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Beiträge zur Geschichte der Familie von Kameke
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(1349)«.), ein nndcrer Hnnptzwcig wohnte (1339) b) wohl schon lange Jahre im Lande Bnblitz. i o)Dort hatte Comekinus - 17k, - (1339) o) das halbe Schloß Bevenhnsen i l) besessen, nnd überläßtes unter Zengniß der Wedelt nnd des Peter Kainicke» - 22. - Heinrich Hchdebrecke (! s, n.) und andererRitter dem Bischos Friedrich gegen das Dorf Coseliz. Conrad i 2) Kamele - 39 - (Adlerwappen) war Vogt znPollnow (1383). cl) gleichzeitig (seit 1391)0) Vogt zu Nassow und Stcteu (Scheterow bei Nassow).Er ist im Vertrage mit dein Hochmeister des deutschen Ordens (1389) k) März 12. Hans Stnmdessen Heer- (Söldner-) fnhrer unter Betheiligung der gesammteii Familie Kamele: jedoch bewegt dieParteinahme des ehemaligen Bischofs zn Kamin nnd ininmehrigcn Herzogs BogiSlav VIII. vonStolp, dessen Vogt Konrad und die Kamcke, ans die Seite Polens nnd der Gegner des Ordens zutreten. Bischof Johann von Pomesanien sogar, als vom Papst Alexander verordneter Richter, (1339 s)Juni 18. Resinbnrg), ladet Reslnl Xnrmlis sokitsnlpnnü VViski'n Xnmiks in Rnsnrvnlä«, ....Vieles von Hsz üskissstv in Ostivkne, .Inn»'s Koro van Hsz üskueelt in IVi'nev. Visitin e^nkilearv, Loninil csin llistsrvi») nnter vielen anderen Rittern vor seinen Richterstnhl, weil dieselbenden Herzog Wilhelm von Geldern bei seinem Zuge zn den Truppen des deutschen Ordens aufgehobennnd dadurch letzteren geschädigt hatten. —

Kordeshagen nnd Varchmin ii) sj„h bereits (1317)I>) Eigcnthnin der Gebrüder Kamele, wegenWvlfShageii entsteht ein Streit mit de» Grenznachbarcn, den Mönchen dcS Dargnner KlostcrhofcsBast; die Verhandlungen > s) sj„p Ulli) noch nicht beendet. Peter Kamele eoneiliarius - be-nennt sich 14191) zu Varchmin wohnhaft, wenngleich ein Theil des Dorfes z. Z. noch im Besitzder Familie Varchmin 10) (gekreuzte Hüfthörner im Wappen) war.

1 0) Tcßmar Bonin - 20 - verkaufte (1301) h ein Sechstel von Strachmin, ferner erscheinen (1355 u. 1451)in Hcnuckenhagcn Sechs-Achtel und im Lchnbrief (1502) ein Sechstel in Lasscne, deshalb schließt (?) man aufsechs Gebrüder. Man nennt hier in den alteren Stammtafeln allgemein Paul als Stammvater aller heutelebenden Kamcke (1322 s. u.): dieser Paul ist aber ein Partus. Ferner wurde Simon - 93a - als Bruder auf-geführt: derselbe lebte aber erst später (1509-1517) als Vikar zu Colbcrg und gründet sich diese letztere Nachrichtauf eine ganz Ungewisse Angabe von Simmcrn über die Canonici colbei'Aensos.

11) Conickinus Bcvcnhuscn oder Comekinus Bcvcnhuscn - 17b - das Original im Staatsarchiv Stettingestattet beide Lesarten; vcrgl. Abdruck bei Wcdell II p. 62. Conickinus und bei Eickstedt (Nachträge) Comekinus,wie bei Drcger Msc.

t 2) Swcnzo hatte in Pollnow einen Bogt Conrad (1315) >").

13) Dies ist der Vogt Conrad Kamcke, ein Peter Kamcke wohnt zu Rckow (1389) Ordensvertrag. Durchdie Nennung des Junge Bernt Heydcbrcck zu Pcraw (Parnow) unmittelbar vor den Rekowern giebt der Conradsich zu erkennen: vcrgl. Oskirdac (?) Ivlestorbeleou, tag-»« in via äo Last in Cussalin M. ll. 4047 MatrikelBast. Dort ist Hinze Hcpdcbrcck zu Parnow, der Vater, — cfr. bei Comekinns Bcvenhusen (1339) Heinrich —zu finden; es ist der ehemalige Besitzer der Güter in Bork und Jcstin, woselbst die Aussteuer der Margareteund Elisabeth, verehelichte Peter senior - 38a - und junior - 23 oder 22 - (Adler) Kamcke, ausgewiesen und (1316) ")von letzteren verkauft worden ist an Kloster Colbcrg. Alan ist geneigt, Junge Bernd und Conrad Kamcke - 39 -für Geschwisterkinder zu halten, sonst erfährt man den Vater - 22 oder 28 - des Conrad Kamcke nicht.

11) Varchmin d. i. der Anthcil nach Cordeshagcn zu belegen nnd die VarchminShagcncr Antheilc derschwarzen Cordeshagcuer Kamcke.

1 S) Vergl. Matrikel Bast. Die Kamcke nehmen einen Theil der Grcnzländercicn zeitweise (1331) °) vomAbte zu Darguu zu Lehn. Verschiedene Verträge enthält die Matrikel nicht, z. B. den Vertrag (1338) 0) mitTcsscn Kamcke -31- über Wolfshagen und (1135) a) über die halbe Mühle zu CordcShagen mit Hcnninck - 51 -und dessen Brudcrsohn Peter Kamcke - 67 - zu Cordeshagcn.

1 <>) Die Familie Varchmin hat wahrscheinlich den ihr gehörenden Antheil zn dieser Zeit pfandweise und

Quellen: F M. ll. 6923. ^) Bisth. Camin No. 74. >h Bisth. Camin No. 73. ^) Kl. Cöslin No. 63,68. °) Königsberg d. Ord. Missivc 2a. p. 58. >') Königsberg d. Orden Kl. Copiarium V 99. v) Kratz llrk. kam.Kleist, berichtigt durch Staatsarchivar Dr. Joachim, Königsberg. >>) Mckl. llrk.-Buch No. 3923. >) Kl. DarguuNo. 27. i) Cöslin Stdt. No. 55. h Dregcr 1922. °h K^tz Städte. ->) Colberg Stadt No. 48. °) M. ll. 5512.») M. U. 5913. ->) Kl. Dargun No. 30.