Firnis geb. Haifiin^, geb. 25. Juni 1822 zu LibocoVillip, (ltbooorvinit^,Learikorl-üoniit^, Hortü-Oaeoliria II. 8. ok F.)
Kinder: 1) Harnet Elizabeth, geb. II). Juli 1853 zu Chocowinity, verm.I) 27. Dez. 1871 ebendaselbst mit Benjamin Lewis Hull (st 24. März1873); II) 27. Okt. 1879 mit Henry Edward Harding.
2) st Erncst Albert, geb. 18. Okt. 1856 zu Chocowinity, st 12. Mai 1857ebendaselbst.
3) Frcdcric Harding, geb. >1. Dez. 1858 zu Chocowinity, verm. 1. Mai1879 mit
Sarah Philopena Brown.
Töchter: (1) Harrict Champion, geb. 5. März 1880.
(2) Emily Brown, geb. 26. Juni 1883.
4) Julia Ernestine, geb. 14. Febr. 1862 zu Chocowinity, verm. 17. April1883 mit Harwey Roberts Bright.
7. Älliktstiue Agnes Jane, geb. 13. März 1823 zu St. Servan, verm. 25. Nov.
1856 zu Gnernsey mit vr. msck. John Casanova (st). (Brighton, Engl.)
8. Elisabeth Ernestine Campbell, geb. 30. Dez. 1824 zu St. Servan. (Dresden.)
9. Älinette Elisa Campbell, geb. 2. Juni 1827 zu St. Servan. (Dresden.)
Gustav Adolph
Freiherr von Eberstein, k. preuß. Major a. D.
Gustav Adolph wurde am 19. Januar 1786 nachts 1°/, Uhr zu Dresdenals das 7. Kind und der 6. Sohn des Landesregierungs-Hof- und Justitien-Raths Wilhelm Freiherr« v. Eberstcin geboren. Seine Taufpathcn waren:
Frau Geheime Räthin Gräfin von Dallwitz, Fr. Geh. Näthin v. Rnsch, Fr.Generalin v. Borck, Fr. Kammerherrm v. Oersdorfs, Fr. Hofräthin v. Nostitz,Fr. Lientnantin v. Klotz, Herr General Major v. Fr öden, Hr. Kammerhcrr undAppcllationsrath 0. Nimpsch, Hr. Kammerhcrr o. Hopfgarten, Hr. Kammerhcrr0. Berlepsch, Hr. Geh. Finanzrath v. Birnau, Hr. Obrist v. Wolffcrsdorff,Hr. Hofrath v. Watzdorfs; Abwesende: Lomwsss zu Stolberg-Roßla, Fr.Hanptmannin Baronin o. Eberstcin, Fräulein Jeannete v. Eberstein, Fr. Gräfin v.Bunan auf Puchen, Frau Wittmann, Hr. Archidiakonus des hohen StiftsBasel Franz Karl o. Eberstein, Hr. Kammcrherr Graf Wilhelm zu Stolberg-Roßla, Baron Gottlob o. Eberstein, Hr. Freiherr o. Hohenthal, Hr. Peter v.Hohenthal.
Bei wahrhaft schönem nnd edclcm Ausdruck dessen, was den Menschenadelt, selbst in der ruhigen äußeren Erscheinung, sowie in aller und jeder Be-thätignng, sei es in versöhnlicher Milde, sei es in gerechter Entrüstung, war inGustav bis zu seinem schmerzenvollen Ende rege die feurige Energie und derunverdrossene Eifer seines Vaters, wurde aber durch ruhige Klarheit der Auf-fassung der realen Verhältnisse und früh erworbene, in allen Lebenslagen unge-trübte Besonnenheit und Selbstbeherrschung zu charaktervoller Mannheit gemildert.In der Gesichtsbildnng, in dem klaren, festen und doch sanften Blicke seinerblauen Augen, sowie in dem gesamten Gcsichtsausdrnckc hat ein ganz auffallen-der Atavismus stattgefunden: zwischen ihm und dem Ahnherrn aller jetzt lebendenEbcrstcinc, dem Feldmarschall Ernst Albrccht, fand eine außerordentlich großeÄhnlichkeit statt.
Da Gustav ans eigener Anschauung die traurige Erfahrung gemacht hatte,wie pietätlos mit den Familicnbildern und überhaupt mit allen übrigen Familien-Reliquien nach dem Tode seines zu Groß-Leinungen st Onkels, des KriegsrathsKarl, umgegangen worden war, so lehnte er jede Aufforderung, ein Portrait vonsich anfertigen zu lassen, ab. Daß von der großen noch 1812 im Schlosse zuLeinungcii^ vorhanden gewesenen Anzahl Familienbilder bis zum I. 1846 nochüber 40 Stück daselbst sich vorfanden, war allein Gustav's Verdienst: er kauftebei seiner ersten Anwesenheit in Leinnngcn die nach der Kricgsräthin Tode ver-anktionirt gewesenen und zerstreuten Bilder, welche meist als Vorsetzer zerbrochener