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zu offt besagten Fünffzig RömerMonathen abzugeben habendes Geld-Lonbinsseiib, sondernauch was Du an denen Fünffzig Türcken-Steuer-RömerMonathen vom Jahr SiebenzehenHundert Sechzehen, lauth beyliegenden Extvactus, oder Rest-Zettuls, noch rückständigbist, ohne längerer Verzögerung, nach Jnnhalt beyder Reichs-Schlüssen, entrichten, undDich wegen dieser in allen vorigen zu Türcken-Kriegs-Zeiten geinachten heylsainenchristlöblichen Rcichs-Schliisseir, vorzüglich MviliArten Hülffe, ferner nicht erinnern, undderenthalben etwas zu schulden kommen zu lassen; Du erweisest Uns durch Deine ohn-zmeiffentliche Bereitwilligkeit ein gnädigstes Wohlgefallen, und dein christlichen Weeseneinen rühmlichen Dienst, allermasten Wir Uns dessen zu Dir gnädigst versehen, undDir mit kayserlichen gnaden wohlgewogen. Geben zu Laxenburg den Zehenden^nnö Siebenzehen Hundert acht und dreystig, Unserer Reiche des Römischen am Siebenund zwantzigsten, des Hispanischen im Fünff und dreystigsten, des Hungarisch- undBöheimischen aber im acht und zwantzigsten.
Kar!.
Vt. K. A. Grnkk von
Metorli. Ack ölanäulum sue. Osss: Nazsstatis proprium
U, U. Lrflv. v. KliUlllvrik, mppriu.
Monitor»»»»» an de» Grafen v. Gberstein, nn»t> die Tiirckcn-Steiier z»» bezahlen.
pxtrsatus Ustrieuluris.
Mit Auswcißung des Rückstandes, der Sowohl.4nno 1716 alß.-Inno 1733 vcrwilligten Türkhcn-Stcuer deren jedesinahligen SV RömcrMonathe hat die Graffschafft Ebcrstein in SchwabischenCrayg zugeben:
4: zu Fueß oder in Simplo 16 fl: vnd auf SV Monath
betragen 866 fl.
Daran ist weder pro 1716 noch pro 1738 Nichtsbezahlt, Restiren also
fl-
1606
X:
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8unis des Rests Pers.
Der Rom. Kayl: Maystätß zu EinNahmb so erwehnter TürkhenStcucr verordnet- vnd bevoll-mächtigte Kayl: HofRath, gehcimbcr-Sccrctarius, und Reichs Rcfcrendarius, HofCamcr-Rath undHofbuchthaltcr. Wien den 16. May s: 1738.
(0. 8.) p. p. Lrstr. v. lilunüorff inppi-is.
(p. 8.) Angnst Friedrich ..... Gdier v. ..... an.
(p. 8) Jost. Ad. v. Hciniz, inppriu Hofbucchaltcr.
Dem Hoch- und Wohlgeborhncn, Unscrm und des ReichsLieben getreuen Ernst Friedrich grossen von Cberstcin.
Uross-I-eiunnAeu p. 8nuAer1ui.u8eu.
Nr. 265. Schreiben des Grafen Ernst Kriedrich von Eöerstein an den Gber-H'ostkonnnifsar Jacobi zu Leipzig ll. ü. Mainz 24. April 1724, den H^ost-»vechsel, Wriefveförderung :c. zu Erfurt betreffend.
HochEdler »c. ObcrPostCommissairc. Dero unter dato Gotha 16. April 1724 an mich erlassenesbcnebenst Beifügen habe ich den 2l. dieses wohl erhalten, bin Ihnen davor in alle Weise verbunden.Ich habe nach deren Durchsehung Gelegenheit genommen und mich äußerst bemühet, diese Sache beihiesigem Ministerio auf gute Wege zu richten, allcine man bleibet fcrmc bestehen, keine andere Postin Erfurt einfahren und daselbst wechseln zu lassen, als welche lediglich es mit dem kaiserl. Taxi-schem Postamte halte und unter dessen Autoritaet stehe. Und hat die Füxischc boshaftige Vorstellung,nämlich, daß man unserer Scits suche, dadurch per inüiree.tuiu den Kaiser und Fürsten von Taxiswegen des Postregal Eintrag zu Um», per iuckireotuiu ciu sächs. Postamt (gleichwie die hessischenHäuser in Frankfurt gcthan) anzurichten und mithin das kaiserl. peu ä. peu dnselbten zu vcrnichtigenund an sich zu ziehen, — so feste Wurzel gefasset, daß also der einige gewisseste Weg, hiesigen Hofselbst dahin zu bringen, daß Er gelindere Saiten aufziehen und selbst zur Änderung Anlaß geben muß,vielleicht, wann Königl. Mjt und der Herzog von Gotha auch ferme verbleiben und den Post-wechsel zu Mittclhauscn wohl einrichten; sintemalen sich deßhalbcr schon in Erfurt viele Beklag-und Beschwcrnüssen hcrvorthun. Allcine eines ist hiebci hauptsächlich nothwcndig, und ersuche ich ausPflichtschuldigkcit gegen Königl Mjt. hierdurch meinen hochwerthestcn Herrn Ober.Post-Commissnriumaufs Nachdrücklichste, ja allen Ernstes dahin zu sehen, damit ja nicht etwas verhänget werde, welches indem Commcrcio der Briefe, das nach und durch Erfurt und von danncn weitcrs gehet, einige Sperr-und Hinderniß causircn könne, als wodurch bei dem kaiserl. Hofe man Aufsehen erwecken und Gegen-thcilcn gute Spiele machen würde. Dahingegen wir mit der Zeit des Triumphs gewiß sind, wann das