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Nielsen (Petrus Nicolai) einen (heraldischen) Falken. Eine nähere Verbindung zwischen diesen Per-sonen läßt sich nicht nachweisen, ist auch unwahrscheinlich. Daß die letztgenannten Enkel des Erstensein sollten, ist eine bloße Mnthmaßung.
2. Die Verwandtschaft Pcder Strangesens mit den 1297 vorkommenden Erlandsöhnen ist rechtfern, wie folgende kleine Stammtafel erweist:
Peder Strangese».
Elisabeth, co Niels Erlandsen. Jacob Erlandscn. Andreas Erlandsen.
Kinder. Andreas de Bornholm.
Die zwei Personen des Namens Andreas von (sc. ans) Bornholm sind ohne Zweifel nureine Person.
3. Da sowohl Tesse-Strachmin und Teßlans-Niccne drei und einen Bockskopf führen, wie dennauch die Nachkommen des Peter Kameke dies Wappen ausgenommen zu haben scheinen, dürfte eswohl sehr unsicher sein, ob das von Peter Kameke und seinem Sohne Swantes geführte Wappenmit dem Adler das ursprüngliche Wappen des Geschlechtes sei. D. 1. Abth. d. Kon. Dän. Arch. gez. B.
Es ist, wie häufig bei unzureichenden Bewcismatcrialien, nicht ein positives Ergebnis) derUntersuchung in allen Thcilen zu erwarten, denn vor Allem kann die Gleichartigkeit der Wappenallein nicht eine Abstammung erweisen, sagt nnS Kratz. Man kann dem erhobenen Zweifel (ad 3d. ob. Schreiben) nur zustimmen und anerkennen, daß das Adlerwappen das „ursprüngliche" Wappender Kameke nicht sei; denn nur wenige Kämcke führen kurze Zeit (f. u. a. a. o. c. 79 Jahre) denAdler. Nach dem gleichen Namen zu nrtheilen, sind sie es, welche ihr directes Interesse nach Usedomführt, obwohl sie bei Colberg neben ihren Brüdern bekannt werden, und man dort das gu. Wappenkennen lernt. Es ist aber kein Grund vorhanden, zu bezweifeln, daß sie auf Usedom schon den Adlerführten und muß man deshalb den Adler an den Usedomer Besitz und an die dort ihre Interessenvertretenden Familienglicdcr und deren Erben, welche cvent. noch Anrechte dort haben mögen, ver-weisen; denn der „Bock" wird in den überwiegend meisten Fällen von den Bnblitzcr (Cvlberger)Kameke benutzt und beibehalten. Dieses vorzugsweise im östlichen Pommern heimische Wappenthierfinden diese Familien vermnthlirb bei den östlich vom Gölten und an der polnischen Heerstraße woh-nenden pommcrschen Edellcnten vor, und benutzen es sodann als alleiniges Wappen in der FamilieKameke späterhin, wie bei den näheren Ausführungen Blatt I zu zeige» ist.
Welches Wappen unsere Vorfahren vor 1399 führten, ist demnach nicht bekannt. Es ist über-haupt sehr ungewiß, ob die pommcrschen Adligen damals Siegel und Mappen gebraucht haben. DieLandesherren sind die Urkunden-Aussteller; die Zeugen siegeln die Urkunde neben den Landes-herrn noch nicht zu jener Zeit. Beobachtet man nun die Wappen der obigen vornehmen dänischenFamilien des 13. Jahrhunderts, so finden wir den Wolf, den Adler, den Falken und die Balken(Snnesen und Erlandscn). Ter Adler wird in Rügen häufiger gebraucht, er ist ein an der Küstehcimathlicher Vogel (Seeadler). Würde man nun Familien mit diesem Adler ihres Wappens wegenans einen dänischen Ursprung zurückführen, so könnte man derart, mit fast demselben Rechte bei denandern Wappenzeichen: Wölfe (Füchse) w. vorgehend, eine» dänischen Ursprung bei den Borke, Kleistbegründen. Die Fabeln der früheren Geschichtsschreiber wären um eine neue vermehrt. Es wider-spricht den Urkunden; denn diese nennen — vcrgl. Blatt I — Personen, welche im 13. Jahrhundertnur dem Namen nach ohne ein Wappen bekannt werden und „poinnicrschcn" Ursprungs sind. Stichtfortznlengnen ist zwar, daß die Gleichartigkeit der späteren Wappen zu einer gewissen Verbindungder Pommcrschen mit den dänischen Verhältnissen hundert und mehr Jahre früher geneigt macht. Diese