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er und sie die obbenamten Lehenstücke von Unsers Urgroß-Herrn-Vätern jederzeitlebenden ältesten regierenden Sohn, oder, da Unsere männliche Linie gar abgehensollte, von Ihrer hochsel. Gnaden jederzeit lebenden ältesten Tochter, zun? Hallaber Unsere weiblichen Linien auch expiriren sollten, alsdann von demnächst ansuccedirenden und die Lehnische Hand führenden Agnaten Unseres fürstl. HausesNassau-Aatzenelnbogen einpsahen möchten: So haben Wir ihme, von Büring,und seine Lehnssolger dasselbe auch über obiges gern beivilliget zc. So geschehenaus Dillenburg, den s. Iunij
Der Ober-Stallmeister v. Büring liest es sich nun angelegen sein, das durch dieschlechte Verwaltung deteriorirte Besitzthum wieder in aller Weise in guten Stand zusetzen; auster andern in dasselbe gewandten Meliorationen nahm er einen Neubau desBurghauses vor.
Nr. 348. Schreiben Karl's von Oberstem an . . .
Ew. Hochwohlgeboren wird außer Zweifel bekannt sein, wie daß Ihro hoch-sürstl. Durch!., mein gnädst. Hürst und Herr, den zu Lömberg habenden ritter-freien Burkzehenten an meinen Hrn. Schwager, den hiesigen Gber-Stall-meister von Büring vor ewigen Iahren mit allen Gerechtigkeiten, wie solcheauch Namen haben mögen, worunter auch die Aleine-Iagd, wie die alten undneuen Lehnbriefe darthun und viele von den alten Unterthanen in Lömberg eidl.beschwören und bezeugen können, verkauft. Ob nun wohl er solches llus kraft deralten und neuen Lehnbriefe bisher wegen seines wenigen Dortseins nicht sonderlichexerziret, auch itzigem Pachter eben nicht besohlen, sein Recht der Jagd in acht zunehmen, wie er auch selbst sagen wird, so hat er, mein Schwager, von den? PachterHrn. Schwenck doch vernehmen müssen, daß den sä. Dez. ihm aus Befehl Hrn.Amtskeller (Ummerns von de??? im Amt ^Dehrenberg stehende?? Jäger und dessenSohl?, als er von der bei der Nieders - Häuser Wühl gelegenen eigenthüm-lichen zu de??? ritterfreien Burghos gehörenden Wiese, die Hlinte aus der Achselhängen habend sweilen er als ein Bauer die Hack nicht auf den Buckel nehmenmögen) ii? der Straße zurückgekommen, die Hlinte abgenommen worden. Weilener nun nicht aus der Intention, ????? in die Wildbahn zu gehen, ausgangen, sonder??in der Straß geblieben, und fast eine Hwssion von de??? Hrn. Amtskeller gegen denPachter Schwenck, jedoch zu??? Tort des Hrn. Ober-Stallmeisters von Büringzu sei?? scheinet, maßen, da man ihn? nicht, wie ander?? Passagiers, die Hlinte aufder Straß, geschweige wie des H>farrs Söhnen in der Wildbahn run? zu trage??vergönne?? wollen, ihn erst vor solcher schimpflichen Exekution warnen lassen undnicht gleich ohn gefragt und gesagt so procediren müssen, aus welchen? dann ofter-mals viel Verdruß bei denen Herrschaften angesponnen werden kann.
Als hat Hr. von Büring, weilen er gar unpaß, mich gebeten, Ew. Hoch-wohlgeboren nebst Versicherung seiner Ergebenheit dienstlich zu ersuchen, ihn?, den?Pachter, weil er ja ganz unschuldig, seine Hlinte wieder geben zu lassen. Es hatzwar Hr. Schwenck bei Hrn. Amtskeller (Ummerns schon seine Unschuld vorgestelltund gebeten, ihn? die Hlinte wieder zu geben, so hat er aber es, ohne den jDfand-schilling zu geben, nicht thun wollen. Da nun dieses Ew. Hochwohlgeboren undnicht der Beamten Sachen sein, so habe, obwohl nicht die Ehre, dieselbe zu kennen,solches hierdurch verrichten und vernehmen sollen, ob die orclrs von Sie sIhnen)so gegeben, und wie nur solches nicht vermuthe anbei bitten wollen, sein, desHrn. Ober-Stallmeisters, Gesuch stattfinden zu lassen; de???? Ew. Hochwohlgeborensowohl wie mir bekannt, daß dieser moäns proesäencli ein wenig stark und inkeinen Iagdrechten statt haben kann.
Als gleich guter und sorgsamer Wirth verfuhr der Herr von Büring mit den?ein Jahr später vom Fürsten Wilhelm bezw. der Fürstin Dorothea Johannetta ihmcedirten, vom Fürsten im Jahre 1704 erst voi? der freiherrlichen Familie v. Seelbach