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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
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zu verkaufen, zu vertestiren oder sonst zu veräußern, sondern daß die Fräulein Schwesterndazu was zu sagen haben, alleinig der 3) vorbehalteneu Hypothek ohnbeschadet.

7) Weilen die Billigkeit ist, daß, wann da Gott vor sei, die ReichmannischenErben den Prozeß wegen der Eichen gewinnen und dadurch solch Gut verloren gehensollte, solchen Falls auch der Herr Fähndrich zu Bezahlung der 2000 Thlr. an die beidenFrln. Schwestern nicht gehalten sein kann: Als haben beide untsrituls eurulorio sichdazu ausdrücklichen anerkläret, wollen auch, wann wegen der Hachenburgischen Schuldder 4000 Thlr. was mit Gewalt oder äs lüeto gegen die Eichen unternommen oderdie Bezahlung von den Eichen erkannt werden sollte, solches pro rata, sowohl als dievor der Frau Großmutter Verpflegung verglichenen jährl. 50 Thlr. mit tragen, in-gleichen zu dem Dietrich'schen Prozeß ihren Antheil mit zugeben.

8) Wegen derer diesen 2 Fräulein gebührenden Kuxe am Baudenberge ist ver-glichen, daß der Hr. Fähndrich die Zubuße davon ohne der Frl. Frl. SchwesternZuthun vor sich entrichten, dahingegen, wann solche künftig über kurz oder lang zurAusbeute kommen sollten, solche in 3 Theilc getheilet werden und er davon ein Drittelzu genießen haben soll.

9) Renunziren beide transigirende Theile rsspestüvs cmruwrio untoriluts allenund jeden Rechtsbchelfen, Rechtswohlthaten und Ausflüchten sie. Alles treulich sonderGefährde.

Nr. 377.

Hochwohlgeborner Freiherr :c.! Dero zu erlassen Beliebtes habe SonntagsAbend wohl erhalten und Dero Wohlsein daraus mit Vergnügen ersehen, sonderlich,daß das Aderlassen wohl von statten gegangen, welches Ew. Hochwohlgeb. gut undnützlich ist, theils weilen Sie blutreich, theils auch weilen Sie schon daran gewohnetsind ?c. Anlangend, daß Jhro Durchlaucht wegeu des Baudenbergs mit Ihnen dis-putiret und eine widrige Idee von nur haben, so hat dieses nichts zu sagen, wannDieselben gndgst. erwägen wollen, daß die Dillenburg. Herren Rechnungsabhörer demSchichtmeister Kriedelbach in der letzten Rechnung sxelnsivs des Hrn. von Fleisch keinRezeß einen Rezeß von 337 Thlr. zugeschrieben hatten, ich aber bei der vergangeneWoche abgehaltenen Rechnung erwiesen und dargethan, auch die Rechnung wirklich mitdem Schichtmeister dahin geschlossen habe, daß der ganze Rezeß bis auf 1 Thlr. bezahltist und hinweggefallen, die löbliche Gewerkschaft über dieses noch 85 Thlr. zu fordernhat, anders zu geschweige«, so würden Sie leicht erkennen, daß ich jederzeit der Gewerk-schaft Bestes gesuchet zc.

Wegen Dero Kontrakt mit der Frau Schwester hatte nur flattirt, daß beimeiner Ilslouv alles vollkommen geschlossen und bei vergnügter Abrede finden würde,indeme das letztere Projekt und von Ew. Hochwohlgeb. selbsten beliebter Vorschlagnbseiten Dero Herrn Schwager und Frau Schwester zum luvsur Dero Frau undFräulein Schwester angenommen worden, daß nämlich Deroselben 1000 Thlr. zumvoraus und das übrige in vier gleiche Theil gemacht werden sollte. Und da die FrauSchwester den Schulden Staat, so sich auf 8200 fl. ganz indisputirlich belaufet, wieauf beigehendem Zettelchen zu ersehen, wohl erwogen, anbei die geringen Revenüen desGutes bekannt sind, so hat man Jhro nicht beibringen können, zumuten bei diesengefährlichen Zeiten, dasselbe höher als 8000 fl. nach Abzug derer Schulden anzusetzen,dennoch habe sie darzu disponiert, daß sie in Ansehung Ew. Hochwohlgeb. solches nachDero gnolu auf 9000 fl. gerechnet, welchem nach Ihnen 3375 fl. mit denen 1000 Thlr.zum voraus zukommen. Wann aber denenselben 4000 sl. bezahlt werden sollten, sobliebe ja denen armen Fräulein Schwestern einer jeden kaum tausend und etlich hundertGulden übrig; welches Sie ja nicht verlangen werden in Erwägung, daß Gott Ihnenauf der andern Seiten gewißlich mehr Segen zukommen und allen andern Sachen einenerwünschten Ausgang verleihen wird. Auf den von Ihnen gethanen letztern Vorschlaghabe ich einen Kontrakt entworfen, welchen der Herr Schwager Ihnen geben wird,selbigen zu examiniren. Da sie dann nach Belieben etwas zusetzen können, doch werdendie Hauptpunkte bleiben müssen. Wann die Hauptkontenta so gefällig, wie ich hoffe,