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lK? ' pfer, der nichts vergebens ordnet, eben zurStreich-Zeit diesem Vogel so lange KI«uen
- schaffet, welche man Sporen nemiek. Die-i . - se Lerche ist der erste unter den Vögeln, die' ^ im Frühling wieder kommen, also daß, wenn
um Lichtmeß schönes Werter einfallet, m^iiij wenig Tagen das Feld mit Lerchen bedecketjz,. ist, welche mit ihrem Singen die Gemüther5» der Mensche.!, so in des Winters Nacht undKalte gleichsam ersterben gelegen, wieder aus-necken. Sie brüten meistens im Getrmde,daher sie Feld -Lerchen undRorn-Lerchenheissen, und haben den Sommer über meh-rentheils dreymahl Junge, sunff, vier und'chGzi dre»; doch trifft diese Abwechslung derP-'klm? Zahl der Jungen nickt allezeit ein, jondcrnilr nur dahin zu verstehen, daß es meisten-»Heils also aeschiehet; hingegen, wenn das«, 5 Wetter im Frühling zu kalt ist, oder die PaarAliliml getrennet worden, und sich neu paaren, ist esMi-V bey diesen und andern Vögeln nichts >elte-i neS, da« sie das andere mahl, oder gar das' dritte mahl mehr Junge haben, als das erstemahl. Diese ihre Brüt sangen sie gemei-."^7 nigilch M Ansang des Aprils, zuweilen auch' 7 v schon um Lichtmesse an, zu welcher Zeit sie^, ihre Ankunsst präcise haben, und in der gros-Kälte ihre Jungen ausbringen, daß manderer auf den Aeckern in Mist-Haussen, allwvsie die Brüt wmn erhalten können, bey hckr--i tesrcrKalte und Schnee gefunden hat, dochgeschiehet dieses selten; wie sie denn auch!Ä- zum Theil erst im Auguste zu brüten aushören.1,-.^ So bald die Jungen ein wenia Federn haben,
- . da sie noch lan.se nicht zum Fliegen geschickt5-- sind, «aussen sie schon aus dem Neste, und
- > hallen sich vielmahls gantze Acker - Längen
eme von der andern aus- welches ihnen diei- Natur um deswillen zu ihrem Besten ein«> 7 / giebt, damit, weil sie auf der Erden flkendviel mehrerer Gefahr, als andere Vögel un-terworffen sind, nicht alle auf einmahl vonihre» Feinden erwischet werden mögen, massenzumahl der Fuchs sie auch, des starckeu Geruchs7 >. talbe«,viel leichter in dem Neste finden könnte.
' 3» solcher Zeit siehet man die Alten über dem
i - Getraide herschweben, und durch gemaches
- Russen von denen Jungen (welche, indem die
- Wen wegfliegen, össters weiter ianffen) erfor-
i - schen, wo sich dieselben befinden, massen, so-? ^ bald eine Junge antwortet, die Alte an der-
selbigen Stelle in das Getraide hinein fällt,
- ' sodenn auft nene Speise holet, und auch die
ii andern wechseis - weise aussuchet. Ihr Auf-emhalr ist deständia im Felde, allwv sie, wenn
i; es >pat ichneüet, m.!uchni,-hl noch im Decem-ber,zudreyen und vieren beysammen imFeldeliegen; diese verlieren sich aber, so bald esAneyer. Hingegen, wenn um Lichtmeß ihrDttich angehet, und es zur selben Zeit schneyet,m es nichts ftlrsinies, daß man sie zu Hun-derte» und mehrere mit einander auf dem«chnee lauffen ziehet, welche iedoch, wenn der. «chneenicht dald weggehet, auf einmahl wie-der verschwinden, daß mau nicht weiß, wo sieAnkommen sind. Sie ziehen alle Herbste, wie
L erche
andere Vögel, und »war am meisten um Mi-chaelis, in einer solchen unglaubliche» Men-ge, daß sie auch offterS ganye Feiderbedecken.Und ob es gleich im Herbst eilfertig aussie-het , wenn eine Schaar der andern in Lüff-ten nachfolget, so währet es doch viel länger,nnd gehen etliche Wochen darüber hin, bissich diese Art Vogel gantz und gar verlieret.Sie singen schwebende in der Lufft, welche«sonst den andern Vögeln nicht armem ist, son-derlich bey schönem Wetter srüh» oder gegenden Abend, bey trüber Witterung aber wer-den sie selten gehöret. Ihr natürliche« Ge-sänge ist zwar nicht so schon , als derHeide-Lerche ihres, hingegen begreift«», sie, wennman sie jung aufziehet, allerley Lieder, unddarneben vieler anderer Vögel Gesänge, dochmuß man deren in einem Gemach nicht zwey,sondern nur eine haben. Am besten ist es,man thut eine junge Feld-Lerche, dii^ vomNest aufgezogen, t» einer im Herbst gefange-nen Heide -Lerche, ied .'ch eine jealichc in ei»besonder Vogel-Haus, so wird man in demMarrio eine Feld - Lerche haben, die wie ei-ne Heide - Lerche singet, und jener um des-willen vorzuziehen ist, weil dieselbe nicht lan-ge bleibet, diese aber viel Jahr d-mrer, wennsie nur mit wohl zerknirschtem Hanff, »derin Milch geweichter Semmel, Ameis-Eyern,zerschnittenem arünen Kohl-Kraut, und der»gleichen gefüttert werden. Ihren Gesangbeschließen sie um DartholomSi, welchen siehingegen viel eher, als ein Finck, im Früh-lina wieder anfangen. Das Häuslein oderder Vogelbauer, darinnen man sie hält, muioben pur mir Leinwand bedeckt !ti»i, undtauget die grüne am besten hierzu. Der Bo-den desselben soll weniastens drey Finger hochmit reinem Sand beschüttet seyn, darinnensie sich baden und das Ungeziefer vertreibenkönnen. Wo man sie aber in der Stubeherum lauffen lässet, kan man ihnen derglei-chen in einem Geschirre an einen begveme«Ort setzen. In der Frevheit best.het ihreNahrung in Gewürmen, Haber - Körnern,welche sie ausyälsen, und auch zur Herbii-Ieit grüne Saat, und wik alle Vögel, dannund wann Sand zu ihrer Cnr amiesscn, al-so haben auch diese allezeit dergleichen inihren Mägen. Ihren Jungen tragen neihre Speise oder Geäy im Schnabel t».Sie werden auf verschiedene Arten gefangen.Im Martio sind sie am besten mit einemNacht-Neke zu bekommen; oder, man keh-ret, wenn Schnee fallt, auf denen Feldern ei-nen Play , und streuet HMer dahin, daSe»sie, vermittelst einer Schlag - Wand, sehrhäufig können gefangen werden. Man be-rückt sie auch zu solcher Zeit mit Schlingen,die man an einem Bind -Faden in denen Fur-chen, wo man vorher mit einem Besen denSchnee wegkehret,und Haber hinstreuel, auszu-spannen pfleget. Wenn kein Schnee ist, fängtman sie eben zu derZeit, und auch schon biswei-len im Februario, mit einer sehr langen Vogel-Wand, darzu man sich des Ruhr - Vogels, oderZss Z «'»er