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Folge 5 (1885)
Entstehung
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279
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fach, daz wir den ofstgenantcn czchcnden jn den obgenanten ses jarn nicht losten alsobgcschnben stet, So hat der mcrgenant her Eberhards Heyncz sein sone vnd alleir erben forder vollemacht, den czehenden zn nerkenffen zn tode ader zu uerseczenader den zu kercn ader zu wenden nach jrem aller besten nücze ader willen on jntragvnscr vnd aller unser erben und erbnemen ongeuerde. Auch ob daz wer, daz allerobgcschryben Punkt vnd artykel von vns obgenanten nerkenffern cyner ader wer nichtgeHalden ader volfürt ivordcn, So haben wir den obgenanten keüffern zu guten bürgengeseczt die hier nachgeschryben stcn, die sie dann macht haben zu inancn in der obge-nanten stet cyne jn cyns offen wirtzhnß, dar jn sie dan von den obgenanten keüffernvnd jrn erben gemant werden mit der ersten ircr manunge jr ycklicher jnczyhen miteyncm knecht und leystbarcn pferdt vnd do halten vnd leysten als lange vnd als vilbys die obgenanten pünkt vnd artykel alle vnd ygklicher besundern volfurt vnd vol-pracht würde ongeuerde. Auch ob daz were, daz dyser bürgen eyner ader mer ab-ginge von dyster bnrgschafft, es were von todcs wegen, do aot lange für sie, aderbürgenrecht zu thnn nicht uermocht, So hetten sie macht, die andern blybcnden bürgenzn manen also lange bys die Vollungs der bürgschafft geschcc jn eynem manct nachder ersten jrer manunge ongeuerde. Gcsche des nicht vnd Wörde nerczug dar jnnc,So mochten die obgenanten kcüffcr sie vnd jgklichen jn sunderheyd, pfenden vnd an-gryffcn vnd sollen daran nicht gethan haben, dar vmb sie antwort geben noch püssensoltcn onguerde. Auch ab daz were daz die hernachgcschriben bürgen gemant wordenzu leysten von den obgenanten keüffern, So sollen sie der leystunge keyner off denandern sin mitbürgcn ob der nicht halten wolt nerczyhen jn keyne wysc ongeuerde.Vnd wir gcrcden auch mit guten waren trewen für vns vnd alle vnser erben, alle ob-gcschryben pünkt, stuck vnd artikcl, die von vns an dysem bryffe geschrybcn sten, Ware,stete veste vnd onucrbruchlichen zu halten ongeuerde. Wir geredcn aüch für vns vndalle vnsere erben, die hirnachgeschrybcn bürgen von dyser bürgschafft gutlichen zu ent-ledigen vnd zu losen on cyde, on notrccht vnd on allen iren vnd jrer erbest schadenvnd jrn Worten vmb bnrgschafft vnd scheden, ab sie der icht ncmen ader genomenhetten, genczlichc zn gleuben on Widerrede ongenerde. So bekcnen wir hirnach-gcschryben bürgen geyn allermcnlichen jn dysem bryffe, daz wir recht willig onuer-scheydelichcn bürgen Ivorden sin geyn dem gestrengen, vesten Hern Eberharden vonschaüwenbürg Rytter vnd Heinczen sym sone vnd allen irn erben vnd geredenvnd globen niit guten waren trewen an eyns rechteir eyds stat, alles daz halten,getrenwelichcn zn volfüren, daz von vns jn dysem bryffe geschryben stet an Widerrede,wann, wie offt vnd dicke wir sin ermant werden vnd zu schulden kompt ongeuerde.Aller obgcschrybencr pünckt, stuck vnd artikel Ware, stet, vcst zn halten hau ich obge-nantcr karlc von Ebersteyn zu bckentniß myn eygcn jngesigel für mich margrethenmyn eliche Wirtin vnd alle unsere erben vnd erbnemen vnden an dysen bryff gehangen.Vnd zu mer sicherlich!) so haben wir Hirnach geschryben bürgen Unser ygklicher sincygen jngesigel by des obgenanten karls von ebersteyn jngesigel gehangen. Sosint wir dyz die bürgen, von den vorgeschrybcn stet, mit namcn Jorge zoller zubirckcnfclt, Asmus von Ebersteyn. Datum nno clm. m" eooo» xlv» jar off santMathias abent.

Am 29. Juni 1446 wurde Karl mit seinem Hofe zu Bayern und seinenBesitzungen zn Schonungen vom Stifte Würzburg beliehen. An diesem Tagewurde von dem Bischöfe Gottfried auch das Lehnsvermächtnis Karl's an dessenFrau Margaretha von 400 Gulden rhn., welche letzterer auf den Hof zuBayern und die Güter zu Schonungen und Geldersheim verschriebenwaren, bestätigt.

Als Mitbürge kommt Karl vor am 16. Okt. 1419 für den Bischof Johannzu Würzburg gegen Balthasar und Sigmund v. Thüngen, dann 25. April 1434für die Grafen Wilhelm und Heinrich zn Henneberg gegen Anna v. Bibra undderen Söhne und 9. Nov. 1434 für den Grafen Wilhelm zu Henneberg gegenHans v. Stetenberg (Nachtr. v. 1878. S. 12. Nr. 25 u. 26).

Am 18. Nov. 1436 verkaufte Else Fuchsin, des Peter Truchseß Witwe,mit gutem Rathe Karl's v. Eberstein, Karl's Truchseß zu Stcrnberg und ihresBruders Georg Fuchs zu Schwcinshaupten, die ihrer Kinder Vormünder waren,'/^ des Schlosses zu Kühndorf (nämlich von dem halben Theile, den genannterPeter und Georg Truchseß vom Ritter Karl Truchseß gekauft, die Hälfte)und andere Güter für 1350 Gulden rhn. an den Grafen Georg zu Henneberg,