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stiegcnen Häusern der Merowinger und Karolinger an Adel nichts zuvor geben.Das angeborene Wappen würde ich zum Zeugen anrufen :c.
Nun so traget denn ihr Getreuen eures seligsten Herrn seinen erblaßten Leibzu seiner Ruhestätte hin. überbringt das Irdische der Erden, wie die unsterblicheSeele dein Schoß Abraha einverleibet. — Doch haltet noch etwas, ich will vorhcrodie Krone am Sarge und Wappen nehmen, und damit sein unvergeßliches An-denken bekrönen: Euch aber, ihr weißen Lilien, ihr reinen Zeugen seiner prcis-würdigcn Vollkommenheit, euch will ich in alle Welt ausstreuen, daß der Geruchseines Namens nie vergessen werde, vixi"
Ganz besonders nahe trat aber diesem Enkel des Feldmarschalls ErnstAlbrecht v. E. die Aufgabe, über die nächst zurückliegenden zwei Jahrhunderteund dann über den Zusammenhang des thüringischen Zweiges mit dem ursprünglichfränkischen Hauptstammc sich Klarheit zu verschaffen, als er bei Aufnahme indas Domkapitel zu Merseburg seine Ahnenprobe einzureichen und namentlichals er von Kaiser Karl VI. in den Grafenstand erhoben worden war und behufsAusfertigung des Diploms der betreffenden kaiserlichen Behörde die nöthigengenealogischen Unterlagen zu geben hatte. Zu diesem Zwecke setzte er sich mitden damals bedeutenden Kennern archivalischcr Schätze und Genealogen, sowiemit intelligenten Mitgliedern der buchischen Ritterschaft in Verbindung.
Er sammelte, wie er selbst in cmem Schreiben an den Geheimen Rath v.der Tann zu Fulda sagt, „aller Orten, wo ich gewesen; sehr sorgfältig alles,was ich nur von allen 4 Eberstcinischen Familien, der Schwäbischen, Nieder-sächsischen auch Pommerschen Grafen und der Fränkischen Reichsfrei Ritterlichen,zusammen bringen können"; allein er „hatte das Unglück gehabt, daß bei meinerZurückberufnng (von dem Gesandschnftspostcn) Ausgangs 1729 mir entwederbeim Einpacken oder unterwegs (da mir über 10110 Thaler Werthsachen ent-fremdet worden) mehr als 1 Buch Papier eigenhändiger Sammlungen von ab-handen kommen (und ich bei weitem nicht die Hälfte davon gebracht habe), dasich gerne mit 1000 Thlr. relniren wollte, weil ich nicht kapabel bin, sie nochanderweit zusammen zu bringen, wann ich auch noch soviel daran wendete, unddem, der sie bekommen, sind sie gar nichts dienlich."
Aber auch die von ihm hinterlassen«! Materialien mögen zum größten Theildurch unordentliche Verwahrung derselben wieder verloren gegangen sein; undgar leicht erklärlich ist das, wenn man in einem Briefe des Obersten Joh. KarlFr. v. Ebcrstein an seine Schwägerin in Mannheim 6. ä. Tilsit, 8. Jan. 1774.folgende Stelle findet: Ich habe auch bei meiner Anwesenheit in Lcinungennicht Zeit gehabt, mich in denen unter Tisch und Bänken und in allen Winkelnin der größten Unordnung hernmgelegencn Papieren des Grafen Hinzusehen."
Leider hatte er sich eine nicht allein zu große, sondern sogar überflüssigeArbeitslast aufgebürdet: denn, wie auch das Schlnßergebnis zeigte, von denfast erschöpfenden Ausschreibungen aller möglichen, in Schriften und Urkundenvorhandenen Notizen über die drei Eberstein'schcn Grafenlinien hatte er so gutwie gar keinen Nutzen für seinen eigentlichen auf Erhellung des Ursprungs desfränkisch-Eberstein'schen Geschlechts gerichteten Zweck. Aber auch die von ihmfür diesen seinen eigentlichen Zweck in Anspruch genommene Hülfe und Unter-stützung durch andere brachte ihm keine große Ausbeute So schreibt ihm <ZsSato Gersfeld, 6. Januar 1716 Johann Christoph von Ebersberg genannt vonWeyhers:
Hochwohlgeborner Herr, Hochgeehrtester Herr Abgesandter! Allcrmaßen mir zusonderbarer Vergnügung gereichet, Ew. Hochwohlgeboren auf Veranlassung Dero vom31. November vcrwichenhin an mich erlassen zurecht erhaltenen Geehrtestcn, zu adimplircnEw. Hochwohlgeb. Intention, meine Dicnstbegierde und Ergebenheit an den Tag zulegen; So habe sogleich ohnermangelt wegen der Ebcrsteinische» kamills bei diesemOrtsarchiv nachsehen zu lassen, es hat sich aber, um willen die alten Nachrichten invorigen bösen Zeiten großen Thcils abhanden kommen, das wenigste nicht gefunden.Was mir hingegen der bnchische Ritterrath Herr von Mannsbach aus mein Zuschreibengeantwortet, erhellet ab dem Original-Anschluß. Außerdem ist mir erst beigefallen,daß ehemals in Nicdersachsen eines Gencral-Fcldmarschalls von Eberstein drei Herrn