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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
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lüxoetl. gehörte, Weilen er aber dadurch angegriffen worden, als wann er das Kissen bciseit und indes Herrn Grafen Kutschen gcthan hatte, so wollte er dcshalbcn von der gcmeldten Frau von BüringSatisfaktion gefordert haben, worauf die Frau von Büring geantwortet, sie vermeinte nicht anders, alsdaß das Kissen zu der weißen Büringischen in den Eichen stehenden Kutschen gehörete.

Ivtiim ««Sem «Ii«. Frau von Büring und derselben Hr. Assistent vootor Steubcr urgirterealem Separation«»! der Eberstein'schen u, Büring'scheu Mobilien dergestalten, daß jede in einapartes Zimmer gebracht und vcrivahrlich aufbehalten werden möchte. Desgleichen wurde auch von derFrau von Büring und inventarü 59 pro «lots 1891 fl, angegeben hat und die Frau Wiltib derenBeweis gefordert, so ist verabschiedet worden:

daß die Frau Wittib von Büring die angegebenen 189 l fl. Dotalgcldcr binnen Zeit von19 Tagen leg-aliter zu erweisen schuldig seie. Und soll die urgirte und gebetcnc realeSeparation der Eberstein'scheu und Büring'schen Mobilien bis Montag und Dienstagvor die Hand genommen und jede derselben!» ein apartes Zimmer vcrivahrlich gebracht werden.Ivtni» den 3». Febr. 1726. Dieweilen der Informator Spröde und der JägerJohannes Pulffer letzthin, als das luramentum maunlestationis von der Frau Wittib und übrigenvomsstlgnen abgclcget worden, nicht einheimisch gewesen und itzo sich bei der Hand gefunden, so habendieselben daS luramentnm Manifestation^ gleichfalls prästiret und abgclegct, Worbei Herr Ober-Stallmeister von Nordeck nomine der Frau Wittib reservirte, daß sich die Frau Wittib vorbehiellc,den bcmeldtcn Informatoren» noch über ein und die andere eidl. abhören zu lassen. Desgleichenreservirte sich die Frau von Büring,

Ferner brachte Hr, von Nordcck vor und an, wie daß vor einigen Jahren dem Hrn. Ober-Jägermeister scl, von Eberstcin von hochfürstl, Regierung wäre anbefohlen worden, den vom Hrn.Ober-Stallmeister von Büring sel. auf das Gut Eichen noch restirenden Pfandschillingcum Interesse acl eaneellariam zu deponiren, solches aber niemalen zum wirkl, Effekt gekommen, beinunmehrigem Sterbfall des Ober-Jägermeisters aber die Steprotlnsche Erbgenahme nicht allein das rück-ständige Kapital und Interesse, wie nicht weniger die genossenen Pächte der Hütten zu Heller bezahltverlangen, oder wenigstens genugsam gesichert sein wollten, deshalben man Steprothischer Seiten vondes sel. Obcr-StallmeisterS von Büring hintcrlassenen Erben eine kurze und kategorische Antwort ver-langte, wann und wie die Zahlung geschehen sollte, wornach man sich Steprothischer Seiten zu achtenwissen würde,

Frau Wittib von Büring kontradizirte allen Widrigen, reservirte ihren Pupillen reservamla undbat lüopinm probooolli, um sich hierauf weiter vernehmen zu lassen.

Ist die gebetene Kommunikation vcrwilliget dergestalten, sich auf die Sach binnen 8 Tagen ver-nehmen zu lassen sulva, autieipatione.

lotui» den 4. Nsrtii 1736. Nachdeme jüngsthin den abgewichenen Samstag terminus aäprodanckam «totem der Frau von Büring verstrichen und wegen Abwesenheit meines, des Lommissnrii,nicht obscrvirct werden können, die Frau von Büring und Hr, voetor Steubcr aber protongationsmtermini solang gebeten, bis die Briefschaften nachmalen durchgangen und sich ergeben hätte, ob nichtetwa» all prodamtam «totem sich ein und andere Dokument« und Nachrichtungeu finden möchten; fernerbäte derselbe proroZmtionem in poto. dessen, was Hr, von Nordeck wegen der SteprothischenErbgenahme letzthin a«t protoeollnm rezessirct hätte Herr von Nord eck protestirte gegen die gebeteneVerlängerung und reservirte gnas oungus dklletioia. nomine der Steprothischen Erbgenahm wegen darausentstehenden Präjudizien, — Wird die gebetene Prorogation auf 8 Wochen vcrwilliget.

4«to»i de» 13. Nartil 1736. Dito hat die Frau Wittib und Deroselben AssistentHr. Ober-Stallmeister von Nordeck von dein im Inventario bcmeldtcn HnderlttS-Grdei» die darangehangenen 2 güldenen Ringe mit Diamanten zu sich genommen mit dem Vorwand, daß ihr Herr sel,diese 2 Ringe derselben ante nuptias verehret und er dieselben wieder zu sich genommen und ihrvergüten wollen. Item nahm dieselbe zurück ein Paar güldene Knöpfchen rc. Anbei der Frau Wittibzu verstehen gegeben worden, daß, weilen dieselbe abgedachte 2 Ringe wieder zu sich zurückgenommenhätte nebst den güldenen Hemptcrknöpfchcr, daß sie sich auch gefallen lassen würde, dasjenige Silber,welches ihr Eheherr scl. derselben geschenkt haben sollte, nebst anderen Sachen fahren zu lassen.

^vtum den 30. Nuriii 1736. Herr Ober-Stallmeister von Nordeck, als Assistent derFrau Wittib von Eberstein, refcrirte all protoeollum, wie daß es zwar Ansehen gewinnen wollte, obmöchte ein Lonoursus sich ereignen, alldieweilen aber seines Hrn. Schivager sel. Vcrlasscnschaft hierund in Sachsen nebst den annoch ausstehenden Aktiv schul den hinlänglich und sufficient wären, diehintcrlassenen Passiv schulden zu bezahlen, so wollte er gegen einen Konkurs hiermit soiemüssimsprotestirct und der Frau Wittib raticms ihres Eingebrachten rsservamlu reserviret haben,

letiim den 31. Nnrtii 1736. Herr Ober-Stallmeister von Nordeck brachte an und vor,wie daß zu Abtilgung der väterlichen Schulden annoch zu fordern wären an dem adeligen Gut Eichen,so Hr. Ober-Jägermeister von Eberstein bar bezahlet — erstl. laut dessen eigenhändiger Spcci-fikation ppter. 1299 Nthlr,, ferner vor die Trnmbachischcn Hauberge ppter. 199 Rthlr, Item hatHerr Ober-Jägermeister sel. an dem noch rückständigen Kaufschilling deS Guts Eichen ml, 5999 fl, anden Verwalter des Hospitals Attendorn auf Abschlag bezahlet ppter. 2999 sl. ohne pensiones salvo :c.dessen, ivas sich noch weiter etwan finden und aus Briefschaften oder sonsten heraus kommen möchte,

Vormund der Kinder erster Ehe Philipp Christian Dieterich begehrte hiervon Oopiamprotoeolli, sich darauf vernehmen lassen zu können.