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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
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diese disposition iederzeit in ihren Würden geblieben und hat sich kein Blensch sonstendarüber zu beschweren und was noch mehr, ineine Eltern sind ja nur durch michdazu gelanget, derowegen Wir zu halten schuldig seyn, was Hr. von Bühringseel. verordnet hat. Ich praetendire nichts, als die Billigkeit mit sich bringet;werdet Ihr mich überweisen, daß es Unrecht, so kann Euch versichern, daß mir eseinerley, denkt Ihr es auszumachen, ich bin es wohl zufrieden und stelle es inEuern Willen, ob Ihr eingehen wollet oder nicht; meinet Ihr es durch denRichterl. Spruch auszuführen, dieses soll mir viel lieber seyn, als wenn Ihr mirdie s000 Thlr., welches ieder Schwester 500 fl. trägt, accordiret und dabey glaubt,ich praetendire, was unrechtmäßig sey, ich hatte ja nicht nöthig, Euch dieses anzu-bieten, wann es nicht aus besonderer Liebe gegen Euch thäte, es könnte mir's jakein RIensch verdenken, dann das Hembt einem näher als der Rock ist; es ist nichteiner in Wetzlar sondern drey, welche es über sich nehmen wollen und keinen Hellerverlangen, wenn sie es nicht gewinnen, also daß es mich ja gar nichts kostete, wannich es auch verlöre. Ihr werdet sagen, der Bater hat die Erbschaft in nxoriono in ins angetreten, dieses kann mich aber im Geringsten nicht praejudiziren, Erhätte Sie auch im Namen des Aaysers antreten können nach des von Bühring'sTod, so kommt es darauf nicht an, sondern auf dieses, was der Eigenthumsherrverordnet hat, in Summa, es stehet bey Euch, ich denke, daß ich thue, was einBruder thun kann und wird; ich sage nichts, als dieses, verdammet ist der Pfennig,welchen ich unrechtmäßiger Weise von Euch so wohl, als von icdem Nienschenpraetendire. Ihr könnt nun daraus nehmen, welches ihr wollet, ich lasse mirAlles gefallen, scyd nur so gut und gebt mir Eure resolution baldigst, die Hrn.Gneles werden Euch schon einen guten Rath geben, befragt Euch nur dabey, ichübersende Euch auch sogleich ein eingeholtes factum darüber hierbey, auch zugleicheinen Auswurf derer noch auf dem Gut Gilhe» haftenden Schulden; das GutKrhnderg hat mein Bater in seinem Wittberstande verkauft an den Hrn. Doctorvon Gülchen und glaube schwerlich, daß dabey etwas zu machen ist. Übrigensversichere, daß ich bis in das Grab alstets beharre, nach unterthänigster Emphelungan den gnädigen Hrn. Vheim und Frau Tante, sowohl in Harzgeroda als Groß-lein unaen meiner liebsten Schwestern getreu aufrichtiger Bruder

C. r. Elmstein.

D. 8. Weine Schwester jd. i. Amalia) ist nicht hier, sie ist nach Eleve zuihrem Hrn. Schwager d. Hrn. GhRath daselbst gereiset. Frau GroßNIama machtIhr Tompliment :c.

Nr. 335. Beilagen zu vorstellendem Schreiben Karl's v. K.

I. Johann Karl Friedrich's von Bühring Testament (s. oben S. 476).

II. lZxtrnetns Brolokolli, Billsnliur^ eleu 39. .lnnnnrii 1729.

Herr GberIägermcister von Eberstein nxorio nomine declarirete perA kinorialk all 8krsni88iinnm, daß Er seines sei. verstorbenen Hrn. Schwagers,des allhier gewesenen Ober-Stallmeisters Herrn von Siihring Berlassenschafteum doinzsieio IkAis st Invkntnrii antreten oder dessen Erbe darin sein wolle; bätesolches all Droloeolinin zu nehmen und ihme dessen beglaubigten Schein zu ertheilen.

Resolution.

Ist diese Doclnrnt.io .ääitionis lmkroäitnlis onm bkneüeio lk^is kl inventariinxorio nomink Ineln all prot.oeolluin genommen worden, und weilen nunmchro dieNothdurst ein Invkntnrinm lognlo erfordert, wird der Herr OI»er-Iiigermeistervon Cberstein darüber aus sein, daß solches binnen 6 Wochen verfertiget werde.

8.) Fürstl. Eanzelei daselbst.

III. k'aetiim.

Die von dem sel. verstorbenen Herr Gbrist-Stallmeister von Büringden ß. llnnnnrü s7s9 gemachte disposition kann zwar als ein förmliches Testa-