Der Ehrensenior des von Kaniekeschen Familienverbandes, Se. Excellenz derGeneral der Infanterie, Herr von Kamele aus Hohenfelde, ertheilte zn Grüssow den9. Mai d. Jhrs. seine Genehmigung, die nachfolgenden „Beiträge zur Geschichte derFamilie von Kamele" zu veröffentlichen. Von Sr. Excellenz sind dem Verfasser sehrausführliche Berichte zur Verfügung gestellt, wie es auch nicht unterlassen werden darfhervorzuheben, daß von den Mitgliedern unserer Familie selbst die Sammlung dergenealogischen Angaben bereitwilligst unterstützt worden ist.
Es wurde aber ebenfalls dem Verfasser von anderer Seite erhebliche Hilfe ge-währt. Dem Vorstande des Vereins für Pommersche Geschichte lind Alterthnmsknnde,Gymnasialdirector Professor Dr. Lemke in Stettin und verschiedenen Mitgliedern desVereins ist für das große Interesse, mit welchem sie den Nachforschungen für dieKamele in älterer Zeit gefolgt sind, besonders zu danken.
Ein vergebliches Bemühen des Verfassers wäre es jedoch gewesen, wenn nichtdurch das Königliche Staatsarchiv die Quellen für die Geschichte der Familie Kameleeröffnet worden wären, und hier hat die persönliche Unterstützung der Herren Staats-archivare, Archivrüthe ?e. in Stettin, Wetzlar, Königsberg es dem Verfasser nur alleinermöglicht, in den Jahren 1889-—1892 die Originalurkunden zu prüfen lind geschicht-lich zu verwerthen. In gleicher Art erlaubte die Stadt Colberg, ihr für die FamilieKamele werthvolles Archiv zn benutzen.
Der Verfasser will hiermit seinem verbindlichsten Danke Ausdruck gegebeil haben.
Cratzig im September 1892.
v. K. Cr.