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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
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Mntter und GroHmntter sich geziemend gemeldet und vmb (Konfirmation vndBestättigung nachgesucht, Daß Wir solche nach von obrigkeitlichein Ambts vndLandessürstl. Gbrigkeit wegen Wohlermelten Herrn G raffen als nächsten Vätter-lichen Anverwandten über die vier Rindter Erster Ehe, Nahmendlich Johannettn,Amnlin, Cnrl vnd Christian«» zum tntors vräinario vnd die ARitterlicheGroßAIutter grauen Judith, so in erster Ehen den von Büring gehabt, alßNntrissm RsAitimam, so dann über die blinder anderer Ehe, mit NahmenDorothea Henrietta, Cart Christian vnd den vor wenigen Tagen gebohrnenkilinm postlinmnm Ludwig Ernst Carlen den vorermelden l'atrunm zumtntors lionorario, vnd zwar dergestalt, daß ohne denselben in Wichtigen Sachennichts vorgenommen werde, so dann die Alutter Wilhelmina Charlotta ge-bohrne von Quernheim auch als Nutrissm IsAitimam hiermit verordnet und kon-firmiret haben also vnd dergestalten, daß die Amtier letzter Ehe ssennäis nnptiisst ssto Vsllssano zuforderst rcnunzyre, sie allesambt vormundtschaftl. Pflichtenleisten, ein ordentliches Inventarium aller außerhalb Sachsen hier im Reich vor-handenen Verlassenschafft des Scel. äsknnsti fertigen lassen, denen Rindern beyderleyGeschlechts, wie auch besagten Ihren Güthern getrewlich fürstehen, verwahren In-vnd außerhalb Rechtens vertretten vnd beschirmen, in Ihren eigenen Nutzen davonnichts verwenden, hiernächst vmb all Ähre Verwaltung richtige Rechenschafft thun,vnd wann dieße Rinder zu Ahrem rechten Alter kommen, Ihnen diesselbige gütherzustellen vnd lieffern vnd sonsten alles ins Gemein thun, handeln, was getrewerespektive Ehren vnd ordentlichen Vormündern, Amtier vnd GroßAmtter, zu denenAllen Wir das gnädige Vertrauen haben, Von Rechts Wegen zu thun, zu handlcnund zu lassen gebühret, bey Verpfändung aller Ihrer Saab und güther. Dessenzu Akehrcrn Bekräftigung haben Wir Vnßer Airstiich Siegnct hierunder Wissentlichdrucken lassen vnd Vnß Eigenhändig vnderschrieben. So geschehen Dillenburgden 23ten Rovsmliris s?25. Elmstum chürst Zu Mu^Kuu.

Nach eingetroffener Urlaubsbcwilligung meldet am 15. Januar 1726 Graf Ebcr-stein dem Grafen Flemming:Rz'ant anssi rssu In psrinissinn än eonssil privsä'allsr realer las atlairss äs kau man Irans a 1)11IsnbonrK zs kais stak, äs pur-tir äimanslis proeliain äs mI rsnärs." Am 2. Febr. sandte Eberstein von Dillen-burg aus den ersten Brief nach Warschau und unterm 9. Febr. schrieb er von Dillen-burg dem Grafen von Flemming:äs ms vois sontraint pur las äikkeultss gni ssrsneontrsnt an rsAlsmsnt äs In snossssion äs ksn man krsrs äs snpMsr Votrslüxesllsnes trss-linmblsmsnt ä ms kairs 1a graes ä'intsresäsr auprss äs 8a Na-sssts pcmr moi aün «zu'IAIs paräonns, si ss ns suis pas sn stat äs ponvoir sneorsrstvnrnsr 1a ssmains gni visnt ä Aaz'snss, sn sonsiäsration gn'il vauära misnxäs rsstsr gnslgnss zonrs an-äslä äs ina psrmission äs 3 ssmainss isi, gns ä'strsobÜKs äs kairs sneors uns Ibis es psnibls voz^a^s." Am 14. März 1726, nacherfolgter Rückkunft, theilt Graf Ebcrstein dem Grafen Flemming mit:äai snt dank,äs nsisss sl äss olismins si peu pratisablss gns ss n'ai pu arrivsr iei gns 1s24. äs Rsvrisr st s'ai 1s malllsnr ä'avoii- ä kairs avee äsnx ksmmss si psuraisonnablss et ä'nns antipatläs si sxtrsms, savoir 1a vsnvs äs man krsrs stla Aranä'msrs äs sss snkants än prsmisr lit, gus ss erains kort s'ils eonti-nusnt än train gn'ils ont eommsnos äs m'sn kati^nsr sneors lon^tsmxs saus Issponvoir msttrs ä 1a raison st viäsr 1s rsZäsmsnt äs 1a sneesssionI.

Nr. 395. Schreiöen Krnst Ariedrich's Grafen v. Köerstein an seine Wrnder ä. ä.Mainz, den 15. Wov. 17L5.

Hochwohlgeborne Herren, allerliebste Herren Brüder! Dencnselben wird be-reits wissend sein, was maßen weil, unser liebster Bruder Rar! den 3. dieses in

*) S. des k. poln. und kursächs. Legationsraths und Ministers am kurmainz. Hofe Ernst Friedr.v. Ebcrstein Korrespondenz mit de n Gencral-Fcldmarschall Grafen v. Flemming im k. Hauptstaatsarchivezu Dresden, Jahrg. 172g, S. 109 u. IIS, und v. I. 172ö, S. 117 u. 122.