beres und rothgelbliches Holy, und eine sprö- haben, sonst verberbe» sie und gehen aus. ^de Rinde/ die sichmcht wohl bieaen lässet/ dem Verpflanzen dieses Baunis schneidersondern /pringet, haoen, und weder Blüthen man qernede» Wipffel ab, so bekommt exnoch Fruchte oder Saamen bringen, dahinge- sto eher, und kan nicht so leicht von SchneeZen das Weiblcin, als unsere obbeschriebene und Wind gedrücket werden, Aus alte»xm-rinde, nicht nur beydes träget, sondern auch den wächset die bekaunte Linden-Mistelan Holize und Bast weicher und gelinder ist. nittkiivtichten Stengel», länglichen dleich-Wiewohl dieser Unterschied von andern nicht grünen dicken Blättern und weissen Becr-zugestanden, sondern solche Veränderung pur lein, aus welchen der Vogel-Len« bereitetder unterschiedlichen Eiaenschafft und Be- wird. Dieses Gewächse ist ein gutes Mittelschaffenheit des Erdbodens, darinnen sie ste- wider die sallende Sucht, und wenn die Beer-ben, zugeschrieben wird. Und überhaupt ist lein mit Eßia aesotten eingenomnien werden,diese Unterscheidung, sv die Alten bey vielen stillen sie allerhand BInt-Flüsse, gepulvertandern Bäumen angenommen, die Hauswir-! aber dienen sie wider die rothe und wcissete aber noch im Gebrauch haben, nur auf ei- Ruhr- Der an den Linden wachsendene gerinie Aehnlichkeit mit dem Geschlechts-' Schwamm bewahret das Vieh für anfallen-Unterschiede der Thiere gegründet, sonst aber den Kranckheiten, wen» man ihn indasWas-in der Natur ohne Grund. Wo die Fort- ftr leget, daraus solches gerräncket wird,pjlantzung eines Geschöpffes nicht durch die Die Linden-Blätter zerknirscht und ausge-Vernuschung männlicher und weiblicher ver- legt, sind gut wider den Kramoff und die ge-schiedener Zeugungs- und Gebutts-Glieder schwollene Füsse. Aus der Blüthe wird "emgeschicht, da kan man nicht eigentlich ein Wasser gezogen, welches eine gute Haupt-niannliches nud weibliches Geschlecht an- Stärckung ist, das HerWopsseü stillet, undnehmen. Allein weil man unter denen Thie- wider Ohumaäiten, Schwindel, Schlag, fai-ren bey dem weiblichen intgemein eine zärt- lende Sucht, Stein, Bauchgrimmen und ge-lichere und weichlicher? Natur antrifft, dieses ronnenes Geblüte im Leibe dienlich ist. äus-ouch die Früchte tragt, das männliche Ge- serlich aber die Flecken des Angesichts ver-schlecht aber starcker, rauher und robuster ist, treibet, und die Schmernen der Augen stillet,und zwar Früchte zeuget, aber nicht träget: Die von der Linden Blüthe bereitete Lat-ss hat man nach diesem Unterschied die Bäu- werge ist ein treffliches Mittel wider dienie auch, wo solches in einer Ar: angetroffen Haupt-Flüsse und fallende Suchr, als web
wird, in Mannlein und Weibieiu getheilet.Und so verhalt sichs auch bey denen Linden-Unsere gememe Blüth-und Saamen tra-gende Linde führet bey einigen den NahmenGras-Linde, zum Unterscheid der sogenann-ten Stein -Linde, welche kleinere, dunckel-grünere und festere Blatter hat, als jene,und in Italien und Franckreich, da sie wachset, und fast stets grünet, zu Anlegung der
ches auch der Spiritus aus der Linden-Blü-the verrichtet, weicher zugleich das Hauptund das Gedächtniß stärcket, den Schwindelvertreibet und dem Schlag wehret. Die Kno-spen und Blätter, ingleichen auch die mittle-re Rinde in Wein gesotten nnd getruncken,ist gut wider das Bauchgrimmen, befördertden Harn, und treibet den Stein und mo-natliche Zeit. Die innere Rinde in kleine
Hecken nnd Zaune gebraucht wild. Unsere^ Stücke zerschnitten, und eine Zeit lang mt
Linde will einen etwas feuchten guten Bo- ' '
den haben, wiewohl sie >iuch auf schlechte-rem Grunde, in hohen Waidern und unterdem schwarten Hvwe gefunden wird. DieFortpfliMftung dieses B-nmcS geschiehet ent-weder obgedachter Massen durch den Sa>-men, welcher aljvbald, nachdem er reiff undeinge,'ammlet worden, frisch aesaet weidenmuß, damit er die Herbst-undWinrer Feuch-te erlange, und desto eher ausgkhe: Dennwo er unter und zwischen andere Bäumefäller, wodurch ihme die Feuchtigkeit undWitterung entzogen und benommen wird,oder auch, wenn dürre Jahres-Zeiten eintreten, so gehet er nicht auf sondern er liegetentweder und verbuttet in sich selbste», oderwird von Ameisen, Schnecke-- uud andermGewürme, ingleichen von Mausen ni? dergleichen Ungeziefer gefressen und beschadiae!
Um dieser Ursache willen, und well es auchsonsten mit dem Saame» langsam hergehetist die Vermehrung durch die Schößlina. gemeiner und beliebter. Theils stecken sie auch,wie die Satz-Weiden,alleine sie wollen autd-e-se Art wohl gepsteget seyn, und gute Witterung
Wasser geleget, giebt einen zäken Schleimvon sich, welcher auf ein Tüchlein gestrichenund übergelegt, den Brand gewaltig kühle»und löschet, auch die Podagrischen Schmer-zen lindert. Wenn man die Linde im Früh-ling anbohret, wie man mit denen Birckensonst zu thun pfleget, läufst ein Safft heraus,welcher den Stein treibet, das Geblüte renn-get, und täglich dreymahl, nemlich des Mor-gens früh, zu Mittage und Abends, zu dreybis vier Unlzen eingenommen, ei» bewährtesMittel wider die fallende Sucht ist-. Der^ ifft kg» entweder alleine oder mit Linden-Blüthe vermischt, an der Sonne destilliretwerden. Die l,„denen Kohlen annocv M'hend mit Eßig ablöscht, und mit jcrstcffe-nen Krebs-Augen eingenomnien, zeriitüendas von einem harten Fall im Leide geron-nene Geblüte, und stillen das Blur Srcyen.Wenn nian im Frühling, da die Linden M>-den, 'ieste davon abhanet, solche schälet, >Mdie Schalen vier Wochen lang im Wasser ue-gen lasset, 'so gewinnet man das obgedaMLmden-Bast.
Linden-Honig, siehe Honig. ^