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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
Seite
408
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bohrnen stattlichen vernunfft, trefflichen gaben von der Natur und forth und forthgeführten gutten lebensivandel zufolge nach dem löblichen beyspiel seiner vor- undLitern sich nicht nur in vielen hoff- und anderen vorsallenheiten auch wichtigengesand sch äfften verdienstlich gemacht sondern rc. :c.

Alß haben Wir demnach w. anst aigener bewögNNS obbesagtem ErnstF riederich von Oberste»»» diese besondere kayl. gnade gethan und Ihn sambtseinen jetzig- und künsftigen ehelichen leibs Erben und derselben ErbensErben beyderley geschlechts absteigender linie für und für in ewige Zeith in denstand ehr Nttd wurde Unserer und deß heyb Reichs auch Unserer Erbkonigreich-Fürstenthumb- und Landen Graffen und Gräfsi»»»»en erhebt gewürdigeh gesetztund vollkommentlich einverleibt, allennaßen und gestalt alß ob sie von Ihren vierAhnen vatter- und mütterlichen geschlechts beyderseiths recht Edelgeborene graffenund gräffinnen weren. Thun das, ordnen, würdigen erheben und setzen obbe-sagten Ernst Friede rieh von Eberstein rc. rc. wie abgehört, in den stand,ehr und würde Unserer und deß heyl. Rom: Reichs graffen und gräffinnen,zufügen gleichen und gesellen sie auch zu derselben schar gesell- und gemeinschafft,ertheillen und geben Ihnen rc. den nahmen und stand der graffen w. vonEberstein und erlauben Ihnen sich also zu nennen.

„Und zu mehrer gezeügnus und gedächtnus haben Wir Ihme ErnstFriederich graffen van Oberste»»» zc. diese besondere kayl: gnad gethan, undIhnen das Unß heygebracht- und von deren geschlecht geführtes uhraltes wappennit nur confirmirt und bestätiget, sondern auch nachfolgender gestalt vermehret rc.alß mit nahmen einen gecrönten in sieben feldungen abgetheilten schild,in kennen drey mitleren der länge nach, als in mittlerer blau oder lassur-sarben, ist ein weißer oder silberfarber Driangel an iedem eckh mitgleichfarbiger frantkösifcher lilien gezieret, in unterer rothen ein zumsprung gerichter, und zur rechten Hand sich kehrender Löw seiner natürlichen gelbenfärb nach mit aufgewundenen schwantz, und in oberer halb weiß hall? rothenfeldung ein schwartzer einfacher adler nnt ausgespreizten flügeln abzunehmen,nebst diesen ist in hinter unter und vorder oberer gelb oder goldfarbenfeldung ein zum sprung und lauff gerichtes jedes auff drey grünen stafflen stehen-des und gegen der rechten seithen sich wendendes schwartzes hauend sch weinmit außgcreckter rothen zungen umb den halß ein goldenes band tragend, invorder unter und hinter oberer silberfarben feldung aber alß in ieder dreyrothe oder rubin färbe rosen, nemblichen zwey ober- und eine unterhalb zusehen. Aufs dem gecrönten haubtschild praesentiren sich drey offene Ritter-liche t urniershclmb mit anhangenden kleinod und zur linken roth- undweißen zur rechten aber weist- und blatten abgehenden helmdecket» gezieret,auff dem mittleren gecrönten helmb erscheinet zwischen zweyen weißen odersilberfarben mit kennen Mundlöchern außwcrths gehenden pifselshörnern eingleiches in dein schild und abgetheillten feldungen bereits beschriebenes jedoch auffHinteren süesen aufs recht sitzend und beede vordere füeß abhängend haltendeshauend sch wein, in iedem mundloch der piffelshörner und auff dennenselben steckhender ordnung nach drey weise sähnlein, jedes mit einem rothen creützlein inder mitte gezeichnet, auff dem linkhen Helm zeigt sich ein in weiß oder silberfarber kleidung mit weisen knöpffen wohl verwahrt- und biß über den halbenleib eingefäschtes männlein, auf dem Haupt ein rothe Bi schoffshauben tragend,und auf dein rechten Helm ein in blauer bleydnng eingefaschte und mitweißen knöpffen ebenfalls verwahrte Mohvengcstalt in gleicher größe, auff den:Haupt mit goldener rrou und weiß oder silberfarben band «mb de»» halstprangend, mit hinken abgehenden und rothcr schnür eingeflochtenen Aopff, wie dansolch verliehenes gräffl. wappeii iil mitte dieses Unseres kayl. brieffs :c. geiiiahlet ist.

Ferner und damit oberwehnter Ernst Friederich grafs von Ebersteinnoch mehr Unsere Uayl. gnad, mit welcher Wir Ihme wohl gewogen verbleiben,