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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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Nr. 322. Victor Kürst zu Anstatt konstrmirt des Hver-Stallmeisters K. Hl. v.Oberstem Keiratstsvertrag am 16. 8ept. 1721.

Von Gottes Gnaden Wir Victor Friedcrich Fürst zu Anhalt, Herzog znSachsen, Engern und Westphalen, Graf zu tlseaiiicu, Herr zu Krrnburg und

Zrrbst :c. Urkunden hiermit. Demnach Uns der Wohlgeborne fürstl. bischöfl. Eich-städtische Ober-Stallmeister Ernst Rudolph von Gdcrstriu als Lehnsvasall Unsgehorsamst ersuchet, daß Wir vorherbeschriebene, zwischen ihm und seiner Eheliebsten,der Freiin von vikulrsim getroffene Ehe-Uaetu cl. ck. den 9. ckuu. 1719, nachdemeer die von seinein Vater scl. auf das Gut Ueuhans gemachte Lehenschuld bei deinherzogl. braunschiveigischeu Geheimten Rath Alllhelm von Wilkenilz ü 2000Thlr.von ihrem Eingebrachten übernommen und bezahlet, gnädigst eontlrmiren und Unfernlehnsherrl. Eoussus darüber zu ertheilen gnädigst geruhen möchten, und Wir danndarbei nichts Bedenkliches befunden: Als eonürminen und bestätigen Wir besagteEhe-Buctu in allen Llluusuln und Umretsn hiermit dergestalt, daß darüber stets ge-halten und so oft es nvthig die Eoutrulmuten landsfürstl. geschützet werden sollen,jedoch Uns und männiglich an seinen Rechten ohnschädlich. Urkundlich haben WirUns eigenhändig unterschrieben und Unser fürstl. lumbal wissentlich darunter drückenlassen. So geschehen Bernburg, den 16. 8cpt. 1721.

(U. 8.) Victor Fürst Zu Aulmlt.

Deren Kinder falle zu Eichstädt geboren):

1. Christian Franz Anton Karl Ludwig, geb. 4. Nov. 1719, f 11. Januar 1797zu Basel, Dom-Propst des Hochstifts zu Basel, studirte zu Rom bis 1742, in demDomstift Basel aufgeschworen 16. Juni 1745. Als die Franzosen das bischöfl.-basclische Gebiet 1793 in Besitz nahmen, verließ das Domstift seine Residenz indem nahen Dorfe Arlesheim und brachte sein Archiv und seinen Kirchenschatznach Basel in Sicherheit; auch der Domprobst Franz v. E. verlegte seinen Wohn-sitz nach Basel und beschloß daselbst sein Leben. Franz hat sich auch litterarisch be-thätigt. Die Besorgung seiner in der Grafschaft Maiisfeld habenden Angelegen-heiten übertrug er dem Grafen Friedrich v. E. und nach dessen Tode dem Haupt-mann Albrecht v. E. in Groß-Leinungen.

2. Maria Anna Theresia Sophia Charlotta Adelheid, geb. 1. Februar 1721, f15. Mai gj. u.

3. Marin Theresia Wilhelmina Antonetta, geb. 10. März 1722, verm. mitJoseph Niklas Reich v. Rcichenstein, fürstl. baselsch. Ober-Stallmeister.

4. Maria Glermarn Antonetta, geb 29. April 1723, 's 17. Dez. 1777 zu Arles-heim. Ihre Pathen waren Gräfin von Ingelheim, des kaiserl. Kammergerichts-Präsidenten zu Wetzlar Gemahlin, und Freifrau v. Stein geb. Gräsin v. Kuen-burg, des Prätors der Stadt Eichstädt Gemahlin.

5. Maria Johanna Maximiliana Franziska, geb. 6. Dez. 1724, si 6. April 1723.

6. Maria Antonetta Karolina Josepha, geb. 22. Mai 1726, si 27. Jan. 1727.

7. Maria Henrietta Josepha Antonetta Johanna geb. 27. Okt. 1727, ff 27. Juli 1728.

8. Maria Antonetta Louisa Johanna, geb. 23. Juni 1729, si 22. Jan. 1730.

9. Franz Ludwig Friedrich Christian Karl Joseph, geb. 13. Sept. 1731, si 25. Okt. 1731.10. Christian Maximilian Joseph Friedr. Zmveri, geb. 4. März 1733, ff 10. März es. u.

Nr. 323. Schreiben des fnrstbifchöfl. eichstädt. Hberstalttneisters Krnlt Wudokf

Waron von Oberstem an den Grafen ck. <i. Kichstedt 27. Hütt 1727,

die Witte um Äbernastme einer Watstenstell'e öei feiner Kochter Jofepstaenthaltend.

Hochgeborner Reichsgraf, hochgeehrtester Herr Gesandter. Gw. Hochgeborninil diesem zu incommodireii, werden Sie nicht ungnädig nehmen. Gs hat abermeine Hr., als ich das Vertrauen, daß Sie uns unsere Bitte nicht abschlagen werden.Bachdem der gütigste Gott meiner Hrau ihre bishero getragene Leibesbürde heute