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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
Seite
520
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— S20 —

Da der Oberstallmeister Joh. Karl Fr. v. Büring noch eine bedeutende Geld-summe an die Erben des vormaligen Besitzers des Eichengutes abzutragen schuldigwar, so erborgte er zu diesem Zwecke am 18. Januar 1717 von dem fürstl. Ratheund Amtmann Joh. Heinr. Tilemann und dem Rentmeister Joh. Jost Hoffmannzu Dillenburg 2000 fl., die in zwei Terminen (am 18. Jan. 1718 u. 18. Jan. 1710)nebst 6 °/g Zinsen zurückerstattet werden sollten, und setzte sein Gut Eichen dagegenzum Unterpfand ein. Am 18. Jan. 1718 wurden die an diesem Tage fälligen1120 fl. richtig abgetragen.

Nr. 371.

Ich, Johann Karl Friedrich von Büring, zurzeit bestellter Gber-Atallmeister bei Ihro hfl. zu Nassau-Dillenburg, füge hiermit zc. zu wissen zc.:demnach ich wegen meines erkauften adel. Gutes in dem Grund Burbach, genanntdie Gichen, an derselben vormals gewesene rechtmäßige Erben ein ziemlichesQuantum annoch abzutragen schuldig und sonsten, da diesmal aus eigenen Mittelnnicht im stände, nirgend benöthigte Gelder erhalten können, daß nur Herr JohannHeinrich Tilemann, fürstl. Rath und Amtmann allhier in Dillenburg, sodann :c.Hr. Joh. Jost Hoffmann, Rentmeister daselbsten, zc. geliehen :c. und bar dar-gezahlet haben die 5umme von zweitausend Floren s. 2000 fl. zc., thue desEmpfangs halber quittiren zc., gelobe und verspreche, obiges Kapital nicht nurmit landesbräuchl. Pension jahrl. zc. mit 6 pro Esnt zu verzinsen, sondern auchin 2 Terminen, als den ersten a, ckuto über ein Jahr mit P20 Floren zc. inel.der Interessen zc. wieder zu erstatten. Und damit zc. meine Herrn Gläubiger ihresausgelegten Kapitals samt Pension desto gesicherter sein mögen, so lege ihnen zueinem wahren Unterpfand zc. mein zc. Gut Eichen mit allen zc. Nutzungen,Ein- und Zubehörungen zc. So geschehen Dillenburg den s8. Jan. s?07.

(K. S.) Jolmim Kurl Lrieärirk von Mrittg.

Den 18. Jan. 1718 ist der erste zc. Termin mit 1120 fl. richtig abgetragen.

Der Ober-Stallmeister v. Büring ließ es sich nun zwar sehr angelegen sein, seinGut Eichen in jeder Weise bedeutend zu verbessern; die darauf haftenden Schuldendrückten ihn aber dermaßen, daß er sich entschloß, dasselbe wieder zu verkaufen. Zu-erst knüpfte er deshalb mit dem Fürsten Wilhelm Unterhandlungen an und erklärtesich bereit, demselben das Gut für 13 000 Thaler abzutreten.

Nr. 372.

Wenn Ihro hochfstl. Dchl. mein gndstr. Herr das Eichen-Gut jetzigen, wiees von mir verbessert und gebauet, um s3 000 THIr., mit allem Zubehör gndgst.verlangen: so könnte die Zahlung des Werths mit Gelegenheit nachfolgender ge-schehen, als

N an den Andrea von Mühlheim 706 Thlr. Z0 alb.

2. an die Frau von Kopp 250 „ — „

Z. Hrn. Gbrist Groß 5000 „ — ,,

q. Wegen der Eichen rückständige Schuld an die Vxeeutorss zu

Attendorn 2000 „ — „

s. davon einjährige Interesse ^00 „ — „

s. noch an dieselben wegen Rechnung zgh ,, zo ,,

7. vom Löhnberger ksof ssoo „ — „

s. davon sjährige Interesse ^00 „ — ,,

9. dem Grüneisen zoo ,, — ,,

tv. und mir bar ,248 ,, so ,,

tZ 000 Thlr.

Dillenburg, den s5. May sTJfl.

Wir wollen das Gut, wie es ieziger Zeit ist, an Uns erhandeln als dienächste Ansprache zum Eicher Gut, dessen wir Uns jederzeit vorbehalten.

Den s5. Maij sTJfl.

Mitticlm chür.st su M.SKMl. Joluum Unrl Meltrirk von Mnng.