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Beiträge zur Geschichte der Familie von Kameke
Entstehung
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Matt VI,

Amis EraiM (nelist LmmiMirn-DltrrslmWii),

(Genealogische Beiträge fiir die Kameke-Barchminshagen oder die Weiße Linie, zusammen-gestellt nach Urkunden und Privatmittheilnngen durch F. v. K. Cr. 1892.)

Haus kratzig. (Tafel R III—V.)

Der „zweite" Sohn des Kricgskommissur Adam Henning und der Anna Blankenburg -424-.901. Jacob, geb. zu Cratzig 14. Dezember 1613, f nach 1670, Landrath (d, i, ständischer) undBurgrichter zu Velgard, Amtshauptmann zu Cörlin, Ober-Kriegskommissar (d. i, Distrikts-landrath im Quartier, also Verwaltnngsbeamter). Er besaß Varchminshagen (Antheil d),Biziker und Cratzig, wohnte zuerst zu Cantreck i) und Moratz :c., Köllersche Lehngiiter imCaminer Kreise, von welchen Mvratz 1645 und Cantreck 1666 relnirt wird. Schwemmin,Kreis Cvslin, besaß er 1652, Schwartvw bei Cörlin 1663 hypothekarisch bezw. pfandweiseund nahm Schwartvw später in Besitz,

vcrm. in erster Ehe Anna Catharinc Köller-Cantreck, des Heinrich K, (1 1640) und Eva

Parlow-Parlow (ch 1623) Tochter, geb. . ., 1 3 Söhne, 3 Töchter,

vcrm. in zweiter Ehe Hedwig Schmeling-Ncuenhagen, des Adolf S, und Ilse Katharina Po-

dcwils-Schwartow und Koseeger Tochter, geb. , ., f zu Cöslin 1673 als Wittwe, als sie

beim Gewitter vor dem Spiegel stand, 2 Söhne, 3 Töchter:

»1. - 092, l

2. - 603, l Zolling-,

i) Jacob Knmcke übernahm l. Erbreccß vom 17. Juli 1644 unter Zustimmung der Gevettcrn Henningund Jacob von Köller die Lehngiiter seines Schwiegervaters an Stelle seiner Forderung am Frauenerbe seinerGemahlin -c. «18000 fl.), alimcntirte seine Schwägerin Anna Köller und fand auch seine Schwiegermutter ab;vergl. Wetzlar K. 186 nach Almenröder Exccrpt. Jacob Kameke hatte in Cantreck seinen Wohnsitz; ob derselbenicht zeitweise in Belgard bezw. Cörlin wohnhaft war, weiß man nicht; jedenfalls giebt das kratziger Kirchen-buch hierüber keine Auskunft. Die Schenkung eines Altarkclches (1665) durch Jacobs Bruder Cartz an dieKirche zu Cratzig läßt vermutheu, daß Cartz, cventl. dessen Mutter, die Anna Blankenburg, als Seuiorin desCratzigcr Hauses dort noch gelebt hat, während deren jüngster Sohn Jürgen Lorenz, für welchen der CratzigerBesitz wohl reservirt worden war, als Obcrstlicutenant im Kriege zu dieser Zeit (Warschau?) gefallen sein mag.

Von Jacob Kameke und seinen Kindern giebt das Cantrcckcr Kirchenbuch nicht Auskunft; es ist erst 1667nach der Ncluitiou des Gutes begonnen, vergl. d. Orig. und v. Köller Stammtafel.

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