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Folge 5 (1885)
Entstehung
Seite
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1402

4. April verkauften Otto v. Lichtenstein, Katherin, seine eheliche Wirthin, anihren lieben Oheim Hermann v. Eberstein

alle ihre Güter, Höfe, Weingärten und den Zehnt in Rheinfeld

am Berge undalle ihre Güter in Schonungen undalle ihre Weingärten an der Mainleite,endlich alle ihre Forderungen an den Bischof von Würzburg. Siegler: Ottvv. Lichtenstcin, Apel und Karl Gebrüder v. Schaumberg. Gesch. 287. Nr. 172.

1404

l. Mai versetzten die Gebrüder Hermann, Eberhard, Mangold, Karl,Peter und Gerlach v. Eberstein dem Dechanten Gise und den Konventherrendes Stifts Fulda für 12 Gulden

einige Güter zu Hof-Biebra,welche den Herren v. Berge erblich zugehörten, aber ihren Eltern und dann auchihnen für 12 Gulden pfandweise überlassen worden waren. Gesch. 278. Nr. 163.

1403

7. Januar wurde Hermann v. Eberstein von dem Bischöfe Friedrich vonEichstädt mit

allen den Gütern zu Niedern-Rheinfeldbeliehen, welche vorherOtto v. Lichtenstein und HauS Küchenmeister zu Lehngehabt hatten, dazu 7 Äcker Weingärten, zwischen Schweinfurt und Main-berg gelegen. Gesch. 288. Nr. 174.

140k

27. Juli gab Friedrich v. Botelar, Dechant des Stifts Heesfeld, aus gutemWillen Eberharden und Mangolden Gebrüdern v. Eberstein, seinen Vettern,alle seine Güter halb, die er zu Landenhausen hatte, nämlich den Hofdaselbst, auf dem Konrad von Walderode saß, und ein Gut, das HenneLangfuß der Junge bearbeitete,welche Güter auf ihn von seinem Vater Konrad v. Botelar verstorben waren.Gesch. 294. Nr. 185.

1407 1412

Am 4. Januar 1407 kauften Hermann v. Eberstein und Else, seineeheliche Wirthin, von dem Bischöfe Johann von Würzburg für 1200 Guldendes Stifts Schloß Marktsteinach, das halbe Dorf daselbst mit dem Amte,Gerichte und allen Zubehörungen und trugen dies alles dem Stifte Würzburgzu Mannlehn auf, auch schlugen sie als dazu gehöriges Mannlehn2 Höfe und 7 Güter zu Schonungen und4 Güter zu Geldersheim bisherige Ällodialgüter und verpflichteten sich, auch noch die andereHälfte des Dorfes Marktsteinach und außerdem für 300 Gulden in demStiftsbezirke gelegene eigene Güter zuzukaufen und zu Lehn zu machen; endlichbewilligten die genannten Eheleute, daß das Schloß Marktsteinach für dasStiftoffenes Schloß" bleibe.

Als Mitbelehnte nahm Hermann seine Brüder Eberhard, Mangold,Karl, Peter und Gerlach au. Am 29. Januar 1412 wurde Hermann vondem Bischöfe Johann v. Brunn mit Marktstcinach beliehen, und zwar wiederunter Zuziehung seiner Brüder als Mitbelehnter. Der Lehnbrief wurde abererst 10. Sept. des gen. Jahres ausgefertigt.

Außer den Gütern zu Schonungen und Geldersheim gehörten fernernoch zu dem Schlosse Marktsteinach: der Hof zu BeHern, die Zehnten zuAbersfeld und Waldsachsen, VzZehnt des Hohen Holzes, t Hof undV-Zehnt zu Gochsheim, '/z Zehnt zu Euerbach, ein Hof zu Werde undein Hof zu Ebenhausen. Gesch. 94 ff. Nr. 18 u. 19, S. 279.165und S. 291. Nr. 180 und S. 1214.

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