Druckschrift 
Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
Seite
510
Einzelbild herunterladen
 

ckoponiret habe. Wie nun bei so bewandten Umständen, da nichts weiter ab ut,ra-gua parte verhandelt wird, nichts als die ckelliiitiv-Urthel solieibirct werdenmuß; So habe bereits ein prnsset solieitir-Zettels entworfen und 200 Stück exem-plaria drucken lassen, und betreibe nunmehro in ckistribution derselben die Sache der-gestalt nachdrücklich, daß ich verhoffentlich balden ein erwünschtes Ende zuerhalten gedenke, wobei dieses das vortheilhafteste ist, daß die Sache an einen solchenHerrn gerathen, bei welchem dieselbe als einem neu angehenden und bekanntlich großenMstitiario nicht lange erliegen bleiben wird; dann dieses ist, welches ich im Vertrauenmelde und wie ich versichert worden, der ehemalige Reichshofrath, nunmehrigeKammergerichts-^.88ö88vr Hr. Ikaron v. llramev, welcher vorm Jahr erst dieseEllarssa bezogen, vorhero aber zu Marburg w. gewohnet hat.

22. Nov. 1734. Aus dem lang unterlassenen Briefwechsel dürfen Ew. Hoch-wohlgeb. nicht urtheilen, daß Dero Sache eben so wenig von mir besorget worden. Ichmuß aber Denenselben versichern, daß es daran nicht gefehlet und derohalben durchdieses berichten, daß es wirklich dahin gebracht, daß der Herr Uskerans vor bereitsgeraumer Zeit die aela von der Kammergerichts-Leserei zu sich in sein Haus genommen,und hoffe ich dahero zc., vielleicht noch dieses Jahr die Urthel um so mehrheraus zu bringen, als die aela nicht sonderlich weitläufig und der Herralso damit desto ehender fertig werden kann w. Sonsten wird vielleicht Ew. Hoch-wohlgeb. bereits bekannt sein, daß das von ffiieimlieimiflhc lestammit ausfindiggemacht. Solches ist anno 1739 bereits bei hiesig. Kaiserl. Kammergericht ckspouiretworden und noch verschlossen dahier vorhanden, bei welchem Umstände eine Eilalionall vülouäum pnlüioari Namens Dero Herrn Stiefbruders axtralliret und dalorminus zum Erscheinen künftige Woche einfällt, so wird sich nach erfolgter pulllicalioudes Dsstamouls ergeben, was zum lavour Dero Hrn. Stiefbruders darin ckispouiretworden.

13. Nart,. 1733. Was Ew. Hochwohlgeb. Sache nun anlanget, so bin voreinigen Tagen annoch bei dem Herrn L-otdrantau im Hause gewesen und habe solcheangelegentlich zur Beförderung raoommsmliret. Dieser Herr sagte mir w., wie esohnmöglich seie, da er gegenwärtig über wichtigen Sachen begriffen, unsere vor Osternzu beendigen, so sollte es nach Ostern geschehen und wollte er sich alsdann an dieArbeit machen zc. — Dero Hrn. Sruders Angelegenheit w. betr., so habe die Ehre,eoxiam tsskamauli hier anzulegen. Die Umstände bestehen darin, daß die Erben,des tsstamouts ohnangesehen, das Gut an Dillenburg vor die aeoorckirte 67 000 fl.,worauf sie bereits vorher 7000 fl. geschossen bekommen, überlassen wollen und kommtes dabei auf Dero Hrn. Kruders eouseus an, wiewohl der von Eluloudoi-AischeTochtermann, Hr. Elonoral von ^Vilekausloiu zu Mainz, welcher vorher uxorionowino in den Verkauf eonssnliret, nunmehro dagegen ist und bereits ein Nauckatcko non aliouauckis donis llcksioominissi onero »ravatis dahier oxtralüren und seinenMiterben insinuiren lassen; doch wie ich vernehme, macht man zu Dillenburg nichtsdaraus, sondern richtet sich vielmehr nach Dero Hrn. Krnder und dessen Absichten.Mein ohnvorgreiflicher Rath ginge allenfalls dahin, in den Verkauf zu oonssutirenund sich einer verdrießlichen Gemeinschaft zu entübrigen, auch etwas vor dashiernächstige Antheil an der Ullockkull ausischen Hälft zu nehmen und diese Eapitaliaanzulegen, woher allemal mehr Nutzen zu hoffen sein dürfte, wenigstens ist man eigenHerr darüber und kann solches so gut als möglich anwenden w. Schließ!, will ichEw. Hochwohlgeb. herzlich gerne mit einer Nachricht wegen der Ihnen aufgerechnetenKosten in dem keivtimsuil'schen kN-oeass an Händen gehen, wann Dieselbe nur nurGelegenheit an Hand geben, wie und wo? solche Erkundigung an: füglichsten geschehenkönne, da mir von diesem kroeoss nichts bekannt ist.

26. Dez. 1733. Ich habe bisher selbsten sehr bedauert, daß noch nicht so glück-lich sein können, in Ew. Hochwohlgeb. Sache ein Urthel zu erhalten w. Viele, diedas Glück und besondere rseommanckationou haben, kommen geschwind durch, viele in:Gegentheil proosssiren ihre Lebenszeit und lassen öfters ihren Kindern das Ende. Ew.