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beu, alles ausmache; vl> das letzte möglich odernicht sey? denn davon zu handeln ist hier nichtder Ort. Wein ein Haus-Wirt hat sich vorsolchen Werdendes Unglaubens als ein Christzu hüten und überdies zu wissen, da« solcheCrystallen - Gnckere» in denen Gesetzen beyharter Strafe verboten sey.
Cubck>cn, sind kleine, runde und dürreLcmer, gleich dem schwartzen Pfeffer, dochvifters etwas grösser, nnd nicht so schwartz,sondern Aschen - Farbe auswendig mit einerrunkllchten Schale und kleinem Stiele verse-hen, inwendig aber etwas hohl und einen klei-nen runden Kern in sich hallende, welcher aus-wendig schwartz und von innen weiß, auch da-bey eines angenehmen Geruchs, und scharffcnAromatischen Geschmacks ist. Sie werden ausJava und andern Ost-Indischen Inseln zu unsgebracht, den dasiaen Einwohnern aber giebtman Schuld, als ob sie diese Frucht, ehe siesolche an andere Orte verschicken, vorhero koch-ten, damit man sie anderswo nicht möge nach-bauen und psiantzen können. An den Kräfftensind sie etwas temperieret, alsder Pfeffer, er-wärmen den Magen, vertreibenden Schwin-del, verhüten den Schlag, srärcken die Ner-ven und das Gedächtniß, wie sie denn inson-derheit dem Haupte sehr vorträglich. Sie ma-che» auch, in dem Mund gekäuet, einen gutenAthem, weswegen man sie nicht allein alsorohe käuen, sondern sich auch des Confeets da-von oder der: überzogenen Cubeben bedienenkaü.
»Lucumcrn, siehe Gurcken.
Curcumä, Curcmney, ist ein Ost-Indiani-sches Gewächse, dessen Wurkel kleiner unddünneralsderIngber, die Blätter aber diesengani? gleich; Es färbet diese Wurttel schön gelb,wie denn die Indianer solche stat des Saffransgebrauchen. Heißt auch Lrucus inäicus.
Cyprcsscn.Daum, gehöret mit unter diesrets - grünende Bäume, dahero man ihn sowohl deswegen, als um seines geraden Wuch-ses willen gerne zur Zierde in denen Gärtenhält. Er ist zweyerley Geschlechts uemlichdas Cypressen-Mäniilcin, und o.iö Cypressen-Weiblein, wovon das erstere Früchre oder Za-pfen träget, das andere abernichr, so hatauchdas Weiblein kleinere Blätter als jenes. Bey-de kan man mit Fleiß dazu bringen, daß sieschön zugespitzt und Pyramiden - förmig in dieHöhe wachsen. Doch werden sie bey ims nichtso hoch, wi , in Candja und andern MittäajaenLändern, allwo sie zum Bauen und Brennengebrauchet werden. DasHolk davon ist etwasgeldlicht, dichte und von einem Geruch, wieGandel-Holtz, faulet nicht, reistet auch nichtleichtlich auf, und hat noch diese besondere Art<-!> sich, daß es von keinen Würmern angegrif-fen wird, weil es gar bitter ist; so man auchettsas von dergleichen Holtz zu solchen Sachenleget, welche den Schaben und Würmern un-^xwvrfcn sind, sö sollen dieselben davon be-sreyet und unangegriffsn bleiben. Die Zapffen,welche der Frucht oder den I-ipffen des Lerchen-^,aul!is gleich kommen, nur daß sie schöner,HMlk M nietzr sM!^e».lN!ch et>M bitterer
sind, als diese, haben, wenn sie geöffn^M-den,einen kleinen platten und irregulairen l"a>i'neu Saamen , in ziemlicher Menge bx» s.^'welcher cm Frühling und Herbst abgenommen
wird, und dessen Gute daraus erscheinet,^»er schwer und vollkoinmen ist. Derbes,^/men, welcher zu Fortpfiantzung diesesam begvemsten ist,
bracht,
lgvemsten ist, wird aus Italien °, und erst/ich im April, wenn die M
Kälte vorbey, uberNachtin süsse Milch -ei-,get und geweichet, hernach aber m leichteisMInckern Saud gesäet, weil er im festen U-reich ungerne oder gar nicht aufgehet,odcri>«ibnicht fortkommet. Man muß aber dieLrdiwo man ihnhinsäsnwill, erstlich eben mach!»'alsdenn den Saamen darauf streuen, und Wie.-
der mit leichter Erde zwey qv^r Fingerhoch be-decke!! - derDünger in derselben soll auchsch«verzehret, nnd in Erde verwandelt seyn: D»der neue Mist ist dem Saamen, wegen se«Hil?e schädlich, und verursachet offr, daß«verftulet. Bis er aufgegangen, sollmanAallezeit über den andern oder dritten Tag »achder Sonnen Untergang bez-essen; Mmbraucht er solches weiter nicht, es sey demi diygar dürrem Wetter. Wenn man will, daß -rsoll in die Höhe wachsen, somue man die um-stell Aestlein niit denen Nägeln berühre»/ ncilsie solches durchaus nicht vertragen könn«.Weil auch dieserBaum aus einem hikigeiikiOentsprossen, so kan er die Rauhigkeit der Wund strenge Winter-Kalte gar niKt verlram,daher man ihn denn meistens hier zu knicknicht sowohl in das bloße Garten - Erdreich alivielmehr in große irdene Töxffe, hölycrne Ki-sten oder Kübel setzet, und mit denen Feizen-Granate» - und andern dergleichen weich«Bäumen bey herein brechendein Herbst in SaSGewächs-Haus, oder ein anderes warm»,dschlufftiges Gemach bringer, und daselbstfmdmFrost und Verderben bewahret. Der Nachvon seinem Holk ist zur zu Znfectioiis Zeile».Die Blätter dieses Baums gepulvert, ummit ein wenig Myrrhen in süssem Wein gettlw
ken, dienen wider dieVerstopffungdesHaws!die pulverisirtenNüsse mit Wein genoin«wider das Blntauswerffen, rothe RichrlBandere Biut-Flüsse, sind auch wider dieSii-gigkeit der Brust, Kelchen und Husten mirMtzen zu gebrauchen.
, ist der oberste Theil eines M^ bäudes, womit dasselbe bedecket, )»vor allem Ungewittcr bewahret wird. Dielbestehet nun so wohl in der Bedeckung « 'auch in der Unterstützung, welche d>e Mtragen helffeil muß, und enthalt das alliMmeinste Dach nachstehendes Zimmerirem «sich, als die Balcken, so das Dachund befestigen; die Sparren, so es,die Latten oder Breter, worauf die Dea»»selbst lieget. Einniehrers hievonsieheD^'«ruht. Es find zweyerley Arten oerÄMcebrckuchlich,nem!lch die Altanen und ab/« >fige Dächer Die Altanen haben oben ,ne, und die platte Deckung gleich mmmmaus dc.'!BMei!,so,daö m>ui gcmächuci) > ^