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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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Nr. 259. Schreiben Krnlt Zsriedrich's von Kberstein an Graf von Zstemmingvom 15. Aug. 1718, worin er seine Erhebung in den Weichsgrasenstand an-zeigt.

NmmslANsur! 1s8 Araes8 äonl Votrs lUxesllsnos a 1onzour8 äaiAus mseomblsr et. In grotsetion äont IVIs m'llonors ms tont si xrsoisux gns fs m'sneroiram sntlersmsnt InäiAns, si fs eaoliais 1a molnärs sllo8S gut ms rsssaräs.,7s xrsuäs äone 1s. Uderts ä'avousr ä Votrs löxssllsnss, gns 8. AI. lmpsrinls m'afait In Ai-A.es äs ins äselsrsr t'nmts än 8t. IZwpirs, et gas Nr. 1s Vios-EIian-esUisr äs 1'smplrs, Eomts äs Sslionborn, m'sn a intorms, II ^ a guslgns tsmzmavso la notlt'ioation, gns 1'orärs statt äonns äs m'sn sxpsälsr 1s äigloms.II sst vrai, gns zs suis trss-eontsiit äs mon sort st äs ma eonäition, vn gnssaus vanits ma lamills est uns äs esllss, gni n'ont rtsn A ss rsproklisr. Natsestts Arnes ms parait trog äiAns, zirtneipulsmsnt äans 1s stsels on nous vivons,ins ä'strs rstuss. U!t eomms fs suis trop psrsnaäs äss Uontss st äs 1a Utsn-vsUlanes Ans Votrs IlxesUsnes a zronr moi, fs ns äouts nnllsmsnt, gu'lüllsapprouvsra Aus zs 1'aeesgtö avse tont 1s rssxset än st gns fs Ua 8nz>zi1ik trs8-UumUlsmsnt, äs m'sn proourer 1s eon8sntsmsnt st 1'aggrobation äs 8a IlafestsXntrs sViiAii^t« kox- .1s suis eomms toltfours avse un rsspset trss-grolonä stun ^sls trö8-8o1iäs Non8kiAnsnr Iis Votrs Lxesllsnos 1s z>1n8 IiumUls ste.

A Nunteli es 15. aoüt 1718. D'Hbsrstsin.

Angef. Korrespondenz v. 1718, S. 222, Nr. 19.

Nr. 260. Schreiben Ernst Zsriedrich's v. K. an König Isriedr. August ä. ä.Frankfurt 11. Dez. 1720, worin er diesem seine Erhebung in den Grasen-stand anzeigt.

Allerdurchlauchügster zc. König und Herr. Ew. König!. Mayt. kann allerdeh-müthigst zu hinterbringen nicht umhin, was gestalten Jhro Kaiserl. M. mir die ohn-vermuthete Gnade erwiesen und den 4. Inn. 1718 mich in Grafrnstand er-hoben. Gleichwie nun diese Begnadigung als eine zu Splendeur Ew. Königl. M.Hofes, davon zu sein ich die höchste Gnade habe, gereichende Sache billig ansehe, alsohoffe, Ew. Königl. M. werden allergnädigst agreiren, daß mit dem dießfaÜsigen Kaiserl.Notificationsschreiben Jhro hiemit allergehorsamst mich zu Füßen legen dürfe. E. Königl.M. allerunterthänigster zc. G. A Grat von Gbersteiu.

Nr. 261. Notificationsschreiben an Jhro Königl'. W. in Wolen als Kurfürstenzu Sachsen ä. ä. Wien 23. Gct. 1720, Zsriedrich's v. G. grast. Standes-erhöhung betr.

Wir Carl der sechste zc. Erwählter Römischer Kaiser zc. entbieten dem zc. HerrnAugust dem Andern, König in Polen zc. alles Guts zc. Nachdeme Wir den ErnstFriedrich von Ederstei» in Ansehung seines uralten Rittcrmiistigc» Geschlechts

und seiner Uor- und Eltern sowohl, als seiner selbst eigenen Verdiensten anseigener Sewcgnist bereits den 4. January zlnno 1718 in des Heil. Röm. Reichs-grasenstand erhoben, er uns auch anbei allerunterthänigst angelanget und gebeten,wir solche Erhöhung Ew. Lbdn vor Andern zu wisseu zu machen ggst geruhetcn zc.:als ersuchen Wir Ew. Lbden zu dem Ende zc., Sie wollen bei Dero Canzleien dieVerordnung thun, auf daß solches angemerket und ihm, Graf von Gdersteltt, inallen Begebenheiten ermelter gräfl. Titel und Ehrenwort Hoch- und Malilgebarenim Schreiben und Reden geben werde zc.

Mittels Schreibens 6. ä. Mainz 2. Mai 1722 übersendet Ernst Friedrich Graf von Ebersteindas lmistrl. Diplom, welches von der kursächs. Geheimen Cabincts-Expedition „zu darauf thuendcrKönigl. Verordnung verlanget worden", worauf die Bestätigung des Königs erfolgte.

Sp. N. Fr. Aug I. Bd. I.XIV Nr. 6813.