»F 457 Butter-Weck Bux-Baum
' Waschen aufdreyen Fassen oder verlängtenTauben stehend, welches ohnaefähr acht Zollliess, und am Boden sieb n und zwanzigZoll übers Creul;e weit, auch an solchen, Bo-den mit einem Loch und Zapffen versehen ist,M,, damit das unreine Wasser beym Butlerwa-kik / schen dadurch nach Gefallen abgelassen wer->-« i den könne.
Futter-Weck, wird ein Stucke Buttergenettiiet. welches nach einem gewissen Maaß^ »dcr Gewichte, in der Form eines Wecken,Ms gemacht wird.
-.5 Buy - Zeug der Pferde, darunter werdeneigentlich verstanden i) der Striegel; 2) dieNartatschen; der Ramm; und 4) daslM i!c Wisch Tuch; 5) eine Ohren-Scheere; undw 6) cm Wappen,
Vux-Vaum, Buchs-Baum, ist ein hol-Wles Stauden-Gewächse, welches in denW-Ij ; xust-Garten gehöret. Man hat dessen zweyer-leyAll, nämlich den grossen oder hohen»dii HZ Zzux Vaum, und den niedrigen oderZwerg-»i«K Baum- Dergrosse oder hohe Bux-Daum,«idUZi welcher zu einem Baume wächst, und dessenz, Slamm zum öfftern dicker als ei» Arm w»d,hat ein hartes, fettes, gelblichres, gleichesM-- - und dersestalt schweres Holi,, d^ß es im Was-M« ser wie ein Stein zu Boden sinckt, und nicht,M K wie ein ander Hol«, oben schwimmet; so hatman auch angemercket, daß seine Festigkeit undAw! bey sich führender bitterer Geschmack keinenWurm darin wachsen und aufkommen läßt.Alt Es wird von Pfeiffenmachern, Formschnei-uchü? der»,Tischern,Drechslern,undKaiiiM-machernzu allerley Sachen verarbeitet. Es hat eine^ ^ weisse »nd raucheRindc,ulid treibt sehr viel Ae-ste, ?weige und Blätter, welche immerzu grün,auch runder und fester, alsdieMyrthen-Blät-^ ter, dicke und gläntzend sind, sie haben aber/ . ^ einen widrigen und unangenehmen Geruch,' und einen noch unangenehmern Geschmack;7 ein iedes Blatlein ist aedopvelt, also daß manes leicht mir einem Feder-Messerlein kail vonciiiander theilen; das obere Theil ist grünund glantzend, das .nitere Theil aber subtilN^lich. Die Blüthe ist grünlich undiNcheinet im Iunio, die Frucht hingegen, wel-Mi che Nicht aus der Blüthe, sondern an einem, gantz von derselben abgesonderten Orte hervor-kommt, sichet rötklich, schier den Mnrthen-!-»- Beerlein gleich. Dieser Baum bedarff nichtgut Erdreich, und dienet zu aller-KG Hand Bundwerck sowohl als die Gänge um vieParterreu damit einziifasse». Wenn man ihnmerzu gebrauchen will, so wird er zwey Fußhoch, und einen breit darzu gezogen, und mitder Scheere oben und an den Seiten nach derp? Schnur zugestutzet; Bleibt er aber eintzeln, als5 M em Baum stehen, so kan er rund oder in Formeiner Pyramide, oder such in anderer Gestalt,jB! nachdem man es vor gut befindet, durch denSchnitt gezogen werden. Seine Blätter sol-^l' len das Erdreich, sonderlich aber die Korn-,F Felder trefflich düngen; nicht weniger die Obst-Baume sehr fruchtbar machen, wenn man ih-. »eil die Wurkeln entblösset, sie mit den Ab-B schnitten des Bux-Baum-Laubes beleget/
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Bux-Baum Cabeli^iu
und mit Erden wieder zudecket. Den Bm'enist seine Blüthe höchst schädlich, daher« die-eSGewächs ja von ihrem Stande zu entferne»' >st.Der niedrige Dupdaiim, hat etwas kleinereund rundere Blätter, als der vorige, und wildzu Einfassung der Lust- oderBlumen-Stüc'engebraucht. Seine Vermehrung geschiehetdurch Zerreissung der Stöcke, worbey manfleißig in acht zu nehmen hat, daß cm eettZweigen allezeit etwas Wurstel gelassen wcr>e,weil er alsdenn weit besser wächset, als w.m«er ohne Wurtzel gesetzet wird. Um Bartbolo-mäi ist die beste Zeit denselben zusetzen; ver-säumet man aber ja die bequeme Herbst Zeit, sokan es auch etwas zeitig im Frühling ««scheken,weil noch emiae Winter Feuchte in der Erdenist, denn ohne dieselbe kommet er nicht fort.Ehe man ihn einsehet, so kan man ihn vorheretliche Stunden in Wasser legen, hernach voneinander ziehen, in kleine Theile absondern,und alle Gras -Wurkeln, welche sich gernedarein flechten, und sonst nicht leichtlich aus-zurotten sind, fleißig heraus klauben, undhernach in Gräblein, so einer Spannen tieffgemacht seyn müssen, also nach der Schnureinlegen, daß nur oben ein paar Finger hochdas Grüne hervorgehe. Etliche machen nichtallererst Gräblein, sondern bedienen sich nurdeSSetz-Hsltzes, womit sie zu jedem Srräl ch-lein ein besonderes Loch machen, und den Bux-Baum also hinein sencken, auch alsdenn dieErde etwas zusammen drucken. Im Anfangemuß man ihn begiessen, bis er zu wachsen begin-net. So muß man ihn auch des )ahrs zwey-mahl. beschneiden, einmahl im Frühtina, dasandere mahl im Herbst Monat, jedesmahlgleich nach dem vollen Monden, und zwar der-gestalt kurtz, daß er nicht höher noch breiter alsdrey Zoll bleibe. Wenn dieses Beschneidenordentlich und zu rechter Zeit geschiehet, sowird er sechs, acht, auch wohl bis zehen Iahrsein Laub schön grün, klein und zart erhalten:Da im Gegentheil, wenn solches nicht geschie-het, selbiger in drey Jahren so groß wird, daßman alles wieder ausnehmM und umvstantzenmuß. Ausser erstbeschriebenen beyden Arten,giebt es noch die dritte, welche den Winterüber, weil sie keine Kälte vertragen kan, insGewächs-Haus muß gebracht werden, undder vergüldete Bux-Baum gencnnet wird.Es ist dieses eine Art des hohen Bup Baumes,und wird deswegen verguldet genennet, weilseine Blätter mit einem gelbenRand eingefassetsind, und also das Ansehen habe«, als ob ueverguldet wären. Der Grund darffnichtebe»so absonderlich gut seyn, sondern er nimmtmit einem schlechten Erdreich verlieb, undwird wie der andere Bux-Baum, durch Zer-reissung der Stöcke und von eingesteckten Z-vei-gen vermehret.
Bymstem, siehe Bimsenstein.
abeliau, Cabliau oder Bolch, ist nichtsanders als ei» Stockfisch, der im Meereeben einen solchen Raub Fisch abriebt, alswie in süssen Wassern der Hecht. Man theiltihn ein in den grünen oder frischen, und mP z den