Hochwohlgcb. habe ein speoiem kuoki, so kurz als möglich gewesen, begriffen, auch einSchreiben entworfen, welche beide Stücke hier angehen und an des König»Majestät befördert werden können, vielleicht hilft Dero Allerhöchste rsoommsu-ckatiou desto geschwinder. Dieselben belieben mir Nachricht davon zu geben, ob wasund wie der König anhero, auch an wen die Sache rooomumuäiret.
Die allllirs mit Ew. Hochwohlgeb. Fr. Schwester der von Bussen wegen desGuts zum Wichen betr. ist so geartet, daß dieselbe den Verkauf schwerlichwerden rackrossiren können, es sei denn, daß Dieselben eine gar zu starkeImosiou des wahren Werths beweisen könnten. Hätten Dieselben aber vor dem25. Jahr auch allenfalls annoch vor dem 29ten Dero Alters das Gut wegen desVerlusts am Kaufprskio wieder haben wollen, so hätte man Ihnen leicht por rostiku-kionom in integrum wieder dazu helfen können. Nun aber sind Sie längstensinusoi'önn und haben bei Ihren mannkaren Jahren auch stillschweigendden Uerkans bekräftiget, dahero kein Mittel außer obiges übrig bleibet. Ichvcrmuthe doch, Dero Fr. Schwester wird einen ordentlichen Kaufbrief haben, womitdieselbe den beschehenen Verkauf beweisen kann.
28. Febr. 1736. Ohnlängst habe annoch durch einen schriftl. roeoss vorgestellet,daß man doch auch darauf höchstrichterl. Achtung ovonkualiksr nehmen und allenfallsdie Fr. Rath Wahlin in die 5000 fl. mit bisherigen Zinsen ooucksmuiren möchte,welche deren Vater, der Or. von Elüliob, an Dero Hrn. Vater, als keinemIZübriuKischen Erben, somit unrechtmäßig bezahlet hat und daher die nochmaligeZahlung allenfalls zu thun oblieget.
19. Febr. 1737. Ew. Hochw. Hochgen. vom 25. cknn. habe nach einer 14tägigenAbwesenheit in eben der Erbschaftsangelegenheit Dero Herrn Krnders zu Hause vor-gefunden. Ich ohnverhalte darauf in gehorsamster Rückantwort, wie ich in Dero Sachebereits zu Anfang vorigen Jahrs einen svsukualen schriftl. Reooss übergeben unddarin vorgestellet habe, daß, wann man, wie doch nicht zu vermuthen und zu glaubenwäre, das Gut Köhukerg nach Absterben des Hr. V. üiibiiiixs pro kbucko ökguiäom apsrko absolute gehalten werden wollte, doch auf solchen eventuellen easumEw. Hochw. jene 5000 fl., so der abgelebte I)r. von Elnlieli der BübrinAischen Erb-schaft wegen an Dero Herrn Vater, welcher doch bekannt!, kein Erbe gewesen,incledite bezahlet, wieder ersetzet werden müssen. Hierauf hat Hr. Or. v. ^rvirleiuZeit zur Einbringung seiner Handlung gebeten, und da ich auch jene aotori-Urthel,welche Ew. Hochw. nur abschriftl. angeschlossen, oxtralliret, so hat er gleichwohl daraufnicht das mindeste versetzen können, sondern hat nur in verschiedenen mündlichen roosssousimMoikor ooutruckioirct und submitllirct, welche Submission angenommen und somitsolchcmnach die Sache wieder seit dein abgewichenen Monat ckuuuur zur äooisiou Mintlieget und das Eudurthe! solieitiret werden muß, sobald nur noch den letzter» ggthlg.reooss, welches künftige Woche geschehen wird, beantwortet habe. Die Betreibung werdemir demnach soviel in meinen Kräften angelegen sein lassen :c. Der Hr. Ober-Stallmeister von linear zu Dillenburg hat ohnlängst die Fräulein Bussengeheirathct. Übrigens bekömmt Dero Herr Krndcr von seiner großväterl. Ver-lassenschaft anjcho bar ohngefähr 300 fl. oder etwas darüber und 2800 fl. bleibenbei fürstl. Kammer stehen bis zum Tode der Fr. Generalin von Hockenbaussu,nach welchem er diese auch bekommt. Was er endlich annoch durch proeoss erlanget,da ihme vom Mobiliar und sonstigem Vermögen, auch Nutzungen des Guts nichtsgütlich verabreichet werden wollen, stehet dahin.
19. Juli 1763. Alles menschenmöglichen Betriebs zc. ohnbetrachtet, habe dieUrtheil in Dero Sache noch nicht, sondern nur von Zeit zu Zeit Bcförderungs-Zusicherungen erhalten. Ich weiß daher kein besseres Mittel, als daß Ew. Hochw. nachder Anlage ein Nsmoriui an Jhro Majestät den König erlassen und AllerhöchstDieselbe in Betracht der schon so lange gedauerten Sache bitten, an den Frhrn.v. (iraiuei', welcher seit kurzem die Preußische ^.ssessornk-Stelle bei hiesigem Reichs-