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Folge 5 (1885)
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selben unterworfen haben, in ihrem Gefolge waren und in Abhängigkeit vonihnen standen" (Förstemann a. a. O. 137).

So auch mag er der Gründer der Orte Rupsroth (Rupertsrode) ganz inder Nähe der Stammburg Eberstein gewesen sein.

Rupcrt's Söhne Wilhard und Herold treten zum ersten Male mit demFamiliennamen auf in einer von dem Abte Burchard von Fulda im Jahre 1170ausgestellten Urkunde, betreffend die Wiedereinlösung des Gebietes Westere vondem Grafen Adalbert von Eberstein, der es von der Kirche zu Fulda pfandweiseerhalten und lange Jahre inne gehabt hatte.

Die ebenfalls zur Linie der Ministerialen gehörenden Gebrüder Wilhardund Botho v. Eberstetn bezeugen 1189 eine Tauschverhandlung des AbtesKonrad van Fulda mit dem Grafen Gerhard v. Rieneck. Wilhard erscheint hiermit der Bezeichnung Lsnsx, jedenfalls im Gegensätze zu dem fuldischen Mini-sterialen Wilhard v. Eberstein, welcher 1226 als Ersatzstück für sein vomStifte Fulda lchnrührig gewesenes, aber dann von ihm an das Kloster Arns-burg als freies Eigenthum verkauftes Hufengut in Gnlle andere von seinenfrcieigencn Gütern dem Stifte Fulda zu Lehn auftrug.

Die älteren Brüder von Wilhard und Rupert, welche auf der Stamm-burg hausten und keine Veranlassung hatten, die Stellung der sogenanntenGotteshauslente einzunehmen, waren in der damals beginnenden Zeit des oftcnWechsels der Gcgenkönige aus den beiden feindlichen Parteien der Ghibellinenund Welsen mit ihren eigenen Angelegenheiten, wahrscheinlich auch durch Teil-nahme an den Kreuzzügen, vollauf in Anspruch genommen. Hieraus ist eserklärlich, daß in den während der Zeit in Fulda vorgenommenen und schrift-lich niedergelegten Verhandlungen nicht sie, sondern erst später ihre SöhneKupert, Dirthrr, Ädelbert undGerhard von Eliersteinauftreten. So schenkten 1186 unter dem Abt Konrad von Fulda die Rittervom Eberstein, Herold und Adelbert, der von ihnen erbauten Kirche inDammersbach ein Gütchen daselbst mit der Bestimmung, daß die Gerichts-barkeit über dasselbe dem Voigte entzogen sein und dem Geistlichen zustehensolle, an welch letzteren die Ortsgemeinde als solche jährlich einen bestimmtenGetreidezins zu entrichten habe.

So erscheinen ferner die ebenfalls mit dem Familiennamen Eberstein aus-drücklich bezeichneten Gebrüder Wilhard und Herold und Rupert undDiethcr Gebrüder als Zeugen in einer Urkunde des Abts Heinrich von Fuldavom Jahr 1187; als der genannte Abt 1193 den an Kuno Herrn von Münzcn-bcrg geschehenen Verkauf hiniger Güter in Assenheim bestätigt, bezeugt solchesDicther v. Eberstcin. In einer für das Stift wichtigen Urkunde desselbenAbtes Heinrich, welcher das fast verarmte Stift durch seine wirthschaftlichcnMaßregeln und Fürsorge wieder in bessern Zustand gebracht hatte und das mitsaurer Mühe Zusammengebrachte dem Stifte erhalten wissen wollte, treten alsZeugen auf Diether, Albert, Gerhard und Botho v. Eberstein.

In der nächsten Generation der Burgherren vom Eberstein erscheinen zuAnfang und in der Mitte des 13. Jahrhunderts mit Hinweglassung von einemGeorg, der 1235 zu Würzburg turnirt haben soll, aber sonst nicht weiter inUrkunden vorkommt:

Heinrich (s. unten), Albert (dessen Tochter Jutta 1261 und 1271 alsEhefrau Konrad's v. Eberstein zu Poppenhauscn vorkommt), Otto (dessenSohn Eberhard 1267 eine der 13 durch die Schlacht bei Kitzingen erledigtenWürzburgischen Domherrenstellen erhielt), Friedrich (Dom-Kustos zu Mainz 1261),Johannes (1262 Domherr zu Mainz) und

jZotho v. Elitrsttin,welcher 1209 zusam men mit d em Marschall Heinrich v. Lauer und andern eineUrkunde des Bischofs Otto von Würzburg, betreffend einen Vertrag zwischendem Kloster Neustadt und Albrecht's v. Hohenlohe, bezeugt und 1219 zugegen