillenburg, 8. ckunis 1726.

Nr. 409. Schreiben der Kran v. Mring, <1. <k. Küchen, 26. Januar 1727, in An-gelegenheit ihrer Knkel' (das jüngste Kind Christiane v. K. ist glücklich inSachsen vei dem Gberverghauptmann v. K. jzu Karzgerodej angekommen).

Hochgeborner Graf, gnädigster Graf und Herr!

Daß ich von Ew. hochgräfl. Gnaden Hrn. Bruder, dem Herrn Berghaupt-mann (zu Harzgerode) die erfreuliche Nachricht erhalten, daß mein EnkelgeEhristianchen in Sachsen glücklich angekommen sei, habe nicht verhalten können,zugleich Ew. Gnaden dicnstverpflichtesten Dank sagende wegen der gnädigen Vor-sorge, so Dieselbigen vor solche getragen haben. Dasjenige aber, so mich jetzt inBetrübnis setzet ist, daß ich noch nicht absehen können, wie und auf was Art manmeine Enkelger wegen ihrer habenden Forderung von ihrer Uums. und Ghmsel. kontentiren möge, zumalen alles wegen Marstsinischer Schulden hinweggegangenund dennoch die MrinAischen Schulden auch müssen bezahlet werden. Es kannaber zu dieser meiner Enkel Forderung ihnen niemand besser als Ew. Gnadenselbsten helfen, und sie leben auch der nnterthänigsten Hoffnung, daß sich Ew. hoch-gräfl. Gnaden ihrer als armer verlassener IVaisenkinder annehmen werden, welchesaber nicht füglicher als aus Sachsen geschehen könnte, als wo mein Hr. Schwieger-sohn sel. noch zu prätendiren hat. Nnd ist es ohnedem der Billigkeit gemäß, daßdie Ainder erster Ehe wegen ihrer Nnina. und Ghm sel. aus dein Väterlichenkontentiret werden und die letzterer Ehe so lang zurückstehen, allermaßen dieStief- Fr. Schwiegertochter doch genug hinweg :c. Es ergehet also mein ge-horsamstes Ersuchen dahin, daß Ew. hochgräfl. Gnaden als Vormund die Gnadevor mich und meine Enkelger haben möchten nnd mir mit Dero gnädigem Rathbeizustehen, wie auch zu verHelsen, daß ein Nuttel getroffen werde, daß meinenEnkelger wegen ihrer Forderung geHolsen würde. Da ohnedem, wie ich vernommen,die Fr. Stiefschwiegertochter Dero Hrn. Bruder, Herrn Hauptmann von blbor-stein zum Vormund über die Ainder letzterer Ehe in Sachsen angenommen.Gb es nun nicht auch dienlich feie und Ew. Gnaden gnädiger Rath wäre, daßvor die Ainder erster Ehe oder ineine Enkel ebenfalls ein Vormund inSachsen konstituiret würde. Ew. hochgräfl. Gnaden mir oftmals gcthane Ver-sicherung, nur und meinen Enkeln in allem was recht und billig beizustehen, gebenmir auch anjetzo die Hoffnung, Sie werden mir mit Dero gnädigem Rath schleunigstbeispringen, weil man bei längerem Verzögernngssall die Sach nur verschlimmertstehet, kein besser und füglicher Nuttel aber als aus Sachsen durch Ew. hochgräfl.Gnaden gnädige Vorsorge anjetzo kann ansgesonnen werden, damit die BüringischeSchulden bezahlet und meinen Enkelger wenigstens das Gut Eichen frei behaltenwerde. Hierbei übersende Ew. Gnaden ebenfalls die Aopie von der Quittung, soDero Herr Vater sel. meiner Tochter sel. über die eingebrachte (000 Thlr.Heirathsgelder erthcilet, woraus genug abzusehen, daß selbige Summa richtigbezahlet worden :e. IVormit ich mich dann in Ew. hochgräfl. Gnaden beständigeGnade empfehlend stets verharre Ew. hochgräfl. Gnaden gehorsamst ergebenste Dienerin

Eichen, 26. llnn. 1727. «1« Liirinx.

Nr. 410. Schreiven des «Kraken Georg n. Kirchöach an den Grafen v. K.(der stch "zu dieser Zeit w Aissenvurg ve sind et», das dem Hver-Jägermmlterv. K. geliehene Kapital' betreffend — «I. ä. Kachenburg, den 4. Inni 1727.

Hochgebvrner Grus! In diesem Moment, da vvn einer Reise nacher Frankfurtund der Orten allhier zurück komme, erhalte das Beliebte vom 61. pnss. und ersehe

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