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Lungen s u ch t
nehme Sajsmn» Zimmet-Rinpe» und Myr-rhen in gleichen! Gewichte, stosse «lies kiew,und vermische es r>".ter Wein und Honig,uns giesse es ein, doäz soll man vorbero demPferde das Maul !Nit Salpeter, Eßia, Ho-nig und Wasser unter einander vermischt,reiben und waschen. Cs beziehet sich auch,daß bisweilen einem Pferd die Lunee ver-lest wird, wenn es fället, oder ungebührli-cher Weife gespren-er wird , oeer wenn ihmsonst Gewalt geschiehet, dadurch ihme dieLunge zerrissen und versehret wird. DieMerckmahle eines solchen Zufalls sind:Wenn ein Pferd traurig sicher, und denKopis nach derjenigen Seite halt , da ihmewehe ist; wenn es nicht husten will, dieweiles davon Schinersten empfindet, »-. 'leitenwenn es roth Blut auswirsst, welches vonder faulen Lunge nicht zu geschehen ps.eget.Hierwider nehmet Lungen - Kraut, Leber-Hlunjen, Gersten, Feigen, grosse und klei-ne Rosinen, OKerlueey, Heidnisch - Wmid->rraut, und Stech-Dsru oder Creuiz-Dorn,>edes eine Hai>d voli, thuts in einen Kessel
?nn!!e ?»ist-Garten i/oj
Christ-Wut^el, Rettich, oder Lunqen^FäÜtdurchstecken; wenn aber die Schasse Win,mer in der Lunge haben, so nimmt um,Wurm- Mehl aus einem Birn- Baum, ver-menget es mit SM, und giebt es denSchaä,sen zu fressen.
Lunye, nennen die Jäger von Noth-und
Schwark-Wiltpret das Geschlincke, so auj
Lunge und Leber bestehet.
Lupinen, sind die blauen Feig-Bohne»,davon der Arcickel Bodnen nachzusehen.Lupp / Räse-^upp, suche La ab.Lurche/ siehe Lauer.
Lust-Garren, heisset ein solcher Garte»,welcher mit Hecken, Spalieren, Spanier-und Bogen - Ganaen, Äliid-Werck, Par-terre» oder Lust-Stücken, Blumen, Sta-tuen , Fontaine», und andern mehr zurLust als zum Nn^en dienenden Dingen be-sehet ist. Ein Lust- Garten soll an einemsolchen Orte angeleget werden, wo er von
giesset guten sässen Wein daran, laffetS wohl denen schädlichen Nosieden, seihets durch ein Tuch, gießet der» befreyet seyn nwze;Pferde Abends und Morgens einen zienili-lqeqen Mitternacht en
denen schädlichen Nord - und Ost-Windendaher» soll der Mk»tweder durch ein Ge-rne» Becher voll in den Hals, und thut sol-lbaude, oder durch einen dicken Wald, oderches nenn Tage nach einander; man maz'hvhen Berg verschlossen seyn, damit dein.'lesen Tranck jederzeit über den dritten Tag! Garten durch die daher kommende rauhe undwieder aufs neue sieden, damit man dessen stürmische Winde kein Schade^ entstehe;
genug habe. Wenn aber einem Pferde dieLmige swwaret, oder es sonst einen inivendiaen Schaden hgt, so nehmet Weyhrauch,Schwefel, Hirsch - Zungen, BiRncll- Wurtz,Alant - Wuri?, Salbey, Christ - Wv.ri;,Odermennige und Wegwart-Wurzel, mächet diese Stücke zu Pulver, undPferde Abends und Morgens
hingegen muß er die Mittags- Sonne undgenügsames Wasser, vermittelst einiger sprin-genden Fsntainen, Baßins, Lust - Teiche,Wasser-Gräben oder Canäle haben, damitman sich desselben zum nöthigen Begiessenund Sprengen bedienen könne. Er solinächstid gebet demjaa der Wohnung des Haus - Vaters liege»,davon, alle-jdamit dieser des angenehmen Prospekts aus
mahl einen gute» Löffel voll auf da- Zm-,seinen Gemachem genießen könne. Dieter bey neun Tagen. Das Rind-Vieh de-iGewachs - Glas- und Treibe-Häuser wollenkömmt diese Kranckheit gemeiniglich vvm^an einem gelegnen Ort, sowohl als die Lust-Sauffen, wenn sie bey dem hechen WetterHänsergen, öder Lauber - Hütten, ange-zu saulen Wassern kvninien, und über Nothjbracht, die Spakier-Gänge und Alleen, iiiund Durst sich damit beladen. Darwiüerjgebäbrender Breite, nach Gelegenheit undkii>„ol !»>I' Kaisr ^üitch lüiv wei>z<>ii!^»i>«<> bis Oranae-
ein^ wolle» aber die Kühe das Futter nicht.zet, und sonsten der ganke Garten mit Pßeg-fressen, "nenauchpentsn- -
kochte Luiigen-^.."... ^ ...
und gesottene Hirsch-Zunge», oder quchjche für einen Land-Wirt, «oserne m«rWerinuth unter ihr gewohnliches FutterStand «j,d Reichthum die Kosten entics.m-mengen. Wenn die Schaafe oder Schwe' digen, oder wcgen der Lage sondcrliü)erne Lungensüchtig werden, soll man ihnenjNuken daraus zu ziehe» wäre. Denn «nmei» Lvchlein in die Obren schneiden, «nd'.ferden» erfordern Lust - Gärten viele