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Folge 5 (1885)
Entstehung
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Bezeichnung der Grenze zwischen dem Gebiete der Herren v, der Tann undder Abtei Fulda gebraucht worden ist, dient der Umstand, daß in der dortigenGegend noch vor 200 Jahren (vergl. Briickenaner Vertrag vom 13. Mai1659 und das Grenz- und Zagdbegängnis zwischen Fulda und den Eber-stein'schen Ganerben zu Schackau und Eckwcisbach vom 13. Sept. 1661 inmeiner Geschichte, S. 47 bezw. 50) außer demgroßen Tannfels",auf welchem zwischen hohen Buchen versteckt, die Burg Eberstein lag, nochandere Tannenfelsen, d. i. kleinere Hügclkuppen mit hervorragendenPhonolithmassen, unter dieser Bezeichnung vorkommen. Zu dein angeführte»Grenzbegängnisse heißt es ausdrücklichesodann geht der zweite Gang . . .nach dein Steinrück übers Feld nach dein Hirzrain und in das TannischeHolz, welches Fuld, Eberstein und Tann scheidet, bei welchem Gange dielinke Hand Fuldisch, die rechte Hand Ebersteinrsch ist."

Es kommen jedoch noch andere Bezeichnungen für den EbcrsteinischenBerg vor. So nennt denselben Dr. Joseph Schneider in seiner 1826 sf.herausgegebenen Zeitschrift Bnchonia*)denLydenküppel" oder dieLpden-,kuppe," während andere auch noch dafür den NamenFuder Heu" ge-brauchten.

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Güter in Heimenrode, welche der Ministcriale der fuldaischcn KircheRupert, Bruder Willehard's, besaß und von deren Ertrage dem Kloster in Fuldajährl. 6 Solidi für eine Seelenmesse für ihn übergeben werden sollten, wozuRupert auf seinem Sterbebette seine Söhne (Willchard und Herold) inGegenwart seiner übrigen Verwandten und Freunde verpflichtete. Vgl. L. F.v. E., Gesch. 233. Nr. 75.

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Das Dorf Dammersbach bei Hünfcld. Die Ritter Herold und Adel-bert v. Eberstein erbauten nicht nur die Kirche daselbst und ließen sie vor denZeugen Ditmar und Wiegand von Hünfeld, Konrad von Eschcnbach und vor fastder ganzen Bevölkerung des Dorfes dem Apostel Paulus weihen, sondern sievermachten auch zugleich zum Besten des Ortsgeistlichen dem Altäre dieser Kircheein in Dammersbach selbst gelegenes Gütchen mit 4 Schillingen Zins in derArt, daß die Gerichtsbarkeit dem Geistlichen gehören, und daß dieser unter keinemVoigte stehen sollte, und ordneten an, daß die Ortscinwohner, gleichviel ob einstgrößer oder geringer an Zahl, jährl. lt) Viertel Roggen und ebensoviel Haferan den Geistlichen entrichten sollten. Gesch. 236. Nr. 83.

*) Bd. II. Heft 2 S 106 (Ann,.):Zu den merkwürdigsten, mehrcntheils inTrümmern liegenden bnchischcn Bcrgschlösscrn gehören ... 5, Eversten, war einenächst der Milseburg auf dem Liedcuküppel gelegene, der Familie von Ebersteiugehörige Burg, wovon nnr wenige Überreste nach vorhanden sind. Nach Zerstörungdieser Burg erbautem sich die v. Ebersteiu eine andere im Orte Schackau, welchenachher au die Erben der Familie v. Rosenbach kam".

Bd. II. Heft 2. S. ltl:Auf dem Bieberstein, besonders in den oberenZimmern des Schlosses, genießt mau die herrlichste Aussicht. Hoch über des Hahns(der zum Theil mit Holz bestandene Bcrgfelscn wird der Hahn oder auch der Haingenannt) hundertjährigen Eichen und Buchen hinweg schweift der forschende Blick zuerstüber Schackau nach der steilen Milseburg hind der unter derselben ersichtlichenLpdenkuppcl mit den kaum noch bemerkbaren Spuren der alten von Eberstciui-schen Burgruine, von da nach dem konisch geformten Stellbcrg."

Bd. IV. Heft 1. S. 32:Wolfhelm, der 39. Abt von Fulda, ist 1109 erwähltworden und hat 3 Jahr auf der Milseburg gesessen. Als er befreit wurde, hat erdiese Burg gänzlich zerstört. Tas Geschlecht von Milseburg muß damals schon er-loschen gewesen und der Felsen an die v. Eberstein gekommen sein, von derenBurg am Lydenküppcl auch nichts mehr sichtbar ist."