allda unter dem philosophischen Dekanat N. Naroslli 1541 d. 15. Sept. promo-vtrten Ng-Aistruin init Namen llönrionm LobilliiiAstaäinm zur Jnstruirung seinerjungen Herrn Söhne gnädig brauchen lassen. Hr. N. Mich. Ncander, Rektor derKlosterschnle Ilfeld, gedenkt auch in seiner ganz griechischen Oration, daß Mnsls-rnannus?In1nsr Llolbsi^önsis nachmals O. ItisotoAinö, christl. großen Nutz bei derjungen Schwarzburgischcn und Stolbergischcn Herrschaft als ein Hof-Prä-ceptor geschafft habe, und fast glaublich, daß es vor tödlichem Hintritt des altenGraf Günther's sei also angeordnet worden. Darneben der Wahrheit nicht un-ähnlich ist, daß diese Zwei, 0. Platner und lK, Schillingstadius, mit ihrensanstmüthigen Religionsgesprächen die löbl. jungen Herren, auch den HerrnVater und Frau Mutter, ans einen guten Weg haben bringen helfen nach denFußtapfen Hrn. Lraswt Larosri und O. LigflricZi gaeoi. Jener pflegte zu sagen,er hätte mehr Papisten über Tisch oder sanften durch freundliche Unterredung be-kehret, als auf der Kanzel.
Daß also der Herrschaft Sondershausen, Frankenhansen und AmtKlinge n viel langsamer benebcn denen in der Güldenen Aue gelegenen Kel-brischen und Heringischen Kirchen (will ietzo von der Nonnen-Reformationzu Kelbcrn und Frankenhansen nicht Meldung thnn), und wohl schwerlich fürdem Absterben Herzog Georgen zu Sachsen Larbati (welcher 1539 den17. Ang. an der Iliaea plötzlichen Todes verfahren) zum völligen Kirchcn-Lxeretlio und Gottesdienst der wahren und alten Augsbnrgischcn Konfession derZutritt wird vergönnet worden sein; hat auch zweifelsohne das MerseburgischeBisthum oder Kapitel der Geistlichkeit zu Frankenhausen hierin Inhibitiongethan; ist auch gewaltig zu schließen aus der kläglichen Historie der 80 Bürgerzu Leipzig, welche 1534, dieweil sie des Herrn Nachtmal unter beiderlei GestaltChristi Ordnung nach brauchten, vor ihm, Herzog Georgen, und mit ihnen indie 800 Häupter raliZioniL srxo fliehen und exuliren mußten. Ebenalso ging esdenen von Oschatz und denen von Mitweida 1535. 1). Augustin Specht,ein gelehrter Jurist zu Leipzig, ist auch der evangelischen Lehre halben außerhalbdes Gottesackers verächtlich begraben worden.
Beiläufig ist observirt worden, daß abgedachten Erfnrtischen 't'bsoloS.vooloris l^nnAli Sohn, U. l^ariZills, soll der erste lutherische Diakonus derKirchen zu Frankenhausen mitgewesen sein.
^nno inoarngckionis Nsssias 1630, 3. ckan. Larva, veno, varbi Int ornzto-äiaiu. Larvagns Larsplaw äin Lob^var?.barAicain! Lsrvagus Harolnmäir, Loll vari-durKionm, ^nnniugns «arva Lopbiain vaosm inolzck,g,ir>!