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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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nicht vorstehen könnte, also den Advokat Dietrich sich ausgebcten; zweitens ist sienirgends posscssionirt, und ich kann der Kinder Vermögen in keiner Unsicherheit lassen;drittens ist auch sonst ihre Eoucluit« leider bekannt, oeeusions dessen anzuerwähnennicht umhin kann, daß ich ganz ntiliker acceptire, daß ermcldtc Frau von BüringAlters und Unvermögens halben die Vormundschaft nicht wie sich's gebühret ver-walten kann, hingegen in meinem Gewissen nicht zu verantworten getraue, daß ichallein ihrer Eapries halben diese AuUipliauUo zumalen zur Last und Be-schwernis der Kinder gestatten soll, weshalben ich auch an Se. Durchl. hiebei schreibeund den Notarium Dietrich lediglich nicht admittiren kann. Dann, daß ich die Frauvon Büring als Großmutter den Landrechten nach admittiret, das giebt schlechterdingskeine Folgerung auf Neben-Vormündcr, wie dann hierdurch bei dem Herrn Kom-missario sokömniker protestire, nichts von ermeldtem Notario Dietrich gnu aonkuwröanzunehmen. Demnächst ersuche meinen hochwcrthesten Herrn Rath den mir übcrschricbenenVorsatz, die Kommission zu depreziren und niederzulegen, aus christlicher Überlegung nichtzu bewerkstelligen. Gott wird ein reicher Vergelter eines jeglichen Redlichkeit sein, dieer an diesen armen Waisen thut. Ich beklage zwar an mir selbst von Herzen, daßmeiner Frau Schwägerin und Herr von Nordeck's eingewandte vermeinte Be-schwerungen ihnen billig mißfallen müssen; allein Sie haben zu viel Gottesfurcht undRechtschaffenheit, daß Sie nicht in die Zeit sehen und solches übergehen sollten.

Endlich so schreibet nur auch einer meiner jüngsten Brüder wegen der hinter-ständigen Interessen von dem Lehnstamm, daß Sie solche all mussum verlangethätten, welches dann auch ganz billig und recht gethan gewesen, hingegen aber findeich auch dessen Einwendung in soweit ganz anreichcnd und gerecht, nämlich daß ermeines sel. Bruders hinterlassene Schuld bei dem Herrn Peniken in Leipzig (welchemir wohl wissend ist, und daß dieser deren Bezahlung übernommen habe) damit intuntmm getilget hat, womit Sie hoffentlich auch kontent sein werden.

Schließlich rekommandire das Interesse meiner armen Pupillen zu Dero ferner-weitig rühmlichen Obsorge, und wird mir Gott die Gelegenheit geben, daß ich Ihnendagegen zeigen kann, mit was wahrer Dankbarkeit ich allezeit bin zc.

U. K. Wegen des großen Schwenk-Kessels bin meinem Hochwerthesten Rath sehrverbunden, bitte so gütig zu sein und zu melden, wie viel es beträgt, so will das Geldalso fort davor übersenden; wie dann auch bitte, die Betten, worauf meiner FrauMutter Namen stehet, wann sie taxiret sind, vor mich zu erkaufen und mir von demPreis Nachricht zu geben, dann ich solche in keine fremde Hände lassen werde.

Die Frau von Büring meldet dem Grafen mittels Schreibens, Ä. <1. Eichen,6. Mai 1726, daß die Herrschaften Dillcnburg und Hachenburg und der Herrvon Trumbach die zu dem Eichengute gehörige Hütte in Anspruch nehmen, und be-richtet über das Ergehen ihrer Enkel.

Nr. 404.

Hochgeborner Gras, gnädigster Gras und Herr! Hoffentlich werden sich Gw.Genaden noch bei hochgräflichem Wohlsein befinden, worzu Aontinuation wünsche,wie dann auch dienstlichen bitten wolle, doch Genad vor meine Enkelcher zuhaben, welche Ihnen ganz unterthänig die Hände küssen. Es läßt sich in alleinbetrübt in den Eichen an, indeme wegen der Hütte von beiden Herrschaften,als Uillenburg und Hachenburg, Exeguirer auf das Uberhüttengcld auszu-treiben, das doch bei Menschengedenken eine freiadlige Hütte . . . solcher Forderunggewesen, auch in allen Freiheiten uns so verkaust, deswegen bitte gehorsamst, mitEr. hfl. Uchl., meinem gnädigsten Fürsten, zu sprechen, anzuhalten, vor die ver-lassene Waisenkinder die Unkosten abzuwenden, als ein Gbcr-Uormund ihnen nichtmehr Unkosten auszulegen, als sie ertragen können, und werden Ee. Dchl. ja nichtso ungnädig gegen die armen Amder verfahren. Auch will der Hr. von Trum-bach Eingriff thun und sich der Hütte beinächtigen, hätte der wieder erhaltenkönnen, darum wärs verblieben. Eich nun so breit zu machen, gedenkend, die un-